Hiermit verschenkt man nicht nur ein individuelles Präsent, sondern zudem in manchen Fällen sogar noch ein wenig persönliches Glück. Die gesetzlichen Regelungen rund um die Rubellose sind in Österreich relativ ungenau geregelt. Die Verkaufsstellen werden dazu aufgefordert die Glücksspiellose nicht an Spieler unter 16 Jahren zu verkaufen. Diese Aufforderung wird jedoch letztendlich in den meisten Fällen missachtet.

Zu Weihnachten gibt es auch viele Verwandte, die den Kindern gerne ein paar Rubellose als Weihnachtsgeschenk mitbringen. Dies kann jedoch eine Gefahr für die Kinder darstellen. Der Spielerschutz warnt Familien davor, Rubellose als Geschenke unter den Weihnachtsbaum zu legen. Die Gefahr der Glücksspielsucht kann bereits in jungen Jahren und auch mit Rubellosen beginnen, dies weist eine aktuelle Studie nach. Hier wurde festgestellt, dass der Erstkontakt mit einem Glücksspiel ausschlaggebend dafür sein kann, ob die Person später der Spielsucht verfällt oder nicht. Experten meinen, dass ein früher Erstkontakt eine negative Prognose für die Zukunft mit sich bring. Auch Rubellose gelten als Glücksspiel, daher müssen sich hier Eltern auch bewusst sein, dass sich ein solches Geschenk nicht für Jugendliche eignet.

Gesetz für Rubellosausgabe

Auch wenn das offizielle Rubellosverbot nur für Spiele runter 16 Jahren gilt, so haben die österreichischen Lotterien das generelle Problem erkannt und warnen nun davor, Jugendlichen den Zugang zu Rubellosen zu gewähren. Erschreckend ist, dass in österreich 36 Prozent der Verkaufsstellen bisher die Selbstbeschränkung missachten und Rubellose an unter 16 jährige Spieler ausgeben. Die Bundesländer wurden nun aufgefordert, Gesetze zu erlassen, die das Angebot an Rubellosen für unter 16 jährige Personen verbieten.