Im vergangenen Jahr konnte die Automatenbranche eine Summe in Höhe von 32 Milliarden Euro umsetzen. Offensichtlich haben die Gamer, die gerne an Slots spielen, immer noch die große Hoffnung, dass für sie einmal der große Gewinn abfallen wird.

Um eben diesen begehrten großen Gewinn zu erreichen beschaffen sich die Spieler oftmals auch auf illegale Weise ihr Geld zum Spielen. Diese Beschaffungskriminalität wird beim Glücksspiel schlimmer als in Bezug auf beispielsweise Drogen eingestuft. Den großen Gewinn beim Glücksspiel räumen jedoch leider weniger die Spieler ab, als letztendlich die Betreiber und der Staat.

Die Gamer geben jährlich pro Kopf rund 400 Euro aus, wenn die Gesamtsumme auf jeden einzelnen übertragen wird. Bei dieser Summe handelt es sich sogar nur lediglich um das Glücksspiel im Bereich der Automatenwirtschaft. Profitabel sind diese Investitionen in erster Linie natürlich für die Anbieter. Auch der Staat profitiert von dem regen Treiben der Glücksspielbranche, denn durch Steuereinnahmen kann auch der Staat mit den Ausgaben im Glücksspielbereich verdienen.

Das Wachstum der Automatenbranche ist deutlich zu erkennen, denn die Anteile der Glücksspielbranche haben sich umverteilt und die Automatenbranche konnte im vergangenen Jahr höhere Einnahmen verbuchen. Letztendlich konnte die Branche ein Wachstum um fünf Prozent verzeichnen.

Dies zeigt deutlich auf, dass die Gamer sich vermehrt in Spielhallen aufhalten. Gleichzeitig ist in anderen Bereichen natürlich ein Rückgang zu verbuchen. In diesem Fall betrifft dies vermehrt die traditionellen Spielbanken, die weniger Besucher in der Vergangenheit hinnehmen mussten.