Dem gesetzlichen Vertreter der Firmen Admiral Italia und Adria Gaming (inzwischen Allstar Srl) Livio Cellini ist es nun mehr als Recht, dass der Fehler aufgefallen ist und die Spielhallen quasi gerettet wurden. Der Firma Allstar Srl wurde von der Leiterin des Aufsichtsrates des Landes, Marion Markart, am 15. Juli 2015 die Genehmigung bzw. Verlängerung von sieben Spielhallen-Genehmigungen verweigert.

Im Dezember des Jahres 2015 wurde durch das Verwaltungsgericht und durch die Gemeinde Bozen die faktische Schließungsverfügung jedoch ausgesetzt und der Betrieb konnte in den betroffenen Etablissements weiterhin aufrechterhalten werden. Dies war die erste Situation in der Cellini aufatmen konnte, nun folgte die nächste, denn das Gericht hat die abweisenden Bescheide von Direktorin Markart aufgehoben.

Begründung für die Entscheidung

Als Begründung für den Fehler wird eine falsche Zeitrechnung im Dekret genannt. Die erneuerten Genehmigungen hätten durch das Land im Jahr 2011 mit einer fünfjährigen Fälligkeit ausgestellt werden müssen. Statt der Angabe der Fälligkeit am 20. April dieses Jahres wurde im abweisenden Dekret der 21. Dezember 2015 als Fälligkeit angegeben. Dies führte nun dazu, dass der Spielsalon am Bozner Busbahnhof, deren Räumlichkeiten der Gemeinde Bozen gehören, sowie die Etablissements in der Galvanistraße, in der Claudia-Augusta-Straße, in der Turinstraße, in Meran (Romstraße und Carduccistraße) und in Neumarkt (Boznerstraße) weiterhin betrieben werden dürfen.