Während auf der einen Seite die Rede davon ist, dass in eben diesen Etablissements Vergnügen und Abwechslung angeboten werden, ist auf der anderen Seite die Rede davon, dass Etablissements dieser Art das Stadtbild zerstören würden. Mit Hilfe von Reglementierungen und immer strengeren Gesetzen versuchen die Städte gegen die Spielhallenbetreiber vorzugehen. Viele kleine bis mittelständische Unternehmen sehen sich und ihre Existenz in Gefahr.

Während die ersten Reglementierungen einen Mindestabstand von 500 m zwischen den Spielhallen vorsahen, ist heute bereits die Rede von einer Ausdehnung des Mindestabstands. Die Städte lassen sich immer neue Regelungen einfallen, mit denen die Anzahl der Spielhallen in den Städten offensichtlich reduziert werden soll. Gerechtfertigt wird dies mit dem Spielerschutz. An einen Schutz für Arbeitnehmer ist an dieser Stelle dann wohl jedoch nicht zu denken, weil mit der Reduzierung von Spielhallen gehen zudem Arbeitsplätze verloren und Betreiber von Spielhallen müssen um ihre Existenz fürchten.

Die Abwanderung der Spieler hat begonnen

Spielhallen werden als Schandfleck betrachtet, vor dem die Spieler geschützt werden müssen. Mit der Konzentration auf den Spielerschutz sollen die Spielhallen reduziert werden. Keiner denkt dabei jedoch an die zahlreichen illegalen Glücksspielangebote, die im Internet zu finden sind. Spieler wandern bereits weg von den Spielhallen, da diese durch die strengen Auflagen zum Beispiel nicht dauerhaft geöffnet haben dürfen. Die Spieler beginnen sich mehr für die Flexibilität im Online Casino zu interessieren, welches zwar illegal ist, den Spielern jedoch rund um die Uhr Spielvergnügen bietet und keiner das Anstecken einer Zigarette vor dem heimischen Rechner verbieten kann.