Im Landkreis Peine gibt es immer mehr Leute, die immer Schulden haben und immer häufiger Süchten, beispielsweise den Drogen erliegen.

Viele von ihnen nutzten Hilfestellungen von Profis, um ihr Problem loszuwerden, diese Rate hat so durchaus auch ihr Gutes. Der Grund für die Spielsucht ist das zahlreiche Angebot an Spielen. Hilfestellung bietet beispielsweise das Diakonische Werk an. Die Geschäftsführerin der "Lukas-Werk Suchthilfe" dieser Stelle sagte, dass die Hemmungen, zur Beratung zu gehen, kleiner werden, hier hilft man seit 2009 Menschen mit Sucht- und Drogenproblemen.

Seit diesem Jahr ist die Beratungstendenz steigend, denn 2009 waren es rund 400 Bewohner des Landkreises, 2010 aber schon 8 mehr. Man hat im Jahr 2011 rund 430 kranken Menschen geholfen und die Leiterin merkt an, dass diese Dienstleistung konstant nachgefragt wird, doch der Bekanntheitsgrad der Stelle wird größer, was sie auch auf die steigende Nachfrage zurückführt.

Bezüglich der verschiedenen Formen von Sucht konnte man in den vergangenen Jahren einen kleinen Anstieg in Sachen Cannabis beobachten und auch der Spielsucht. 2010 haben sich rund 20 an der Spielsucht erkrankte Menschen im Werk Hilfe geholt und im Jahr darauf konnte man bereits 23 Leute verzeichnen.

Doch die Leiterin ist der Ansicht, dass sich viele Leute gar nicht helfen lassen, denn es ist eine neue Möglichkeit für Spieler vorhanden, die die Zahl der Suchtkranken steigern wird. Die Offerten im Bereich der Glücksspiele sind heute fast unbegrenzt und so wächst auch die Summe der Suchtkranken.

Aus diesem Grund freut man sich beim Werk, dass das Gebäude, in dem einst das Geschäft "Diekmann" war, einen anderen Nutzungszweck fand, als den einer Spielhalle. Leute mit Schulden finden hier ebenfalls Hilfe. Der Leiter des "Diakonischen Werks" in der Stadt, sagt, das die Menschen angesichts hoher Schuldenberge hilflos sind.

Die soziale Beratung von Schuldnern hat die Aufgabe, Informationen weiterzuleiten, zu denen auch die Geltendmachung der Rechte dieser Menschen gehört. Hier konnte man 50 Menschen verzeichnen, die sich Hilfe holten, dies entspricht einer Steigerung von 62 Prozent, denn 2010 waren es nur 31 Leute.

Der Hauptgrund für den "Besuch" sind die Verschuldungen infolge einer Trennung vom Ehegatten und der Wegfall der Arbeitsstelle. Versandhäuser und Anbieter im Bereich Telekommunikation war die stärkste Fraktion, denen noch Geld geschuldet wurde.