Die Eklats in Sachen Manipulation suchen immer wieder den Sport und besonders den Fußball heim.

In der Bundesrepublik fallen die Sanktionen für die Betroffenen in der Regel recht milde aus, sie erhalten meist Bußgelder und Suspendierungen. Dies traf auf auch auf einen Ex-Spieler des Hamburger Fußballvereins St. Pauli, Schnitzler zu.

Dieser erhielt kürzlich eine Sperrung vom Sportgericht des "Deutschen Fußballbunds" in Höhe von 30 Monaten. Diese läuft von Ende März dieses Jahres und endet Ende September 2013.

Das Gericht beschuldigte ihn des unsportlichen Verhaltens, sprich, er wurde angeklagt, vor drei Jahren unrechtmäßige Spielabsprachen mithilfe eines holländischen Wettunternehmens vorgenommen zu haben. Er erhielt für vier dieser Spiele 100.000 Euro, dies bestätigte Schnitzler auch.

Er wies aber die Beschuldigung von sich, Manipulationen auf dem Platz vorgenommen zu haben. Der DFB nahm diesen Fall genau unter die Lupe und stellte fest, dass nichts auf eine Betrugshandlung des Spielers hindeutet.

Dies kommt häufiger vor, denn immer wieder kursieren Meldungen von unrechtmäßigen Absprachen und Betrugsfällen. Diese können auch, wie man in der Türkei sehen kann, im großen Stil vorkommen.

Einrichtungen wie FIFA oder das "Internationale Olympische Komitee" möchten herausfinden, wie man diese Ereignisse vermindern kann und wie der Sport wieder im Mittelpunkt steht.

Die Betrüger selbst kann man nicht bekämpfen, aber es ist möglich, mit härteren Sanktionen die Anzahl dieser Vorfälle zu verringern.