Die Ergebnisse zeigten ganz klar auf, dass der Großteil der Sportwettenangebote in Deutschland illegal ist. Die meisten Etablissements verfügen nach Angaben Trümpers über keine Lizenz.

In den meisten Sportwettengeschäften gab es illegal aufgestellte Spielautomaten, die von den Kunden gerne genutzt wurden. Die Statistik zeigt auf, dass vorrangig Männer als Besucher von solchen Etablissements verzeichnet werden können. Ein Großteil der Spieler in den illegalen Etablissements seien Männer mit Migrationshintergrund, so Trümper.

Positive Ergebnisse der Studie

Neben den negativen Aspekten, die die Studie zum Vorschein brachte, gebe es nach Angaben Trümpers auch einige positive Faktoren, die besonders aufgefallen seien. So seien die Sportwettenshops für viele Kunden besonders attraktiv, nicht nur zum Spielen, sondern auch als Treffpunkt und zum Austausch mit Gleichgesinnten. Die Ausstattung sei gemütlich und lade zum Verweilen ein.

Ebenso werde in den meisten Shops ein kostenfreies gastronomisches Angebot präsentiert. So können sich die Besucher vor Ort, meist sogar in der eigenen Muttersprache, über ihre Interessen austauschen. In diese Richtung funktionieren die Sportwettenshops demnach als sozio-kulturelle Treffpunkte ethnischer Gruppen.