So existieren staatliche Anbieter neben den privaten Anbietern zwar weiterhin auf dem Markt, profitieren aber nur wenig bis gar nicht von der Aktivität im Bereich der Sportwetten.

Profitabel ist der Sportwettenmarkt in erster Linie für die Anbieter aus dem Ausland, die im Inland keine Steuern zahlen, allerdings aber gleichzeitig auch über keine Lizenz im Inland verfügen. Dies wollen die Verantwortlichen nun ändern, um so auch von dem Geschehen auf dem Sportwettenmarkt profitieren zu können.

Im Zuge der Neugestaltung des Wettrechts der Bundesländer sind vor allem Maßnahmen zum Zuge gekommen, die gegen die Suchtgefahren von Glücksspielen eingesetzt werden sollten. Mit diesen Maßnahmen sollte das Wettmonopol langfristig gerechtfertigt werden. Das Monopol an sich besteht allerdings nicht mehr, denn es gibt zwar noch staatliche Anbieter auf dem Markt, wie beispielsweise Oddset, allerdings spielt der Anbieter lediglich noch eine kleine Nebenrolle.

Während die inländischen Anbieter im eigenen Land nun regelmäßig Steuern zahlen müssen, kommen die Internetanbieter aus dem Ausland ungeschoren davon, denn sie zahlen keine Steuern und haben damit eine hohe Ersparnis. Hier fallen die Einnahmen dadurch viel höher aus als bei den inländischen Unternehmen.

Der Sportwettenmarkt soll aufgrund dieser Ungleichheit nun von den Verantwortlichen besser reguliert werden. Verantwortliche planen die ausländischen Anbieter für eine inländische Lizenz zu gewinnen. Insgesamt sollen nun zwanzig Konzessionen vergeben werden. Reichlich wenig in Anbetracht dessen, dass 150 Bewerbung eingegangen seien.