Das zu dieser Zeit bestehende Wettmonopol wurde jedoch nun als verfassungswidrig deklariert, wodurch das Gesetz zu dieser Zeit ins Wanken gerät. Die Sportwettenanbieter die Strafen zahlen mussten bekommen nun die Gelder in Form von Zwangsgeldern von den Nordrheinwestfälischen Kommunen zurück. Die Kommunen hatten in den vergangenen Monaten Zwangsgelder in Höhe von 250.000 aufbringen müssen.

Das vorab bestehende Wettmonopol wurde im Jahr 2006 von Seiten des Bundesverfassungsgerichts als rechtswidrig eingestuft. Anfang 2008 erneuerten die Bundesländer die Gesetzgebung dennoch, doch auch bei der zu diesem Zeitpunkt festgelegten Regelung handelte es sich weiterhin um eine rechtswidrige und gemeinschaftswidrige Gesetzgebung. Diese Entscheidung traf das OVG Münster und hiergegen wurden Revisionen zum Bundesverfassungsgericht von Seiten der Städte eingereicht. Die Revisionen wiederum wurden von dem höchsten deutschen Verwaltungsgericht zurückgewiesen.

Während des gesamten Prozesses und der Verfahren wurden von Seiten der Städte jedoch Zwangsgelder erhoben, die die Sportwettenanbieter an die Kommunen zahlen sollten. Für die Wettanbieter hatte dies teilweise die Schließung des eigenen Unternehmens zur Folge bzw. einige der Wettanbieter erlitten einen enormen, wirtschaftlichen Schaden. Die geschädigten Wettanbieter haben nun ihre Gelder zurückerhalten, teilweise sogar nicht mit Zinsen. Die Rückgabe der Gelder wurde durch das Bundesverwaltungsgericht angeordnet. Ach die Prozesskosten werden an die Wettanbieter zurückgezahlt. Ob die Wettanbieter zusätzlich ein Anrecht auf Schadenersatz haben, wird im weiteren Verfahren abgeklärt.