Trotzdem der Glücksspielriese in der Vergangenheit weitere Expansionen in Angriff genommen hat und die Auslandsgeschäfte vermehrt im Fokus der Unternehmer lagen, scheint es nicht gut um das Unternehmen bestellt zu sein. Der Verdienst des Unternehmens geht immer weiter zurück. Muss mit der Pleite des Glücksspielriesen gerechnet werden?

Eines der Hauptgeschäfte des Unternehmens ist die Herstellung und der Betrieb von Glücksspielautomaten. Dieses Hauptstandbein wurde jedoch in diesem Jahr durch gesetzliche Regelungen enorm eingestampft. In Wien zum Beispiel herrscht seit Jahresbeginn Spielautomaten-Verbot. Durch die neue Gesetzgebung musste der niederösterreichische Glücksspielriese die Spielautomaten vom dortigen Markt nehmen. Das Automatenverbot in Wien trägt enorm dazu bei, dass die Einkommen von Novomatic in diesem Jahr gesunken sind.

Auslandsinvestitionen als Rettung?

Trotzdem die Inlandsgeschäfte von Novomatic zu stocken scheinen, versucht das Unternehmen sich durch weitere Expansionen wieder nach Vorne zu bringen. Käufe in Deutschland, Italien, USA und Kanada sollen das Unternehmen wieder auf einen besseren Weg bringen. Die schleppenden Inlandsgeschäfte scheinen Novomatic nicht auszubremsen. Für andere Unternehmen sorgten die gesetzlichen Regelungen in österreich jedoch dafür, dass diese nun Schwierigkeit haben sich weiterhin am Markt zu halten. Gerade kleinere Unternehmer sind hier negativ betroffen.