Laut einer Meldung aus der Firma müssen bei der Abteilung für soziale und mobile Spiele von Electronic Arts, PopCap Stellen abgebaut werden. Insgesamt wird das Unternehmen laut eigener Ankündigung 12Prozent der Stellen kürzen müssen.

Neben der Kürzung der Stellen in Nordamerika wurde außerdem angekündigt, dass die Lebensfähigkeit der Studios in Dublin neu bewertet werden muss. Nach der Bewertung könnte es auch passieren, dass auch in Dublin einige der Stellen gekürzt werden müssen.

Neben diesen bevorstehenden Kürzungen gab es bereits Stellenabbau in Seattle und Vancouver, so erklärt es der Sprecher von PopCap, Garth Chouteau. John Vechey, der Mitgründer von PopCap sieht den Grund für die schwereren Zeiten darin, dass sich der Geschmack der Kunden im Laufe der Zeit sehr schnell verändert hat.

Hier muss das Unternehmen nun reagieren und neue Entwicklungen präsentieren, die den Wünschen der Kunden gerecht werden. Hierzu müssen natürlich Investitionen gemacht werden und das Unternehmen plant hierdurch das eigene Angebot neu zu strukturieren und zu organisieren.

Fest steht für Vechey somit, dass das alte Geschäftsmodell des Unternehmens nun geändert werden müsse. Ein Beibehalten alter Gewohnheiten würde das Unternehmen nicht voran bringen. Die Entwicklung neuer Spiele stehe bei dem Unternehmen nun an erster Stelle. PopCap sieht sich auch selbst in der Verantwortung dafür, dass Stellen gekürzt werden müssen.

Viele Beteiligte hatten Electronic Arts dafür beschuldigt, doch Vechey selbst gibt an, dass die Schuld hier tatsächlich bei PopCap liege. Trotz dieser Kürzungen wird deutlich gemacht, dass das Unternehmen sonst keiner Gefahr ausgesetzt ist und weiterhin am Markt Bestand haben wird, da das neue Geschäftsmodell die Entwicklung der Firma in Zukunft voran treiben soll.