Die Vergnügungssteuer muss von Seiten der Betreiber auf die Spielautomaten entrichtet werden. Vor Ort ist man nun der Meinung, dass in Zukunft eine erneute Erhöhung der Vergnügungssteuer dazu führen wird, dass weniger Spielautomaten vor Ort angeboten werden.

Bei der letzten Gemeinderatssitzung wurde nun entschieden, dass die Vergnügungssteuer in der Gemeinde Genderkesee zum Anfang des Jahres 2016 erneut erhöht werden soll. Hier ist von einer Erhöhung um fünf Prozent die Rede, sodass am dem 1. Januar 2016 eine Vergnügungssteuer von 20 Prozent gelten soll. Der Vorschlag kam von Seiten der Grünen und wurde von den anderen Mitgliedern des Gemeinderats positiv angenommen.

Es ist allgemein bekannt, dass Glücksspielexperten überzeugt davon sind, dass von den Spielautomaten das größte Suchtpotential ausgehe. Der Schutz der Spieler soll daher mit einer Erhöhung der Vergnügungssteuer fokussiert werden, denn hier besteht die Hoffnung, dass die Anbieter das Angebot an Spielautomaten langfristig aufgrund des hohen Steuersatzes nicht mehr so umfassend präsentieren können.

Verringerung der Wirtschaftlichkeit für die Betreiber

Ein Verbot der Spielautomaten sei in der Gemeinde Genderkesee nicht umsetzbar heißt es. Aufgrund dessen soll mit Hilfe der Steuererhöhung die Wirtschaftlichkeit von Spielautomaten für die Betreiber verringert werden. Deutlich wird auch, dass es der Gemeinde bei der Steuererhöhung weniger um die Einnahmen geht. Natürlich werden durch die höheren Steuerabgaben für die Betreiber auch höhere Einnahmen für die Gemeinde erwartet, allerdings wurde der Vorschlag, die Steuer direkt auf 17 Prozent zu erhöhen abgelehnt, um deutlich zu machen, dass es in erster Linie um den Spielerschutz gehe.