Nach Angaben des Casinos-Austria-Chefs Karl Stoss müsse man für das Glück einen hohen Preis zahlen und zwar in Form von Steuern. Die Steuern werden von Seiten der Casinos bezahlt. Hier sieht der Unternehmer nach eigenen Angaben jedoch eine große Ungerechtigkeit, denn andere Mitbewerber würden viel weniger Steuern zahlen.

Die Online Anbieter zahlen nach Angaben Stoss 40 Prozent Steuern und Abgaben. Dies gilt jedoch nur für die Anbieter, die in dem jeweiligen Land lizensiert sind. Die anderen Anbieter, die sich in einer Art Grauzone befinden, würden keine Steuern in den betreffenden Ländern zahlen. Hierbei geht es vor allem um die Online Anbieter, die über eine Lizenz in Gibraltar oder Malta verfügen.

In Malta und Gibraltar zahlen die Anbieter lediglich Steuern in Höhe von ein bis zwei Prozent. Anbietern wie den Casinos Austria sind hier jedoch die Hände gebunden. Laut Stoss könne man als Unternehmen lediglich die illegalen Anbieter anzeigen und das illegale Angebot den Behörden melden, den Rest müssten die entsprechenden Behörden übernehmen.

Geld verdienen und Spieler schützen

Neben dem Thema der Steuergerechtigkeit müsse auch der Spielerschutz nach Angaben Stoss besser kontrolliert werden. Die Unternehmen seien verpflichtet, den Spielern einen gewissen Schutz zu gewähreisten. Dieser Verpflichtung würden jedoch gerade die nicht-lizensierten Anbieter nicht in entsprechendem Maße nachkommen. Bei den Casinos Austria seien die Mitarbeiter sehr gut geschult, sodass Auffälligkeiten im Spielverhalten der Gamer sofort bemerkt werden können und die Spieler unmittelbar gesperrt werden können.

Natürlich sei es auch den Casinos Austria wichtig, mit dem Glücksspielangebot Geld zu verdienen. Auch wenn dies erst einmal nach einem Wiederspruch klingt, so können dennoch Glücksspielangebote in einem regulierten und kontrollierten Rahmen angeboten werden, ohne die Spieler damit zu gefährden beziehungsweise die Gefahr nicht abwenden zu können.

(Bildquelle:wirtschaftsblatt.at)