Die Tschechien Klagen gegen die Casinos-Anteilseignerin Medial Beteiligungs-Gesellschaft m.b.H., die 38,3 Prozent an der CASAG hält. Geklagt wird aufgrund der Nicht-Einhaltung eines Vorabzusage, die den Tschechien entgegen gebracht wurde und nach der eigentlich klar sein sollte, dass diese die Mehrheit der Casino-Anteile für sich entscheiden könnten. Diese Zusage wurde nun jedoch nicht eingehalten, woraufhin die Anfechtungsklage von Seiten des Konsortiums nun eingereicht wurde.

Den Tschechen wurde ein Vorkaufsrecht für weitere Anteile zugesagt. Dieses Vorkaufsrecht wurde den Unternehmen dann jedoch abgesprochen. Das tschechische Konsortium hält bereits Casino-Anteile über die Came Holding. Nachdem diese die Unterstützung ihres Vorkaufsrechts bei der Gesellschafterversammlung beantragte, wurde diesem Antrag nicht stattgegeben, da die größte Casinos-Anteilseignerin Medial dem nicht zustimmte. Hinter der Medial stehen das Bankhaus Schelhammer & Schattera Aktiengesellschaft (10,774 Prozent), die CASAG (0,3367 Prozent), die Raiffeisen-nahen Leipnik-Lundenburger Invest (29,6298 Prozent), die Uniqa Beteiligungs-Holding (29,6298 Prozent) und auch die Tschechen mit ihrer Came Holding GmbH (29,6298 Prozent) selbst.

Tschechen fordern Mehrheit an den Casinos Austria

Bereits mit Einreichung der Klage wird den Tschechien eine gute Position zugesprochen. Die Forderung lautet ganz klar, die Genehmigung erhalten zu wollen, die Mehrheit an den Casinos Austria zu erhalten. Neben den Tschechen gibt es natürlich noch weitere Unternehmen, die um die Casinos-Mehrheit buhlen. Hier tritt unter Anderem der Novomatic-Konzern im Kampf um die Mehrheit an.