Gleichzeitig gibt es derzeit noch aktuelle Verfahren, bei denen das illegale Glücksspiel thematisiert wird. Unter Anderem läuft derzeit noch das Verfahren gegen den Welser Software-Unternehmer Maximilian Stromer (Xatronic) wegen illegalem Glücksspiel. Das Verfahren wurde von Seiten der Staatsanwaltschaft Wels eingeleitet.

Neben Gert Schmidt gibt es weitere Verfechter des legalen Glücksspiels, wie zum Beispiel den bekannten Glücksspielkonzern Novomatic. In Zusammenarbeit werden illegale Automatenbetreiber im Internet auf der Webseite spieler-info.at an den Pranger gestellt. Auch ist es hier geplant weitere Verfahren einzuleiten, um das illegale Glücksspiel langfristig aus der Region verbannen zu können, so Schmidt. Das Verfahren gegen Stromer wurde bereits einmal eingestellt, mit der Begründung, dass das heimische Glücksspielgesetz nicht mit dem EU-Recht konform gehe. Für Schmidt ist dies laut eigenen Angaben eine Unmöglichkeit.

Schmidt macht mehr als deutlich, dass seiner Meinung nach in den "Kajot"-Wettbüros, die durch Stromer betrieben werden, illegale Automaten aufgestellt seien. Die Wettbüros wurden von Stromer bereits vor ein paar Jahren verkauft, doch Schmidt ist der überzeugung, dass sie sich dennoch weiterhin in dem Besitz des Unternehmers befinden.

Die Angriffe von Seiten Schmidts bleiben nicht ungesehen und dem Kämpfer gegen illegales Glücksspiel wurde bereits von Seiten des Vizebürgermeisters Andreas Rabl, der gleichzeitig Stiftungsvorstand der Flumen Privatstiftung, die an der Spitze des Stromerschen Firmengeflechts steht, ist, mit einer Klage gedroht.