Hier waren Spieler und Betreiber es bis dato jedoch gewohnt, in jeder typischen Landbeiz Spielautomaten vorzufinden. Natürlich gibt es bei jeder Gesetzgebung Schlupflöcher und so nahmen die Betreiber an, dass Spielgeräte wie der &qout;Super Competition&qout; trotz Spielbankengesetz weiterhin erlaubt seien.

Was machte dieses Spielgerät aus?

– funktionierte wie ein gewöhnlicher Spielautomat

– Gratisteilnahme über Webseite möglich

– keine Münzen als Gewinn

– Gewinnauszahlung in Gutscheinen, die beim Wirt einzulösen waren

– Betreiber gingen davon aus, dass der Automat damit nicht in die Zuständigkeit der Eidgenössischen Spielbankenkommission (ESBK) falle

Nach einigen Jahren, in denen geprüft wurde, in welche Kategorie der Spielautomat fällt, wurde entschieden, dass das Gerät &qout;Super Competition&qout; verboten sei und weiterhin verboten bleibe.

Verjährung rettet Betreiber

Auch in Winterthur wurde ein Spielgerät dieser Art durch den Wirt, der sich nun erneut vor Gericht verantwortet musste, in Betrieb gehalten. Seiner Aussage nach, wurde das Spielgerät zu Beginn des Dezembers des Jahres 2008 abgeschaltet. Der Wirt, der heute bereits pensioniert ist, hoffte nun, dass der Betrieb des Geräts ihm heute nach so vielen Jahren nicht auf die Füße fallen werde. Und der Betreiber hatte Glück, denn vor Gericht wurde entschieden, dass der Fall verjährt ist und die Spielbankenkommission den Fall vertrödelt hatte. Der ehemalige Betreiber geht somit als Gewinner aus dem Rechtsstreit hervor.