Mit dem Platzen des geplanten Bauprojekts in Vockerode, werden die Gerüchte über die finanzielle Pleite der Unternehmensgruppe Sybil immer lauter. Das israelische Unternehmen hat seinen Sitz in Griechenland. Der Unternehmenszweig in Deutschland ist nun laut Branchenkennern pleite und somit nicht mehr existent.

Geplant war ein Megaprojekt in der Nähe der Autobahn von Vockerode. Dort sollten dank der Sybil-Group ein Freizeitpark entstehen, der sich aus Hotels, Shoppingmeile, Casino und weiteren Attraktionen zusammensetzen sollte. Mit der Bebauung der Region und dem Freizeitangebot, welches entstehen sollte, hätte die Sybil-Group der Region Aufschwung verliehen und wahrscheinlich den Tourismus des Gebiets angekurbelt.

Nun, da die Unternehmensgruppe nicht mehr die Pacht für die Grundstücke aufbringen kann, ist der Traum des großen Bauprojekts erstmal geplatzt. Das Unternehmen muss zunächst den Forderungen nachkommen, damit eine Bebauung des Geländes überhaupt in Frage kommt.

Laut Aussagen der Branchenexperten ist es jedoch um die finanzielle Situation des Unternehmens nicht so gut bestellt. Sprecher der Sybil Group geben jedoch an, dass lediglich der Investor abgesprungen ist, sie jedoch schon mit neuen Investoren in Verhandlungen stehen, um das Bauvorhaben noch in diesem Jahr zu realisieren.

Um die finanzielle Situation der Sybil-Group gab es vor einiger Zeit schon einmal große Aufregung, da das Unternehmen als Käufer der Landeseigenen Spielcasinos der Zahlungserinnerung erst im letzten Moment nachgekommen ist. Dies deutete auf eine unsichere Finanzsituation des Unternehmens hin und bestätigt sich jetzt durch das auf Eis gelegte Bauprojekt in Vockerode.

Wie die Zukunft um das Bauvorhaben und die durch die Sybil-Group erworbenen Spielcasinos aussehen wird, ist bisher ungewiss und erst die Zeit wird zeigen, wie sich die Situation in der Region für alle Beteiligten weiter entwickelt.