Aktienrekordtief bei bwin.party

Aktienrekordtief bei bwin.party

Es wurde erwartet, dass die Fußball-Weltmeisterschaft die Aktien von Sportwettenanbietern steigen lässt, denn gerade solche sportlichen Großereignisse werden von den Kunden gerne genutzt, um auf das eigene Glück zu setzen. Im Falle von bwin.party ist diese Erwartung jedoch nicht eingetroffen, denn der Anbieter verzeichnet derzeit das Rekordtief seit Beginn des Zusammenschlusses beider Anbieter.

Der Aktienabfall bei bwin.party begann bereits zu Beginn des Jahres. Seit diesem Zeitpunkt verlor die Aktie des Unternehmens bereits 20 Prozent an Wert. Der Aktienwert des Unternehmens hat derzeit seinen Tiefpunkt erreicht. Auch Aktionäre sowie Analysten scheinen verwundert, denn im Moment ist der Aktienkurs für die Experten nicht absehbar und gleicht damit dem Glücksspielangebot des Unternehmens.

ähnlich wie der Aktienkurs hat das Unternehmen in der nahen Vergangenheit auch Umsatzeinbußen hinnehmen müssen. Der Verlauf der Aktien deckt sich somit mit dem Geschäft des Glücksspielunternehmens. Die Einnahmen sinken kontinuierlich und die Geschäftsführung des Unternehmens plant nun weitere Einsparungen vorzunehmen, um die Verluste abfangen zu können. Bereits im Juni dieses Jahres kursierten Gerüchte, dass ein Verkauf des Unternehmens oder von Teilbereichen des Unternehmens in Erwägung gezogen werde.

Der CEO Norbert Teufelberger spricht weiterhin von Einsparungen. Vor kurzem trat der bwin-Mitgründer und CEO-Partner Bodner als Aufsichtsrat innerhalb des Unternehmens zurück. Neu eingestiegen ist der US-Investor Jason Ader, der als Betreiber der Firma SpringOwl bekannt ist und dem nun 5,25 Prozent der Anteile an bwin.party gehören. Ein Drittel der Führungskräfte wurde bei bwin.party ausgetauscht. Ob tatsächlich ein kompletter Verkauf bevorstehen könnte ist ungewiss. Bisher wurden die Gerüchte von Seiten des Unternehmens konstant dementiert.