Casinos Austrias Auslandsunternehmen schreibt rote Zahlen

Die Casinos Austria International, oder kurz CAI, sind ein Teil des Unternehmens Casinos Austria, und sie operieren außerhalb von Österreich.

Sie erlitten im Jahr 2010 zum ersten Mal seit ihrer Gründung Verluste, was sich in den ersten sechs Monaten 2011 fortsetzte. Dies ist der Unternehmensbeteilung an einem Casinozentrum in Griechenland geschuldet.

Das Land hat momentan mit seinen Schulden zu kämpfen und hat daher weniger Casinogäste zu verzeichnen, da die finanzielle Lage des Staates sehr drückend ist. Der Verlust in den ersten sechs Monaten dieses Jahres beläuft sich auf rund 31 Millionen Euro, im Jahr 2010 lag dieser Betrag noch bei 14 Millionen Euro.

Von den diesjährigen Schulden sind mehr als die Hälfte infolge der Aktivität in Griechenland entstanden. Die Einnahmen im Bereich der Spiele des Tochterunternehmens der Casinos Austria kletterten von 104 Millionen Euro im Vorjahr auf rund 115 Millionen Euro.

Die Casinos Austria International ist noch in 17 anderen Staaten tätig, zu dem ein Landstrich gehört, der unter Aufsicht der Autonomiebehörde in Palästina steht. In diesen Ländern unterhalten sie 38 Spielstätten und sechs Casinos, die auf Schiffen angesiedelt sind.

Daneben gibt es noch 15 Spielhallen mit Automaten in Argentinien und in Italien führt das Unternehmen zwei Spieleinrichtungen mit Terminals im Bereich Videolotterie. Insgesamt verfügen die CAI über rund 700 Spieltische und über 7.000 Automaten.

Das Casino in Jericho, welches in Palästina angesiedelt ist, beschert den zuständigen Mitarbeitern des Unternehmens nicht viel Grund zur Freude, denn es wartet seit 11 Jahren darauf, wieder aktiv werden zu können. Es wurde gerade für Spielefans in Israel eröffnet.

Das Unternehmen sagt in seinem Bericht bezüglich der Finanzen im Hinblick auf die ersten sechs Monate 2011, dass das Management vollauf damit beschäftigt ist, einen detaillierten Plan zur Sanierung auszutüfteln.