Alwin Kecht will Casino in Zürich mit aufbauen

Der Mitbegründer und langjähriger Verwaltungsrat im Casino in Baden möchte zusammen mit den Swiss Casinos das neue Casino in Zürich errichten. Mit diesem festen Ziel bekommt Kecht eine nennenswerte Minderheitsbeteiligung an der Swiss Casinos Zürich AG, nachdem er Ende April dieses Jahres ein Mandat im Verwaltungsrat beim Casino in Baden aufgegeben hatte.

Der Mehrheitsaktionär Rihs zeigt sich erfreut. Er habe mit Kecht einen Branchen-Insider mit viel Erfahrung als weiteren Investor gewonnen. Ihre Visionen für die zukünftige Entwicklung der Swiss Casinos stimmen genau wie die unternehmerischen Vorstellungen überein. Kecht betont, dass die Beteiligung an den Swiss Casino ihm die Möglichkeit gebe, an der Realisierung seiner Vision auf aktive Weise mitzuwirken. Dies sind der Bau und der Betrieb eines Casinos internationalen Niveaus im Herzen Zürichs.

Die Swiss Casinos seien vielfach prädestiniert für den Betreib des Casinos in der Stadt. Zum einen als führendes Casino Unternehmen in der Schweiz aufgrund seiner langen Verwurzelung in der Stadt und dem Kanton Zürich und seiner immensen Marktstellung in der nordöstlichen Schweiz, so Kecht. Die Swiss Casinos Holding AG hält als einziges schweizerisches Unternehmen bekannte Beteiligungen an fünf der 19 Spielbanken in der Schweiz und ist alleinige Aktionärin der Casino Zürichsee AG in Pfäffikon SZ und mehrheitliche Aktionärin Grand Casino St. Gallen AG sowie der CSA Casino Schaffhausen AG.

Außerdem hat sie eine Minderheitsbeteiligung von 31.5 Prozent an der Grand Casino Kursaal Bern AG und hat damit 50 Prozent Anteile an der Casino St. Moritz AG. Diese Casinos konnten im Jahr 2008 einen kumulierten Bruttospielertrag von 174.6 Millionen Franken (Vorjahr: 176.0 Mio.) erzielen. Von diesen Einnahmen flossen über 45 Prozent, sprich 78.8 Millionen Franken (Vorjahr: 79.0 Mio.) mithilfe der Spielbankenabgabe an AHV (67.5 Mio.) und die Kantone (11.3 Mio.). Zudem zahlten die Gesellschaften Unternehmenssteuern in Höhe von 5.2 Millionen Franken und gaben 509 Mitarbeitern Arbeit.