Kampf gegen illegales Glücksspiel

Kampf gegen illegales Glücksspiel

Ziel ist es den Schutz der Verbraucher vor illegalen Glücksspielangeboten langfristig gewährleisten zu können und so einen fairen Markt zu etablieren. In den vergangenen Jahren hat sich das illegale Glücksspiel mehr und mehr verbreitet.

Hierbei ist weniger die Rede von verrauchten Hinterzimmern, sondern mehr von dem legal wirkenden Online Glücksspiel. Es gibt vorrangig Online Glücksspiel Anbieter, die über Lizenzen im Ausland verfügen und ihr Angebot in Österreich präsentieren. Der österreichische Glücksspielmarkt sieht aber vor, dass ausschließlich im Inland lizensierte Anbieter ihr Angebot legal präsentieren dürfen. Im Umkehrschluss sind die meisten Online Glücksspiel Angebote illegal.

Folge des illegalen Glücksspielangebots:

– Spielerschutzstandards werden nicht eingehalten

– staatliche Abgaben werden nicht entrichtet

– großes Gefahrenpotential für die Verbraucher

– fehlende Staatseinnahmen

– verzerrter Wettbewerb zwischen legalen und illegalen Glücksspielanbietern

Verantwortungsbewusstes Glücksspiel und Verbraucherschutz

Mit der "Cooperation Agreement" wurde bereits im letzten Jahr ein Zeichen gesetzt, dass in Zukunft der Fokus sowohl auf verantwortungsbewusstem Glücksspiel als auch Verbraucherschutz liegt. Diesbezüglich sollen in diesem Jahr weitere Kooperationen geschlossen werden, um so Hand in Hand weiterhin in diese Richtung zu arbeiten. Die engere Zusammenarbeit mit internationalen Partnerorganisationen gehört hier vorrangig zum Plan. Mit der interanationalen Zusammenarbeit soll ein Weg gefunden werden, um dem Online Glücksspiel gerechtfertigte Grenzen zu setzen und eine Kontrolle möglich zu machen.

Adelson im Kampf gegen Online Glücksspiel

Adelson im Kampf gegen Online Glücksspiel

Bereits im letzten Jahr machte der Unternehmer deutlich, dass er die Regulierung von Online Glücksspiel in weiteren US-Staaten verhindern wolle und dass er auch die verabschiedeten Gesetze zur Regulierung des Online Glücksspiels in Delaware, New Jersey und Nevada wieder rückgängig machen wolle.

Seit neustem gibt es eine Initiative, die von Seiten des Unternehmers Adelson gegründet wurde. Diese trägt den Namen "Stop Internet Gambling" und soll andere Bundesstaaten davon überzeugen, dass die Legalisierung von Online Glücksspiel falsch ist. Der Kopf der Initiative ist, wie nicht anders zu erwarten, Sheldon Adelson selbst.

Dieser scheut sich auch nicht davor möglichst viel Geld in sein neu gefasstes Projekt zu investieren, um so die eigens gesetzten Ziele zu erreichen. Mit Plakaten und Meldungen in den Medien plant die Initiative auf sich aufmerksam zu machen und das eigene Statement zu verbreiten, dass Online Gaming nicht unterstützt werden sollte.

Das große Ziel, welches hinter dem Projekt von Adelson steht, ist das nationale Verbot des Online Glücksspiels.

Laut Experten ist die Forderung Adelsons jedoch schwer umsetzbar, denn um ein nationales Verbot zu erreichen, müssten die Gesetzgebungen in den Staaten, in denen Online Glücksspiel bereits legalisiert ist, wieder aufgehoben werden. Während die Position von Adelson sehr schnell deutlich wird und dieser seinen Kampf gegen Online Glücksspiel weiterhin verfolgt, gibt es auf der anderen Seite natürlich auch noch Befürworter des regulierten Online Glücksspiels in den USA.

Die American Gaming Association (AGA) hebt die positiven Faktoren des regulierten Online Glücksspiels besonders hervor und zudem sind die Befürworter dafür, dass das Online Glücksspiel auf nationaler Ebene reguliert werden sollte. Wie sich das Thema Online Gaming in den USA in Zukunft entwickeln wird bleibt weiterhin spannend.

Online Gaming hat positive Auswirkungen auf Live-Casinos

Online Gaming hat positive Auswirkungen auf Live-Casinos

Der erfahrene Gaming-Experte geht davon aus, dass die Spieler, die in jungen Jahren mit dem Online Glücksspiel beginnen, auch später Live-Casinos besuchen würden und dies somit eine positive Auswirkung, auch für die traditionellen Casinos, hätte.

Diese Aussage wiederspricht ganz klar der Annahme, dass Online Gaming Anbieter die größte Konkurrenz von Betreibern traditioneller Casinos seien. Fahrenkopf gibt jedoch an, dass er auch die Sorge von den Casinobetreibern nachvollziehen kann, da besonders kleinere Einrichtungen Sorge haben, dass ihre Hallen durch das legale Angebot im Internet von den Spielern nicht mehr aufgesucht würden.

In einer eigenen Studie habe man jedoch die Auswirkungen des Online Glücksspiels eingehend unter die Lupe genommen und das Ergebnis zeigte laut Fahrenkopf deutlich auf, dass die Betreiber traditioneller Casinos keine Angst haben müssten, da sich das Online Gaming nicht negativ auf sie auswirken würde.

Die Untersuchung, bei der die Situationen genau nachgestellt wurden, trägt den Namen "State of the States: The AGA Survey of Casino Entertainment". Die Studie wurde bereits veröffentlicht. Es geht ganz klar daraus hervor, dass die noch im Jahr 2007 vermerkten Verluste der Gaming Branche in den USA nicht weiter anhielten und die Erträge in den Jahren darauf bereits wieder angewachsen sind.

Bei den Pokerräumen konnte eine Steigerung der Gewinne um 1-3 Prozent vermerkt werden. In einer Auflistung wird aufgezeigt, wie die Umsätze der größten Gaming. Gebiete in der Vergangenheit aussahen. Die höchsten Umsätze wurden am Las Vegas Strip gemacht, dicht gefolgt von Atlantic City und Chicago. Der Las Vegas Boulder Strip befindet sich mit einem Umsatz von 779 Millionen US-Dollar auf Platz 10 der Top Ten Rangliste der größten Gaming Zentren.

Des Weiteren gibt die Studie Aufschluss darüber, wie das Spielverhalten der Amerikaner ist. So konnte zum Beispiel festgestellt werden, dass etwa ein Viertel der Gesamtbevölkerung im Jahr 2011 einen Besuch in einem Casino unternommen haben. Von diesen Besuchern spielten etwa 15 Prozent Poker. Auf der Beliebtheitsskala der Kunden stehen dennoch die Lotterien auf Platz eins und der zweite Platz wird von Casinospielen belegt.

Repräsentantenhaus befasst sich mit Gesetzesvorlage zum Online Poker

Im amerikanischen Haus der Repräsentanten soll in Bälde die Gesetzesvorlage namens " Online Poker Act of 2011" besprochen werden, dies soll nur im Unterausschuss im Bereich Energie und Handelsverkehr stattfinden, eine Option zur Absegnung wird es nicht geben.

Trotzdem geht dies in die Richtung eines kontrollierten Marktes im Bereich des virtuellen Pokers in den USA.

Hierbei sollen unter anderem Vertreter von " Fair Play USA", der "National Indian Gaming Asssociation", der " Pokers Players Alliance" sowie der " Chapman University" gehört werden. Diese wird nach europäischer Zeit am Nachmittag stattfinden und man geht davon aus, dass ein Livestream der entsprechenden Internetseite zum Zuge kommen wird.

Der Entwurf würde eine Liberalisierung des Online Poker Marktes beinhalten. Doch dies soll erst einmal lediglich für Unternehmen gelten, welche über eine Konzession für den amerikanischen Markt verfügen, so würden hier erst einmal die Casinos Fuß fassen. Deswegen kommt es aktuell zu zahlreichen Kooperationen bei Betreibern im Netz und Anbietern von Casinos, eine davon ist die Kooperation zwischen "888" und "Caesars Entertainment".

Herr Barton, ein Mitglied des Senats, legte die Vorlage vor und inzwischen hat er schon 30 Mitsenatoren gewonnen, die ebenfalls unterschrieben haben. Es gibt nicht nur die sogenannte "Barton Bill", es tummeln sich noch viele andere Vorlagen anderer Bundesstaaten wie Kalifornien und Nevada in den USA.

Infolge der hohen Verschuldung der Vereinigten Staaten mauserte sich das virtuelle Glücksspiel zu einer interessanten Thematik für den Wahlkampf der Präsidentschaftskandidaten. Freunde betonen, dass es durch das virtuelle Poker mehr steuerliche Abgaben, Jobs und mehr Sicherheit für die Spieler geben wird.

Die Gegner fürchten, dass die Moral und ihre Werte verloren gehen und bringen die Risiken, wie Spielsucht, aufs Tapet. Der Eklat in Bezug auf den Betreiber "Full Tilt Poker" gibt dem Feuer natürlich noch mehr Nahrung.

Doch die Casinos investieren eine Menge Geld für ihre Interessenarbeit und Institutionen wie beispielsweise die "American Gaming Association" drehen die Sache herum und für sie ist das Bergab von FullTilt ein Impuls, so Manches anders zu machen. Augenscheinlich ist es der Fall, dass nicht die Gegner die Schlacht gewinnen werden.

Wann es aber Online Poker geben soll und in welchem Grad er kontrolliert wird, steht noch in den Sternen.

Virtuelles Glücksspiel in den Vereinigten Staaten bald legal?

Die Regulierung des Glücksspielmarktes der Vereinigten Staaten, die auch Betreibern wie "Bwin.Party" den Weg freimachen könnte, rückt in greifbare Nähe.

Denn eine Gesetzesvorlage, die virtuelles Glücksspiel im Casino gestattet, wird möglicherweise noch dieses Jahr dem amerikanischen Kongress vorgelegt werden. Laut einer amerikanischen Zeitung klettert die Möglichkeit einer landesweiten Rechtmäßigmachung von virtuellem Poker und weiteren Glücksspielen nach oben.

Dies sieht man besonders daran, dass der Mehrheitsführer des Senats und ein republikanischer Abgeordneter vor einiger Zeit das Justizministerium gebeten haben, die Maßnahmen zur Liberalisierung in den Bundesstaaten abzuschaffen. Damit wollten sie ausdrücken, dass eine einheitliche Regelung umso schwerer wird, je mehr Staaten individuelle Vorgaben haben.

Der Inhaber der "Las Vegas Sands"- Gruppe, der auch auf der Seite der Republikaner steht, soll die einheitliche Regelung unterstützen, da dies seine Gewinn noch ansteigen lassen kann. Man vermutet auch, dass er gute Verbindungen zum Mehrheitsführer des Repräsentantenhauses hat.

Der Sprecher des Repräsentantenhauses soll diesem Plan ebenfalls wohlgesinnt sein, denn sein treuer Berater wurde vor Kurzem zum "Vice President of Government Affairs" bei der "American Gaming Association" gemacht. Der Herausgeber eines Magazins für Glücksspiel sagt, dass nur noch die Gesetzesvorlage ausführlich gegliedert werden muss.

Er ist, was diese Maßnahme angeht, äußerst optimistisch. Fest steht aber, dass dieser Markt für die Branche des virtuellen Glücksspiels von großer Bedeutung ist.

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