Aufklärungskampagne für Schüler

Aufklärungskampagne für Schüler

Die steirische KPö jedoch fordert schon seit geraumer Zeit die Abschaffung des kleinen Glücksspiels. Zu Beginn des nächsten Jahres soll in der Region immerhin die Anzahl der Spielgeräte auf die Hälfte reduziert werden. Da das Verbot von Seiten der KPö bisher nicht durchgesetzt werden konnte, fordert diese nun eine Schulkampagne, mit der Aufklärung über Glücksspiel und die damit einhergehenden Gefahren geleistet werden soll.

Präventionsarbeit in Schulen

Die Spielsucht ist in der Steiermark ein brisantes Thema. Statistiken zu Folge sollen in der Region etwa 65.000 Menschen direkt oder indirekt von der Spielsucht betroffen sein. Die KPö fordert aus diesem Grund Maßnahmen, um gegen die Spielsucht vorzugehen. Zum Jahr 2016 soll zwar die Anzahl der Spielgeräte auf die Hälfte reduziert werden, allerdings soll gleichzeitig ein höherer Spieleinsatz an den Geräten möglich gemacht werden.

Statistisch wird deutlich, dass vor allem immer mehr junge Menschen von der Spielsucht betroffen sind. Die KPö fordert aus dem Grund mehr Präventions- und Aufklärungsarbeit leisten zu können. Hierzu wurde nun ein Antrag im Landtag gestellt, dass in Zukunft eine Aufklärungskampagne in Schulen gestartet werden kann.

Der Antrag der KPö wurde vom Landtag positiv aufgenommen und man sei gesprächsbereit. Laut Statistiken seien rund 45 Prozent der Spielsüchtigen zu Beginn der Sucht unter 18 Jahren gewesen. Es wird vermutet, dass es an dem großen Angebot im Bereich des Online Glücksspiels und im Bereich der Spielautomaten liegt. Daher ist die KPö überzeugt davon, dass man in Schulen bereits mit der Aufklärungsarbeit beginnen sollte, um so das Problem in den Anfängen anzugreifen. Der Landtag scheint den Vorschlägen gegenüber offen, so hieß es zumindest in einer Stellungnahme.

(Bildquelle:steiermark.orf.at)