Änderung des Landesglücksspielgesetzes

Änderung des Landesglücksspielgesetzes

Geplant war es unter anderem über eine landesweite Sperrdatei im Bereich des Glücksspiels zu entscheiden. Hier wurde nun festgelegt, dass es vorerst keine Landesweite Sperrdatei geben wird, sondern die Regelungen vorerst lediglich eine standortbezogene Sperre mit einbeziehen.

Landesweites Sperrsystem in Planung

Das Thema des landesweiten Sperrsystems ist jedoch dennoch nicht vom Tisch. Die Grünen und SPD wollen bis zum Herbst des nächsten Jahres ein Konzept erarbeiten, welches sich auf das landesweite Sperrsystem bezieht. Klar ist auch jetzt bereits, dass das Sperrsystem betreiberübergreifend funktionieren soll. Grundsätzlich entsprechen diese Vorstellungen den Plänen, eine bundeseinheitliche Regulierung für Deutschland herbeizuführen.

Auch die Stichtagsregelung wurde vom Landtag diskutiert. Hier wurde beschlossen, diese vom 28. Oktober 2011 auf den 18. November 2011 zu verlegen. Am 18. November 2011 fand die erste parlamentarische Beratung zu diesem Thema statt. Die Stichtagsregelung trennt einjährige und fünfjährige übergangsfristen. Die änderung der Gesetzgebung wurde beim Landtag thematisiert, da im Jahr 2014 ein Urteil von Seiten des Staatsgerichtshofs gefällt wurde, in welchem Teile des Sperrsystems in Baden-Württemberg sowie die Stichtagsregelung als verfassungswidrig erklärt wurden. Mit der änderung des Landesglücksspielgesetzes soll diese Auffassung aus dem Weg geräumt werden.

Was ändert sich alles in Schleswig-Holstein?

Was ändert sich alles in Schleswig-Holstein?

Neben dem Rauchverbot werden auch Regelungen wie das Verbot von Doppelkonzessionen sowie das Verbot von Geräten zur Bargeldabhebung Einzug halten. Die neuen Regelungen sollen nur die Spielhallen betreffen, in Bezug auf die Regelungen für die Spielbanken soll sich nach Angaben der neuen Regierung bestehend aus SPD, Grünen und SSW nichts verändern.

Die Ausnahmen in Bezug auf das Rauchverbot beziehen sich auf die speziellen Raucherräume, die weiterhin bestehen bleiben dürfen. Bei diesen Raucherräumen handelt es sich um abgeschlossene Räume oder eben auch Raucherkabinen. In den entsprechenden Rauchherräumen sind allerdings nach der Gesetzgebung die Spielgeräte verboten, das bedeutet es dürfen in Raucherräumen und Raucherkabinen keine Spielgeräte aufgestellt werden. Es gibt auch Etablissements, die nicht vom Rauchverbot betroffen sind, bei diesen handelt es sich um Lokalitäten, die mit der Gesamtquadratmeterzahl unter 75 Quadratmetern liegen und keinen extra Raucherraum haben.

Für die überprüfung der Sozialkonzepte wurde nun eine Stelle benannt, die dafür zuständig sein soll. Bei dieser Stelle handelt es sich um das Ministerium für Gesundheit, durch welches die Sozialkonzepte geprüft werden sollen. Für die Spielgäste soll es von nun an die Möglichkeit geben, sich selbst Spielersperren aufzuerlegen. Neben den gesetzlichen Veränderungen, gab es auch Gesetzesvorschläge, die durch die bestehende Regierung abgelehnt wurden. Die Grünen, die SPD und die SSW entschieden sich die maximale Aufstellung von zwölf Geräten und das Alkoholverbot in Spielhallen abzulehnen. Der Gesetzesentwurf stammte von den Fraktionsvorsitzenden der CDU und der SPD.

Änderung im Spielsystem bei Sportwetten

Änderung im Spielsystem bei Sportwetten

Für die Annahmestellen gibt es jetzt jede Menge Lektüre, denn von Oddset wurde ein dickes Handbuch zum neuen System ausgegeben. Die Mitarbeiter an den entsprechenden Stellen mussten sich dort nun binnen kürzester Zeit einlesen, ob die VerÄnderungen jedoch gleichzeitig auch verstanden wurden, bleibt vorerst noch abzuwarten.

Die Umstellung für die Annahmestellen ist groß und wie bei jeder großen Veränderung sieht die Situation für die Betroffenen erst einmal zum Verzweifeln aus, doch mit der entsprechenden Einarbeitung wird wohl langfristig die Umstellung des Systems bei Oddset kein Problem für die Angestellten sein.

Doch nicht nur die Anbieter müssen sich der Umstellung fügen, auch die Kunden werden sich sicherlich erst einmal an die Neuerungen gewöhnen müssen. Hierzu wird den Kunden entsprechendes Infomaterial bereitgestellt. Letztendlich ist die Umstellung für die Kunden von Vorteil, denn es können mehr Wetten gleichzeitig getippt werden.

Das System wird auch für die Kunden erst einmal schwer zu begreifen sein, jedoch erhoffen sich die Verantwortlichen, dass das System gerade mit dem Start der Bundesliga bei den Kunden gut ankommt. Der Zeitpunkt wurde exakt wegen dem Bundesligaanfang gewählt, denn hier werden zu dieser Zeit die meisten Sportwetten von Seiten der Kunden eingereicht.

Die Systemumstellung lässt jedoch nun auch Suchtexperten aufhorchen, denn hier wird vermutet, dass durch ein höheres Angebot auch die Nachfrage gesteigert wird. Eine höhere Nachfrage kann so langfristig zur Spielsucht führen. Experten gehen davon aus, dass das umfassendere Wettangebot dazu führt, dass mehr Spieler spielsüchtig werden.