Ausbildungsangebot im Glücksspielsektor

Ausbildungsangebot im Glücksspielsektor

Informationen rund um die Ausbildung zur Fachkraft für Automatenservice und die Externenprüfung werden derzeit in Form von Informationsseminaren für interessierte Unternehmer und Mitarbeiter in Berlin, Hamburg, Kassen, Nürnberg und Saarbrücken angeboten. Die AWI wird durch die Aufstellerverbände und den Großhandel unterstützt und so wird den Unternehmern das Angebot gegeben, sich über die verschiedenen Aspekte der Externenprüfung informieren und aufklären zu lassen.

Das Angebot soll Mitarbeitern, die in der Automatenwirtschaft tätig sind oder waren, dabei helfen, durch Teilnahme an dem Prüfungsvorbereitungskurs einen Ausbildungsabschluss zur "Fachkraft für Automatenservice" vor der IHK ablegen zu können. Mit den Informationsseminaren im Vorfeld können offene Fragen bereits geklärt werden und Interessierte haben die Möglichkeit, sich durch geschultes Fachpersonal unterstützen zu lassen. Im zweiten Halbjahr 2014 sollen dann die Vorbereitungsmaßnahmen für die Abschlussprüfung zur "Fachkraft für Automatenservice" (FAS) angeboten werden.

Der Vorbereitungskurs für die Mitarbeiter wird über einen Zeitraum von 12 Monaten angeboten und soll die Mitarbeiter bis hin zur Abschlussprüfung vor der IHK begleiten. Der Start des Kurses wurde auf November 2014 festgelegt. Für die Mitarbeiter bedeutet die Kursteilnahme, dass sie weiterhin in ihrem Betrieb tätig sein können. Eine Woche pro Monat nehmen die Teilnehmer dann an einem Lehrgang teil, durch welchen die wichtigen Kenntnisse für die Prüfung vermittelt werden sollen.

Je nachdem wie viele Teilnehmer und aus welchen Orten diese sich melden, wird festgelegt, wo die Lehrgangsorte platziert werden. Pro Lehrgangsort dürfen 15 Teilnehmer angenommen werden. Die Möglichkeit der Teilnahme besteht für Mitarbeiter, die zum Zeitpunkt der Prüfung mindestens drei Jahre in einem Spielstättenbetrieb gearbeitet haben. Auch können Personen teilnehmen, die bisher keinen Berufsabschluss in einem anderen Beruf absolviert haben. Weitere Kriterien für die Teilnahme sind mindestens vier Jahre, in dem der betreffende Mitarbeiter nicht mehr in dem erlernten Beruf gearbeitet hat (gilt nicht für artverwandte Berufe wie Gastronomie) oder Mitarbeiter ab 45 Jahren, unabhängig davon ob ein Berufsabschluss besteht oder nicht.

Die Teilnahme an dem Kurs kann durch eine Förderung nach dem Wegebau-Programm durch die Bundesagentur für Arbeit finanziert werden. Hier sind Zuschüsse für die Lehrgangskosten, die Fahrten zum Lehrgangsort, die Unterbringung während der Lehrgänge und der Verdienst des Arbeitnehmers für die jeweiligen Kurswochen sowie die Prüfungsgebühren enthalten. In Absprache mit dem bestehenden Arbeitgeber müssten die interessierten Mitarbeiter somit zwei Monate vor Kursbeginn einen "Bildungsgutschein" bei der zuständigen Arbeitsagentur beantragen.

Dann erfolgen die Teilnahme an den Lehrgängen und die private Vorbereitung auf die Abschlussprüfung. Von Seiten des Unternehmens werden für den Arbeitnehmer wiederum bei der zuständigen Arbeitsagentur Leistungen nach dem Programm Wegebau beantragt und die Mitarbeiter müssen für die Lehrgänge freigestellt werden. Der Verdienst für die jeweiligen Lehrgangswochen wird von Seiten des Unternehmens dann dem Arbeitsamt in Rechnung gestellt.