Aufwärtstrend für Spielbanken in Hessen

Aufwärtstrend für Spielbanken in Hessen

Für die Spielbanken in Hessen scheint es bergauf zu gehen, dies ist anhand der Einnahmen deutlich zu sehen. In Hessen wurden in Bezug auf die Einnahmen die Erwartungen sogar übertroffen. Hiervon profitieren sowohl das Bundesland, als auch die Städte, in denen sich die Spielbanken befinden und sogar umliegende Gebiete. Im Fall von Hessen können Wiesbaden, Bad Homburg und Kassel von den gestiegenen Einnahmen der hessischen Spielbanken profitieren.

Profit der Gemeinden in Zahlen für 2015:

  • Wiesbaden: rund 4,5 Millionen Euro
  • Bad Homburg: über 3,5 Millionen Euro
  • Kassel: knapp 1,3 Millionen Euro

Die Einnahmen der Spielbank kommen auch dem Land und den Regionen zu Gute. Seit jeher ist es so, dass die Spielbanken insgesamt 80 Prozent der Erträge ans Land abführen müssen. Etwa 70 Prozent der erhaltenen Summe wird vom Land einbehalten, die restlichen 30 Prozent werden an die jeweiligen Gemeinden weitergegeben. Die neusten Zahlen zeigen auf, dass die Gemeinden mit insgesamt mehr als neun Millionen Euro enorm profitieren konnten von den Erfolgen der Spielbanken in der Region.

Spitzenreiter Bad Homburg

Die Einnahmen des Landes durch die Spielbanken übertrafen die Erwartungen mit rund vier Millionen Euro. Eine stolze Summe, an der sich das Land und die Gemeinden nun erfreuen können. Maßgeblich zu diesem Erfolg beigetragen hat vor allem die Spielbank Bad Homburg. Aufgrund von Renovierungsarbeiten mussten in Bad Homburg in den Jahren zuvor Besucherrückgänge hingenommen werden.

Mit dem Abschluss der Renovierungsarbeiten besuchten auch wieder mehr Spieler die Spielbank und so zeigt sich dies deutlich in den Zahlen des Jahres 2015. Auch in Wiesbaden mussten in den Jahren zuvor Rückschläge hingenommen werden, aber auch hier ist ein Aufwärtstrend zu beobachten, zumindest insofern, dass der vorherige Status Quo nun wieder erreicht wurde. In Kassel ist im Vergleich zu vorher erst einmal noch alles gleich geblieben.

Spielbanken: staatlich oder privat?

Spielbanken: staatlich oder privat?

Es ist nicht verwunderlich, wenn manche Menschen sich die Frage stellen, wieso es der Staat ist, der Spielbanken betreibt, wo doch das Glücksspiel, also auch Online Casinos, eigentlich so negativ behaftet ist? Ist es, um Profit aus dem Glücksspiel und damit auch aus der Spielsucht zu schlagen? Oder ist es, um das Glücksspielangebot besser kontrollieren zu können? Kurzum: Ist es falsch oder ist es richtig?

Diese Fragen werden schon lange gestellt, wenn es um den staatlichen Betrieb von Glücksspiel geht, wie z.B. bei Spielbanken und Lotto. Offensichtlich ist die Frage aktuell (2016) wieder aufgekommen. Der Geschäftsführer der Francois-Blanc-Spielbank GmbH Bad Homburg v.d. Höhe und Mitglied des Vorstands des Bundesverbandes deutscher Spielbanken (BupriS), Lutz Schenkel, hat hierzu schriftlich Stellung bezogen. Der Anstoß, diese Fragen neu zu diskutieren, kam von der FDP-Fraktion im NRW-Landtag, die einen entsprechenden Antrag gestellt hatte.

Die wichtigsten Punkte in der Stellungnahme von Lutz Schenkel sind:

– Die Frage, ob der Betrieb von Spielbanken oder das Veranstalten von Lotterien staatliche Aufgaben sind, ist so alt wie das Glücksspiel.
– Egal, ob privat oder staatlich: Beide Strukturen gewährleisten eine rechtlich einwandfreie und wirtschaftlich verantwortungsvolle Struktur.
– Der Rückgang der Bruttospielerträge ist ein Branchenphänomen und betrifft sowohl staatliche als auch private Betreiber.
– Der Verkauf von Kunstwerken (siehe Warhol Werke WestSpiel) sei die Veräußerung von Anlagevermögen und damit rechtmäßig, wenn Betriebe dadurch schlechte Zeiten ausgleichen.
– Die WestSpiel-Gruppe habe zu keinem Zeitpunkt durch die negativen Medienberichte an Ansehen verloren.
– Arbeitsrechtliche Konflikte mit Mitarbeitern und Betriebsräten seien nicht immer vermeidbar, egal ob staatliche oder private Betreiber zuständig sind.
– Staatliche und private Trägerschaften seien in den Bundesländern gleichberechtigt anzutreffen.
– Eine glaubwürdige Glücksspielregulierung sollte faktenbasiert am Verbraucherschutz ansetzen.

Zusammenfassend macht Schenkel in seinen Ausführungen deutlich, dass die Unterscheidung zwischen privaten und staatlichen Spielbanken überholt ist. Es sei nicht ausschlaggebend, ob die Trägerschaft privat oder staatlich ist, wenn es um Verlässlichkeit, Verantwortungsbewusstsein sowie Erfolg oder Misserfolg einer Spielbank gehe. Seiner Aussage nach haben entsprechende Strukturen, egal ob staatlich oder privat, keinen Einfluss auf die rechtlich einwandfreie und wirtschaftlich verantwortungsvolle Führung der jeweiligen Häuser. Wichtig sei es, weniger am Betreibermodell anzusetzen, sondern vor allem den Verbraucherschutz und auch den Jugendschutz in Verbindung mit dem Glücksspiel zu bedenken und umzusetzen.

Die vollständige Stellungnahme findet Ihr hier >>
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175. Geburtstag in Bad Homburg

175. Geburtstag in Bad Homburg

Die Spielbank erhielt ihren Namen durch die die Zwillingsbrüder Francois und Louis Blanc, die das Glücksspiel nach Bad Homburg brachten und die Spielbank vor Ort eröffneten. Der Geburtstag der Spielbank soll in diesem Jahr groß gefeiert werden, doch nicht nur mit einem großen Event, die Geschäftsführer der Spielbank, Lutz Schenkel und Holger Reuter, kündigen an, dass es das ganze Jahr über besondere Highlights und Aktionen vor Ort geben wird.

Mit der Eröffnung der Spielbank in Bad Homburg wollten im Jahr 1841 nicht nur die Gebrüder Blanc viel Geld anhäufen, auch der Landgraf von Hessen-Homburg erhoffte sich durch die Ideen der Brüder die eigenen Schuldenberge abbauen zu können. Neben der Spielbank entstanden in diesen Jahren vor Ort auch die Kuranlage, die Infrastruktur und weitere imposante Bauten.

Für die damalige Zeit waren die Gebrüder eifrige Geschäftsmänner und hatten auch ein gutes Händchen in Bezug auf das Marketing. In den ersten Jahren des Spielbankbetriebs vor Ort kamen Aristokraten, Reiche und Berühmte nach Bad Homburg und die Kassen klingelten. Im Jahr 1872 jedoch wurde der Spielbetrieb vor Ort vorübergehend eingestellt. Die Wiedereröffnung der Spielbank in Bad Homburg wurde erst nach dem zweiten Weltkrieg, am 7. April 1949 gefeiert.

Fakten aus Bad Homburg:

– von 1949 bis heute besuchten rund 16 Millionen Gäste die Spielbank

– in 67 Jahren wurde ein Bruttospielerlös von insgesamt über 1,2 Milliarden Euro generiert

– seit 2013 ist die Spielbank Bad Homburg staatlich betrieben

Das Jubiläumsjahr der François-Blanc-Spielbank verspricht den Gästen einige besondere Highlights. Die Besucher können sich bereits jetzt auf spannende Shows, Veranstaltungen und interessante Turniere vor Ort freuen.

Bad Homburg – Spielbank mit Geschichte

Bad Homburg – Spielbank mit Geschichte

Vor 150 Jahren verhalf der Autor Fjodor Dostojewski der Spielbank Bad Homburg zu literarischem Ruhm, denn es wird davon gesprochen, dass sich in dem Buch "Der Spieler" alles um eben diese Spielbank dreht. Auch wenn es diesbezüglich auch andere Meinungen gibt, so hat das Buch der Spielbank zu enormem Ruhm verholfen, ebenso wie prominente Besucher, zu denen Udo Lindenberg, Nadja Tiller, Cornelia Froboess, Curd Jürgens, Walter Giller, Ernst Stankovski und Ivan Rebroff gehörten.

Das 175. Jubiläum der Bad Homburger Spielbank wird am 23. Mai dieses Jahres gefeiert. Gegründet wurde diese durch die Franzosen Francois und Louis Blanc. Mit der Spielbank wurde dem kleinen Ort Bad Homburg der Weg geebnet, um sich in eine der wohlhabendsten Städte zu entwickeln. Doch der Spielbank und ebenso dem Kurort wurden nicht immer nur Ruhm und Ehre zu Teil, am 31. Dezember des Jahres 1872 wurde die Spielbank für viele Jahre geschlossen. Die Neueröffnung des berühmten Etablissements wurde dann offiziell erst wieder im Oktober des Jahres 1948 gefeiert.

Betrieben wird die Spielbank heute von der Francois-Blanc-Spielbank GmbH. Auch wenn die Spielbanken in Deutschland allgemein eine harte Zeit hinter sich und zum Teil auch noch vor sich haben, so kann die Bad Homburger Spielbank seit einiger Zeit wieder enorme Erfolge verbuchen. Die Besucherzahlen steigen wieder an und damit auch die Umsätze und Einnahmen der Spielbank.

Eine der erfolgreichsten Spielbanken in Deutschland

Lutz Schenkelberg, der Geschäftsführer der Spielbank Bad Homburg heute, ist erfreut darüber, dass die Spielbank Bad Homburg heute zu den erfolgreichsten Spielbanken Deutschlands gehört. Dies zeigt sich in der Rangliste aller deutscher Spielbanken, bei denen Bad Homburg aktuell auf Platz sechs zu finden ist.

Zudem konnte die Spielbank im vergangenen Jahr das stärkste Umsatzplus aller Zeiten in Deutschland realisieren. Eine neue Inneneinrichtung, ein Umbau und ein modernisiertes Konzept sind Faktoren, die der Spielbank auch heute noch zum Erfolg verhelfen. Somit ist es nun an der Zeit, nicht nur die vergangenen 175 Jahre zu feiern, sondern auch auf die Zukunft des Hauses anzustoßen, die hoffentlich vielversprechend bleiben wird.

Freie Stelle als Spielkassierer/in in Bad Homburg

Freie Stelle als Spielkassierer/in in Bad Homburg

Aber auch auf der anderen Seite, im Team der Mitarbeiter, verspricht die Spielbank eine abwechslungsreiche Tätigkeit in außergewöhnlicher Atmosphäre. Aktuell sucht die Francois-Blanc-Spielbank GmbH Bad Homburg eine/n Spielkassierer/in.

Aufgaben als Spielkassierer/in:

– Zusammenarbeit mit der Saalleitung

– Entsicherung der Tresore

– Bargeld- und Jetonwechselung

– Rückwechselungen

– Nachschüsse

– Ausgabe von markierter Jetons

– Devisenannahme

– Spieltischabrechnungen

– Kassenübernahme, -übergabe und ?abschluss

Die Spielbank Bad Homburg bietet dir einen einzigartigen Arbeitsplatz in einem Team von über 230 Mitarbeitern. Das Spielangebot der Spielbank ist umfassend und vielseitig, erfahrenes Personal ist hier ein wichtiger Faktor, um den Spielbetrieb sicherzustellen. Für den Job als Spielkassierer/in solltest du folgende Anforderungen erfüllen:

– sicherer EDV-Umgang (Microsoft Office)

– Vorkenntnisse im klassischen Spiel sind vorteilhaft

– erstklassiges Service- und Dienstleistungsverhalten

– sehr gute Umgangsformen

– Bereitschaft zu Schichtarbeit, auch an Sonn- und Feiertagen

Die Stelle ist ab sofort frei und soll schnellstmöglich besetzt werden. Der/die Spielkassierer/in wird nach Tarifvertrag entlohnt.