Spielbankbetrieb mit Herz

Spielbankbetrieb mit Herz

Nach eigenen Angaben werde der Betrieb in Bad Kötzting mit Herz ausgeführt, dies sei eine Besonderheit. Nach ihrem Besuch war die neue Lottochefin noch begeisterter als vorher schon. Auch die Spielbank in Bad Kötzting trage dazu bei, dass das Konzept, zu dem die Kanalisierung des Spieltriebs und des Jugendschutzes gehören, voll aufgeht. Die 53-jährige war erfreut über die Arbeit, die in Bad Kötzting geleistet wird.

Im Vergleich zum Vorjahr hat die Spielbank Bad Kötzting enormen Aufschwung erlebt. Der Bruttospielertrag ist um 70 Prozent angestiegen. Der eingeschlagene Weg scheint fruchtbar zu sein, genau aus diesem Grund wolle man sich auch in diesem Jahr auf das Angebot für Nicht-Spieler konzentrieren, so der Spielbankdirektor Klaus Schleicher. Die bereits im letzten Jahr ergriffenen Maßnahmen haben nicht nur der Spielbank geholfen, sondern auch der Stadt Auftrieb verschafft, so lautet das Resümee an dem Runden Tisch, an dem Vertreter aus Sport, Tourismus und Gastronomie ebenso wie Verantwortliche der Spielbank, die künftige Chefin von Lotto Bayern und Vertreter der Stadt zusammenkamen, um über das Jahr 2015 Bilanz zu ziehen.

Hilfe für die Spielbank

An den Erfolg der Spielbank im letzten Jahr soll auch in diesem Jahr angeknüpft werden. Hierbei geht es vor allem auch darun, das Angebot der Spielbank Bad Kötzting bekannter zu machen. Um dies zu realisieren gibt es bereits einige Ideen:

– Ehrung von Sportvereinen in Bad Kötzting

– Bewerbung von Spielbankaktionen durch Wegweiser an Ortseingängen

– Erneuerung der Beschilderung im Kurpark

– geplante Zusammenarbeit mit dem Konzerthaus in Blaibach

– diesjährige Open Air Veranstaltung der Reihe – zukünftige Austragung des Pokerfinales aller Bayerischen Spielbanken in Bad Kötzting

Die Pläne sind umfassend und insgesamt gibt es mehrere Ideen, wie vor allem auch Nicht-Spieler für den Besuch in der Spielbank begeistert werden können. Hierzu soll in den umliegenden Unterkünften mehr Werbung ausgelegt werden und auch ist eine Neugestaltung der Spielbank geplant. Weiterhin werden Veranstaltungen für Nicht-Spieler angeboten, wie beispielsweise After-Work-Partys mit Live-Musik, um Besucher für das Angebot der Spielbank Bad Kötzting langfristig begeistern zu können.

Pokererfolg in der Spielbank Bad Kötzting

Pokererfolg in der Spielbank Bad Kötzting

Für Pokerspieler scheinen die Sterne in der Spielbank Bad Kötzting besonders gut zu stehen und dies wird mit besonderen Jackpotgewinnen belohnt. Wer also das Pokerspiel beherrscht und Lust hat einen Jackpot zu knacken, dem wird aktuell empfohlen, die Spielbank Bad Kötzting aufzusuchen, denn hier scheint das Glück den Spielern treu zu sein.

Bereits das dritte Mal wurde der Poker Jackpot in der Spielbank Bad Kötzting in diesem Jahr geknackt. Dieses Mal war es ein Spieler aus Regensburg, der mit einem Royal Flush den Jackpot für sich gewinnen konnte. Der Jackpot machte zu diesem Zeitpunkt eine Summe von über 2.800 Euro aus, über die sich der Gast aus Regensburg nun freuen kann. Wie bei den letzten beiden Malen auch, wurde der Poker-Jackpot direkt im Anschluss wieder neu gestartet. Die Startsumme des Poker-Jackpots in Bad Kötzting liegt bei 2.000 Euro.

Die Jackpots warten auf Gewinner

Neben dem neu gestarteten Poker-Jackpot gibt es unter Anderem in Bad Kötzting noch weitere Jackpots, die auf zukünftige Gewinner warten. Hierzu zählen der Hausjackpot, der aktuell bei einer Summe in Höhe von 8.200 Euro liegt und der Bayern-Jackpot, der im Moment einen Betrag in Höhe von 145.000 Euro verspricht. Bei den drei Jackpots haben die Gäste der Spielbank die Chance auf tolle Geldgewinne. Neben den Geld-Jackpots haben die Spieler in Bad Kötzting zudem die Chance, den Auto-Jackpot zu knacken. Hierbei wird ein Subaru XV 1.6 i Comfort verlost, der dem Gewinner echtes Fahrvergnügen verspricht.

Bevorstehende Schließung der Spielbank Bad Kötzting

Bevorstehende Schließung der Spielbank Bad Kötzting

Ander Spielbanken konnten dies noch abfangen, jedoch scheint es bei der Spielbank Bad Kötzting ein großes Loch in die Kassen gerissen zu haben. Der Haushaltsausschuss im Bayrischen Landtag beriet nun über die weitere Vorgehensweise mit den Spielbanken. Der Spielbank Bad Kötzting wurde hierbei erst einmal eine Gnadenfrist bis zum Jahr 2017 eingeräumt, bis dahin müsste die Situation des Casinos sich verändert haben, damit keine Schließung für das Unternehmen bevorsteht.

Grund für die schwierigen Situationen rund um die Spielbanken ist vorrangig die Konkurrenz aus dem Internet. In den vergangenen Jahren haben die Spielbanken in Bayern mehr und mehr an Rentabilität eingebüßt. Die Regierungen mussten hier viel Geld investieren, damit die Spielbanken Konzepte ändern, Modernisierungen vornehmen und Bereiche neu gestalten konnten.

Auch haben die Spielbanken selber bereits Maßnahmen ergriffen, Personal gekürzt und Ausgaben reduziert, aber nicht überall waren diese Maßnahmen bisher von Erfolg gekrönt. Neben der Spielbank Bad Kötzting, die im vergangenen Jahr einen Bruttospielertrag in Höhe von 1,5 Millionen Euro einbrachte, ist auch das Schicksal der bayrischen Spielbank Bad Steben ungewiss.

Schutz vor Spielsucht oder wirtschaftliche Interessen?

Die Spielbanken bringen die bayrische Regierung in eine schwierige Situation. Zum einen dienen die Spielbanken dazu, das Glücksspiel zu kanalisieren. Hier wird Glücksspiel angeboten, geschulte Mitarbeiter beobachten das Geschehen vor Ort und bei ersten Anzeichen für pathologisches Glücksspiel werden die Spieler aus der Spielbank verwiesen. Spielersperren und Kontrolle helfen dabei, die Spielsucht einzudämmen. Gleichzeitig jedoch müssen die Spielbanken natürlich auch Einnahmen generieren.

Gehäufte Spielersperren führen dazu, dass mehr und mehr Spieler ausbleiben. Hier liegt der Wiederspruch in sich, denn es können nicht mehr Einnahmen generiert werden, wenn die Spieler gleichzeitig vor der Spielsucht geschützt werden sollen. Die Politiker sind sich uneinig, wie in Zukunft in Bezug auf die Spielbanen vorgegangen werden soll. In 2017 steht jedenfalls eine Entscheidung bevor, denn hier soll darüber entschieden werden, ob die Spielbanken Bad Kötzting und Bad Steben weiterhin bestehen bleiben sollen oder nicht.

Ungewisses Casinoschicksal Bad Kötzting

Ungewisses Casinoschicksal Bad Kötzting

Die sinkenden Einnahmen der Spielbanken bedeuten auch weniger Steuereinnahmen für das Bundesland. Die Spielbank in Bad Kötzting stellt das Schlusslicht der bayrischen Spielbanken dar. Aufgrund dessen ist die Zukunft des Casinos ungewiss. Es wurde nun entschieden, dass der Spielbank eine Galgenfrist bis zum Jahr 2017 zugesprochen wurde. Wenn sich bis dahin an der Situation des Casinos nichts verändert haben wird, sieht die staatliche Spielbank dem Ende entgegen.

Einige Maßnahmen wurden aufgrund der schlechten Situation einiger Spielbanken in Bayern bereits ergriffen. So sollten verkürzte öffnungszeiten und weniger Personal für bessere Einnahmen sorgen, bisher mit nur wenig Erfolg. Auch die Regierung investierte bereits mehrere Millionen Euro für die Sanierung der Spielbanken zur Verfügung.

Die Spielbank Bad Kötzting sieht der Schließung entgegen, ein ähnliches Schicksal droht auch der Spielbank in Bad Steben. Eine Schließung der Casinos würde jedoch nach Meinung der Politiker einen negativen Effekt mit sich bringen, denn das staatliche Glücksspiel würde bisher für die Kanalisierung des Glücksspiels sorgen. Durch die ausgebildeten Mitarbeiter und das legale Angebot könnte Kontrolle über die Spielsucht ausgeübt werden, im Falle des Online Glücksspiels sei dies fast gar nicht möglich.

Unvereinbarkeit des Spielerschutzes und der wirtschaftlichen Interessen

Grundsätzlich steht beim Glücksspielangebot der Spielerschutz im Vordergrund. Momentan passen jedoch die wirtschaftlichen Interessen nicht mit dem Spielerschutz zusammen. Pathologische Spieler bedeuten für die Spielbanken nämlich gleichzeitig wirtschaftlichen Aufschwung. Die Spielbanken befinden sich unter enormen Druck, gleichzeitig jedoch soll der Spielerschutz gewährleistet werden.

Die Politiker und die Angestellten der Spielbanken sehen hier aktuell eine große Unvereinbarkeit. Der Schutz der Spieler dürfe nach Angaben des Rechnungshofs nicht auf Kosten des Staates ausgeführt werden. Die Gnadenfrist für die Spielbanken Bad Kötzting und Bad Steben dauert nun noch bis zum Jahr 2017, wenn sich die Situation bis dahin nicht verändert haben sollte, so ist mit der Schließung beider Etablissements zu rechnen.

Bad Kötzting soll bestehen bleiben

Bad Kötzting soll bestehen bleiben

Als noch relativ frisch gebackener Staatssekretär im Bayerischen Finanzministerium besuchte Albert Füracker erst vor wenigen Tagen die Spielbank Bad Kötzting. Auch wenn er selbst vor Ort kein glückliches Händchen bewies, so machte er nach dem Besuch deutlich, dass die Spielbank auf jeden Fall bestehen bleiben werde und dies auch eine gute Entscheidung sei.

Lange Zeit wurde nun über den Erhalt der staatlichen Spielbanken debattiert. Hierzu trafen erst kürzlich Vertreter der städtischen Verwaltung sowie Landrat Franz Löffler, der Präsident der Lotterie-Verwaltung Erwin Horak, Landtagsabgeordnete Dr. Gerhard Hopp und Claus Niederalt vom Bayerischen Finanzministerium im Sitzungssaal des Rathauses zusammen.

Erst in diesem Jahr konnten einige der staatlichen Spielbanken wieder einen positiven Ertrag aufzeigen, dennoch sei die Entscheidung nicht leicht, wie die weitere Vorgehensweise aussehen wird, so Füracker nach dem Gespräch im Rathaus. Grundlegend wurde deutlich gemacht, dass die Staatregierung sich nicht in die weitere Vorgehensweise in Bezug auf die Spielbanken einmische werde.

Die Stadt sei selbst dafür verantwortlich die eigene Spielbank besser einzubinden und dafür zu sorgen, dass die Erträge auch in Zukunft weiterhin steigen werden.

In Bezug darauf, dass sich die Staatregierung nicht in die Vorgehensweise der Spielbanken einmischen will, wollte Füracker sich dennoch ein Bild von der Spielbank machen. Hierzu wagte er einen Besuch und sogar ein Spiel in der Spielbank Bad Kötzting, sein erster Besuch in einer der neun Spielbanken Bayerns. Schon beim Eintreten stellte er fest, dass die imposante Aufmachung besonderen Eindruck erwecke.