Tschechische Kunden sind empört

Tschechische Kunden sind empört

Die höhere Gebühr bezieht sich auf die Überweisungen, die für entsprechende Glücksspiel- und/oder Erotik-Onlinedienste getätigt werden. Als Grund für diesen Preisaufschlag wird die Cyberkriminalität genannt, die auf diesem Weg eingedämmt werden soll.

Wer unter dieser Kostenerhöhung leidet, das sind die Kunden. Diese reagieren direkt mit Unbehagen und beschweren sich über die Preiserhöhung. Auf die Kunden wirkt es so, als würde die Bank mit der Preiserhöhung eine Erziehungsmaßnahme einleiten, die für erwachsene Personen unnötig sei. Die Kunden fühlen sich bestraft, obwohl sie nach eigener Aussage nichts Unrechtmäßiges getan haben. Es wird bereits erwartet, dass bald weitere Gebühren dieser Art folgen, um den Bürgern das Vergnügen wegzunehmen. Die Kunden fragen sich, ob eine ähnliche Gebühr bald auch für den Kauf von Zigaretten und Alkohol eingeführt werde.

Österreicher haben keinen Grund zur Sorge

Bei der Erste-Tochter Ceska Sporitelna ist der sogenannte Risikoaufschlag gerechtfertigt und deshalb würde dieser auch Mitte des Jahres eingeführt werden. Andere Länder, wie die Slowakei beispielsweise, hätten einen Aufschlag dieser Art bereits vorher eingeführt. Für Österreich ist solch ein Risikoaufschlag allerdings nicht zu erwarten. Hier wurde deutlich gemacht, dass es nicht Sache des Unternehmens sei, eine solche Entscheidung zu treffen, sondern eine Entscheidung dieser Art müsste länderspezifisch abgestimmt werden.

Neue Währung für Online Casinos in der Kritik

Man dachte darüber nach, den Online Casinos eine neue Währung zu geben, diese nennt sich "BitCoin".

Dieser Plan war von großer Bedeutung, besonders in Bezug auf die überweisungen in den virtuellen Spielstätten, aber nun gerät auch dieser ins Wanken. Hacker haben es geschafft, dieses System zu knacken und den Account eines Nutzers leer zu räumen, dieser war wohl nicht ausreichend gesichert.

Die neue Währung stammt ursprünglich aus Japan, man wollte ein besonderes Zahlungsmittel etablieren, mit der man an jedem Ort einkaufen kann, ohne auf die entsprechenden Währungen angewiesen zu sein, dieses Prinzip trifft auch auf die Online Casinos zu.

Sie stößt Statistiken zufolge auf gute Resonanz, da aktuell "BitCoin" in der Größenordnung von etwa 50 Millionen Dollar im Umlauf sind. Doch diese Währung kommt nicht überall gut an. Kritiker sagen, dass es hier auch möglich sei, gesetzliche Vorgaben zu umschiffen.

Nutzt jemand diese Währung für Überweisungen, kann man kaum noch ermitteln, wer die betreffende Person ist. Menschen mit kriminellen Energien wird damit Tür und Tor geöffnet und der Handel mit Waffen und Drogen könnte noch begünstigt werden. Manche sind der Ansicht, dass mit diesem Plan Regierungen abgesetzt werden können und die Wirtschaft der Welt ins Wanken gerät.

Aber es stellt sich auch die Frage, ob diese Währung dem Staat und den Geldinstituten nicht mehr Autonomie verleiht. Auch die CIA zeigt Interesse für die "BitCoin" und beschert so Manchem viel Geld. Die Währung stammt von der "Open Source"- Bewegung und die Kryptografie wurde dafür verwendet, um diese zu schaffen.

Es wird vermutet, dass sie durch jede Zahl teilbar ist, nicht manipuliert werden kann, geheim und nicht nachzuvollziehen ist. Dies ist ein vielfältiges System, das für den Nichtfachmann ein Buch mit sieben Siegeln ist.

Seit 2009 bemühen sich viele Hacker, ein Schlupfloch auszumachen, und dieses Vorhaben ist offensichtlich geglückt. Das Ergebnis? Das komplette System wird nun angezweifelt. Doch die Währungsmenge, die aktuell genutzt wird, ist noch nicht allzu groß, deswegen sind kriminelle Handlungen noch nicht so uneingeschränkt möglich.

Aber das Risiko ist nach wie vor vorhanden, dieses muss erkannt werden, erst dann kann dieses System ausgedehnt werden.