Spielbanken in Bayern auf dem Weg der Besserung

Spielbanken in Bayern auf dem Weg der Besserung

Nach Meinung der bayrischen Staatskanzlei-Chefin Christine Haerthauer konnte dies nicht entsprechend umgesetzt werden und so gibt sie an, dass die Spielbanken Bayerns Sanierungsfälle seien. Weiterhin gibt sie an, dass die Spielbanken in Bayern Verluste einbringen würden und dass die Konkurrenz von Seiten der Spielhallen und aus dem Internet einfach zu groß sei. Auch wenn es ein Zukunftskonzept gegeben hat, so scheint dieses keine Lösung für die bestehenden Probleme zu sein, so Haerthauer in einem Interview.

Die Meinung der Staatskanzlei-Chefin der CSU wird allerdings nicht von jedem geteilt, denn beispielsweise Bad Stebens Casino-Direktor Udo Braunersreuther und sogar das Finanzministerium halten dagegen. Die Sanierungspläne seien bereits erfolgreich und es konnten bereits acht Prozent Wachstum erreicht werden. Die Spielbanken befinden sich laut Braunersreuther bereits jetzt schon, nach schwierigen Zeiten, im Plus. Dem Abwärtstrend wurde bereits ein Ende gesetzt, also seien die Aussagen von Christine Haerthauer nach Angabe des Finanzministeriums unbegründet und das Finanzministerium müsse sich keine Gedanken um die grundsätzliche Aufstellung der Spielbanken Bayerns machen, auch wenn Haerthauer dies angedeutet hatte.

Der positive Trend der Spielbanken wirkt sich bereits auf die Stimmung innerhalb der Glücksspielbranche aus. Spielbank-Chef Braunersreuther blickt positiv gestimmt auf das neue Geschäftsjahr. Das Konzept für die Zukunft sieht weitere Verbesserungen vor. Es gäbe noch viele Möglichkeiten, um die Umsätze weiterhin zu steigern.

Mit der Einführung neuer Angebote, wie beispielsweise in Frankenwald, konnten bereits Umsatzsteigerungen generiert werden. Dennoch ist den Verantwortlichen weiterhin die Konkurrenz bewusst. Die Spielhallen stellen eine große Konkurrenz dar und hier gibt es immer mehr Spieler die aus den Casinos abwandern, um ihr Glück in den besagten Etablissements zu versuchen.

Grund für den Boom in den Spielhallen wird in den unterschiedlichen Regelungen in Bezug auf den Einlass gesehen. Während der Zutritt in einer Spielbank erst Spielern ab 21 Jahren gewährt wird, können Spieler ab 18 Jahren bereits in den Spielhallen spielen. Auch das Rauchverbot gilt in erster Linie für die Spielbanken und hierin wird auch der Grund für den Rückgang der Besucherzahlen gesehen.

Doch auch in Bayern, vielmehr in Bad Steben, wurden hier Maßnahmen eingeführt, wozu die Errichtung eines Raucherpavillions gehörte. Hier können die rauchenden Gäste nun zwischendurch eine Zigarette rauchen und danach wieder weiterspielen. Dies wurde nach Aussage des Direktors bereits positiv von den Gästen angenommen.