1. Juli 2017 – Stichtag für neue Gesetze

1. Juli 2017 – Stichtag für neue Gesetze

Glücksspielfans wissen es bereits: seit dem 1. Juli 2017 herrscht ein neues Gesetz. Ein Gesetz, welches die Anzahl der Spielhallen vielerorts verringern soll. Was ist hierbei der Hintergrund? Durch eine Minimierung des Angebots, soll auch die Nachfrage verringert werden. Grundlage für die neue Gesetzgebung ist der Spielerschutz, welcher durch ein minimiertes Angebot besser gewährleistet werden soll. Doch nicht nur die Glücksspielbranche sieht sich mit neuen Gesetzen konfrontiert, der 1. Juli 2017 scheint ein Stichtag für neue Gesetze gewesen zu sein.

Welche neuen Gesetze treten ab dem 1. Juli 2017 in Kraft?

  • Verschärfung der Abgabe-Richtlinien zur Prepaid-SIM
  • Neuregelung des Unterhaltsvorschusses
  • Rentenerhöhung
  • Videosprechstunde als Teil der vertragsärztlichen Regelversorgung
  • Prostituiertenschutzgesetz
  • Vorratsdatenspeicherung

Während einige der neuen Gesetze zum Schutz dienen oder die Situation für die Bevölkerung verbessern sollen, sorgen andere Gesetze für Aufregung. Ein neu eingeführtes Gesetz hat natürlich auch immer zwei Seiten. Im Falle der Glücksspielgesetzgebung ist es so, dass Spielhallenbetreiber sich in der eigenen Existenz bedroht fühlen. Auf der anderen Seite soll die Gesetzgebung jedoch dafür sorgen, dass die Gefahr der Spielsucht reduziert wird und die Spieler mehr Sicherheit bekommen.

Neue Glücksspielregelungen im Überblick:

  • Mindestabstand zwischen den Spielhallen (Festlegung obliegt den Ländern)
  • Mindestabstand zu Kinder- und Jugendeinrichtungen
  • Verbot von Mehrfachkonzessionen
  • Verbot von Geldautomaten in und an Spielhallen
  • Verbot des Begriffs „Casino“ im Namen der Spielhalle
  • Erhöhung der Bußgelder bei Verstößen

In vielen Bundesländern wurde die Frist bereits verlängert, weil die Entscheidungen vor Gericht nicht zeitnah umgesetzt werden konnten. Viele Betreiber haben Härtefallanträge gestellt. Nun ist es an den Kommunen festzulegen, nach welchen Kriterien man sich für oder gegen einen Härtefall entscheidet. Den Spielhallenbetreibern droht teilweise das Aus, teilweise haben die Betreiber noch Hoffnung. Es bleibt aktuell noch abzuwarten, zu wie vielen Schließungen es in dieser Sache kommen wird.

Bitcoins – des einen Freud ist des anderen Leid

Bitcoins – des einen Freud ist des anderen Leid

Wer sich im Bereich des Online Glücksspiels auskennt, der hat sicherlich schon einmal von der Zahlungsmethode mit Bitcoins gehört. Bitcoins sind eine Kryptowährung, die vor allem bei den Online Casinos sehr gerne als Zahlungsmethode genutzt wird. Den Kunden bietet diese Zahlungsmöglichkeit Sicherheit und ein schneller Geldtransfer ist möglich. Während die Kunden das Angebot also gerne nutzen und zu schätzen wissen, sehen Politiker und Bankenchefs die Online-Casino-Währung als große Gefahr.

Vorteile von Bitcoins für Online Spieler:

  • gelten als Währung, auf die der Staat keinen Einfluss hat
  • bieten dem User Sicherheit
  • schnelle und anonyme Transaktionen möglich
  • keine Rückbelastungen
  • User muss sich keine Sorgen um Steuern machen.
  • Bitcoins gelten nicht als offizielle Währung
  • Glücksspiel mit Bitcoins ist dementsprechend nicht illegal

Bitcoins und Online Casinos – das perfekte Paar

Die Vorteile, welche die Bitcoins dem Spieler in Online Casinos bieten, sind auch Vorteile, die dem Betreiber des Online Casinos zu Gute kommen. Gerade in der heutigen Zeit, wo nicht klar ist, ob Online Glücksspiel erlaubt ist, geduldet wird oder illegal ist, bieten die Bitcoins eine optimale Lösung. Die Währung kann zum Zocken genutzt werden, ohne dass sich der Spieler oder Betreiber damit strafbar macht. Während Spieler und Betreiber von Online Casinos also Grund zur Freude haben und die Bitcoins aktuell bei den Usern auch immer beliebter werden, sehen Politiker und Bankenchefs die Kryptowährung als große Gefahr.

Warum Bitcoins gefährlich werden könnten?

Was für die Online Spieler und Anbieter ein großer Vorteil ist, sehen Bankenchefs und Politiker als große Gefahr an.

Gefahren der Bitcoins:

  • Zahlungsverkehr mit Bitcoins stärkt die Online-Casinos
  • Gefahr einer Bankenpleite könnte beschleunigt werden
  • Anonymität als Problem für den Spielerschutz
  • während Spielbanken sich an klare Regelungen zur Sicherung des Zahlungsverkehrs halten müssen, haben Online Casinos durch Bitcoins ganz neue Möglichkeiten
  • verändertes Geldgefühl bei Spielern durch Bitcoins

Die virtuelle Währung hat sich noch nicht durchgesetzt

Aktuell ist die virtuelle Währung zwar irgendwie eine Bedrohung, jedoch hat diese sich noch nicht durchgesetzt. Zu berücksichtigen gilt hier allerdings, dass immer mehr Transaktionen Online durchgeführt werden. Hierbei ist nicht nur die Rede von Online Glücksspiel, sondern auch Einkäufe werden Online getätigt. Hierfür eine entsprechende virtuelle Währung zu nutzen ist naheliegend. Während einige User noch skeptisch sind, sind es vor allem die User der jüngeren Generation, die schnell und gerne auf ein solches Angebot zurückgreifen. Wenn dies sich in der Zukunft weiterhin entsprechend durchsetzen wird, dann könnten die Bitcoins in Zukunft zur anerkannten virtuellen Währung heranwachsen. Wie Banken und Politiker dann damit umgehen werden, ist aktuell noch nicht klar.

Es wird ernst für viele Spielhallen

Es wird ernst für viele Spielhallen

Das neue Glücksspielgesetz sorgt für Aufregung, vor allem bei den Betreibern von Spielhallen. In Düsseldorf können die Betreiber sich auf eine Schonfrist freuen, denn hier soll die Gesetzgebung erst zum 1. Dezember 2017 umgesetzt werden. Was eigentlich geplant war? Bereits ab dem 1. Juli 2017 sollten die neuen, strengeren Regeln gelten. Was das bedeutet hätte? Vielen Spielhallen der Region hätte bereits jetzt die Schließung gedroht.

Fakten rund um das neue Glücksspielgesetz:

  • das nordrhein-westfälische Innenministerium hat die Umsetzung des neuen Glücksspielgesetzes verschoben
  • vorgesehen war die Umsetzung für den 1. Juli 2017
  • nun sollen die Regelungen erst ab dem 1. Dezember 2017 umgesetzt werden
  • inhaltlich ist unter anderem ein Mindestabstand von 350 Metern zwischen den Automaten-Spielhallen, zu Schulen und Jugendtreffs vorgesehen
  • vielen Hallen droht Schließung

Spezialfall Nordrhein-Westphalen

Seit Juli 2012 ist der geänderte Glücksspielstaatsvertrag bundesweit in Kraft. Den Betreibern und Kommunen wurde eine Übergangsfrist von fünf Jahren gewährt, die nun am 30. Juni 2017 auslaufen sollte. Das nordrhein-westfälische Innenministerium entschied nun, dass die Übergangsfrist verlängert werden sollte. Das Gesetz soll dann zum 1. Dezember 2017 in Kraft treten. Unabhängig von der Fristverlängerung sind viele Spielhallen dennoch unsicher, denn durch das neue Gesetz sind 60 bis 80 Prozent der Spielhallen von der Schließung bedroht.

Grund zum Feiern in der Spielbank Cottbus

Grund zum Feiern in der Spielbank Cottbus

Die Spielbank Cottbus hat schon in Kürze allen Grund zum Feiern. Wieso? Weil der 19. Geburtstag der Spielbank Cottbus bevorsteht. Dies ist nicht nur ein guter Anlass für die Betreiber und Mitarbeiter die Sektkorken knallen zu lassen, sondern bietet auch Anlass den Gästen etwas Besonderes zu bieten.

Was ist geplant?

  • Geburtstagsfeier der Spielbank Cottbus am 20. Mai 2017
  • Angebot von Kaffee, Kuchen und Fingerfood
  • attraktive Glücksspielaktionen

Die Spielbank bietet am 20. Mai 2017 anlässlich des Spielbankgeburtstags einige ganz besondere Highlights an. Die Spielbank ist an diesem Tag zwischen 14 Uhr und 3 Uhr geöffnet. Für Snacks und besondere Aktionen muss an diesem Tag kein extra Einsatz entrichtet werden, denn das Angebot ist auch für die Gäste zum Geburtstag ein Geschenk. Dementsprechend haben die Spieler an diesem Tag zusätzliche Gewinnchancen, ohne hierfür einen zusätzlichen Einsatz zu entrichten.

Welche Aktionen sind geplant?

  • Drehmöglichkeit an einem Glücksrad
  • Speed-Automatenturniere
  • Live-Spiel mit Black Jack und einem Pokerturnier

Bei den besonderen Aktionen erwarten die Gäste auch zusätzliche Gewinne. Nicht nur das Angebot ist für die Besucher attraktiv, sondern auch die Tatsache, dass an diesem Tag Geburtstag gefeiert wird. Die Betreiber und Mitarbeiter freuen sich schon jetzt auf zahlreiche Besucher in Feierlaune, die gemeinsam das 19-jährige Bestehen der Spielbank zelebrieren können. Nähere Informationen zu den Extra-Angeboten und Highlights können Interessierte auf der Webseite der Spielbank in Erfahrung bringen oder direkt vor Ort in der Spielbank.

Harte Maßnahmen zum Schutz des staatlichen Monopols in Norwegen

Harte Maßnahmen zum Schutz des staatlichen Monopols in Norwegen

In Norwegen scheint es für viele Pokerbetreiber schwer zu werden. Doch nicht nur die Betreiber scheinen betroffen zu sein, auch die Spieler und nun vermehrt die Finanzdienstleister. Von Seiten der norwegischen Banken wurden mehrere Konten geschlossen. Diese Methode wurde genutzt, um so das Online Glücksspiel vor Ort zu unterbinden. Die Bekämpfung des Online Glücksspiels erfolgt vor Ort aus Gründen des Schutzes des staatlichen Monopols.

Fünf Finanzdienstleister und zwei Online-Glücksspielanbieter betroffen

Mit dem Kampf zum Schutz des staatlichen Monopols werden in Norwegen aktuell strenge Schritte vollzogen. Mit der Schließung der Konten von Finanzdienstleistern und Online-Glücksspielanbietern wurden direkt mehrere Unternehmen hart getroffen. Zu den betroffenen Unternehmen zählen:

  • eWallets Worldpay,
  • Earthport
  • Trustly
  • Inpay
  • Entercash
  • Mangas Gaming
  • Staycool OÜ

Mit diesen ersten Schritten ist der Kampf jedoch noch nicht ausgefochten. Es wurde bereits angekündigt, dass weitere Konten beziehungsweise Betreiber gesperrt werden sollen.

Klagen der Betreiber sind zu erwarten

Initiator für das strenge Vorgehen ist die nationale Lotteriebehörde. Dies wurde bestätigt, da die Behörden dem Antrag an die Banken ein Schreiben der nationalen Lotteriebehörde beigelegt hatten. Damit wird direkt sehr deutlich, dass es das Ziel der Lotteriebehörde ist, offensiv das staatliche Monopol zu schützen. Dieses unverblümte Vorgehen ist sehr überraschend, denn dadurch werden mit großer Sicherheit auf EU-Recht basierende Klagen von Seiten der Betreiber folgen. Die Situation in Norwegen scheint sich demnach zuzuspitzen.