Ausrottung des illegalen Glücksspiels

Ausrottung des illegalen Glücksspiels

Die Behörden sind genau darüber im Bilde, wo sich die illegalen Automaten befinden. Die Aufsteller sehen sich einer Anzeigenflut gegenüber, dennoch scheinen diese nicht aufgeben zu wollen. Bisher werden immer wieder Wege gefunden, wie die illegalen Automaten weiterhin am Markt bestehen können. Die Behörden meinen jedoch es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis die illegalen Angebote tatsächlich ausgerottet sind.

Die Behörden gehen weiterhin gegen die illegalen Glücksspielgeräte vor. Dies wird mit Hilfe von Razzien umgesetzt. Bei unangekündigten Kontrollen können viele Automaten Beschlagnahmt und Etablissements geschlossen werden, dennoch finden die Betreiber immer wieder Wege, wie sie weiterhin bestehen können. Auch die Reaktion von den Betreibern in Bezug auf die Anzeigenflut ist eher hartnäckig, denn auf die Anzeigen folgen Wiedersprüche, mit denen sich der Verwaltungsgerichtshof konfrontiert sieht. Auf diesem Weg schaffen die illegalen Betreiber es eine Verzögerung der Strafverfahren zu bewirken, wodurch das Angebot am Markt länger bestehen bleiben kann.

Strengeres Vorgehen im Kampf gegen illegales Glücksspiel

Ebenso hartnäckig wie die Anbieter wollen nun auch die Behörden sein. Aktuell gibt es noch 26 Standorte in denen illegale Spielgeräte für die Spieler bereitstehen. Diese Betriebe sollen nun stärker ins Visier genommen werden. In der Vergangenheit konnten die Behörden auch einige Betriebsschließungen erreichen. Man erhofft sich nun auf diesem Weg weiter gegen das illegale Glücksspiel vorgehen zu können und dieses tatsächlich aus der Region zu vertreiben.

TÜV-Zertifizierung wird immer interessanter

TÜV-Zertifizierung wird immer interessanter

Alle Themen der Infoveranstaltung standen in Verbindung mit dem Motto "Zukunft des Deutschen Automatenverbandes (dav)". Neben der TÜV-Zertifizierung war die Zukunft der Betriebe im Jahr 2017 ein weiteres großes Thema des Abends.

Was die TÜV-Zertifizierung für die Branche bewirken soll:

– Aufzeigen der Qualität des Angebots nach Außen

– Akzeptanz des Angebots in der Gesellschaft

– TÜV-Zertifizierung als wichtiges Argument in Diskussionen mit Politikern und Behörden

Zukunft für Betriebe

Ein zweites wichtiges Thema war die Zukunft der Betriebe in 2017. Natürlich stellen sich vor allem für die Betreiber zahlreiche Fragen. Der dav informierte vor Ort darüber welche Anträge in Zukunft wie gestellt werden müssen und wie der aktuelle Stand der Rechtsprechung ist. Mehrfachkonzessionen und Abstandsregelungen sind Themen, die für die Betriebe unsicher sind.

Der dav bat die Mitglieder darum, selbst Anfragen bei den Ordnungsbehörden zu stellen, um so weitere Informationen für die eigene Zukunft zu erhalten. Der dav ist überzeugt davon, auf diesem Weg Druck auf die Kommunen ausüben zu können, gerade wenn die Betriebe selber mit Konkreten Fragen auf die entsprechenden Ordnungsbehörden zugehen.

Erfolgreiche Razzien in Tirol

Erfolgreiche Razzien in Tirol

Verantwortlich für die Umsetzung der erfolgreichen Razzien waren die Finanzpolizei, die Polizei und die Bezirksverwaltungsbehörden. Die Razzien wurden als erfolgreicher Schlag gegen das illegale Glücksspiel gewertet, denn bei der Untersuchung von mehr als 50 Betrieben konnten zusammengefasst mehr als 110 illegale Spielgeräte sichergestellt werden.

Innsbruck als Tiroler Hotspot des illegalen Glücksspiels

Neben der Beschlagnahmung der illegalen Spielgeräte hatte die Razzia für einige Betriebe weitere Folgen. Insgesamt wurden von Seiten der Behörden 40 Anzeigen aufgrund von übertretungen nach dem Glücksspielgesetz ausgesprochen. Des Weiteren wurden direkt vor Ort vier Betriebe unmittelbar komplett geschlossen, zwei weitere Betriebe mussten Teilschließungen vornehmen. Weitere Schließungsandrohungen wurden von Seiten der Behörden im Zuge der Razzia ausgesprochen. Nur durch die Zusammenarbeit von Finanzpolizei, Polizei und Behörden konnte nach Angaben der Beteiligten eine solch groß angelegte Razzia so erfolgreich durchgeführt werden.

Wie anderenorts auch gibt es auch in Tirol Regionen, in denen das Angebot von illegalem Glücksspiel besonders beliebt zu sein scheint. Einer der Orte, in dem die Geschäfte mit dem illegalen Glücksspiel blühen ist Innsbruck. Doch auch in der Stadt Kufstein blühte das Geschäft mit den illegalen Glücksspielmachenschaften. Für die Behörden, die an der Aktion beteiligt waren, ist die Tatsache erschreckend, dass es so viele illegale Glücksspielangebote in Tirol gibt, eigentlich fast jeder darüber Bescheid weiß und dennoch kaum etwas dagegen unternommen wird. Dies soll sich in Zukunft ändern, denn nach Angaben der Behörden seien für die Zukunft weitere Aktionen dieser Art geplant.

Des Einen Freud, des Anderen Leid

Die im Land ansässigen Casinos lehnten die Rechtmäßigmachung des Online Casinos anfangs noch strikt ab. Im Laufe von 2009 wollten die Casinos im amerikanischen Bundesstaat Nevada keinen Kommentar zu diesem Thema abgeben, mit ihm der Senator des Staates.

Doch neuerdings unterstützt der größte Casino Anbieter in Vegas, Caesars Entertainment das Online Glücksspiel sehr stark. In den vergangenen Wochen begannen auch die ansässigen Casinos in Nevada zumindest den Online Poker zu akzeptieren.

Die klassischen Casinos in der Casinohochburg Atlantic City haben mit ihrem Streben nach einem legalen Online Glücksspiel schon eine Menge erreicht. In Nevada scheiden sich bei den Casinos im Hinblick auf das virtuelle Glücksspiel die Geister.

Es hat den Anschein, als ob die großen Spielstätten entweder für virtuelles Glücksspiel sind oder in strategischer Hinsicht Ruhe bewahren, wohingegen die kleineren Casinos sich vor finanziellen Einbußen fürchten, wenn diese Form des Glücksspiel einmal legal wird.

Ihre hauptsächliche Sorge besteht darin, dass sich die großen Casinos in Vegas, die in einer Kooperation sind, sich die Zulassungen für virtuelles Glücksspiel unter den Nagel reißen und so ihre Erträge ins Trockene bringen können.

Die Spielstätten, die Zulassungen bekommen und im Netz starten können, haben die Möglichkeit, die sinkenden Besucherzahlen zu kompensieren, während die kleineren Casinos ohne Konzession in die Röhre schauen und nach wie vor Verluste machen.

Die ängste der kleinerer Betriebe sind sicher nicht ohne Grund, denn sie haben weder einen großen Namen noch entsprechende Reserven, um ebenbürtige Gegner zu sein. Caesars Entertainment hat schon jetzt ein Online Casino und Online Poker in Großbritannien, hier sind noch keine Spieler aus den Staaten zugelassen, doch die Werbung ist bereits in vollem Gange.

Daher überrascht es nicht, dass sich der oben genannte Betreiber voll und ganz für eine Legalisierung stark macht.