Mehr Regulierung für mehr Spielerschutz

Mehr Regulierung für mehr Spielerschutz

Besonders interessant ist natürlich das Endergebnis, welches die durchschnittliche Meinung der Bevölkerung wiederspiegelt. Hier geht es ganz klar in die Richtung, dass die Bevölkerung eine Bessere Regulierung für den Spielerschutz, vor allem aber für den Jugendschutz fordert.

Was wünscht sich die Bevölkerung?

– stärkere Bemühungen um eine grenzübergreifende Regelung des Online Glücksspiels von Seiten der Regierung

– besseren Spielerschutz

– Verschärfung der Regelungen für Spielhallen

Bei der Befragung kam zudem das Ergebnis heraus, dass der Großteil der Befragten überzeugt davon ist, dass das Glücksspiel im Internet größere Gefahren birgt als das Angebot in Spielhallen. Vor allem in Verbindung mit dem Jugendschutz sei es nach Angaben der Befragten besonders wichtig, hier bessere Regulierungen einzuführen. Gerade für Minderjährige sei es ein Leichtes, im Internet dem Glücksspiel nachzugehen, viel leichter noch als in Spielhallen.

Unwissenheit bei Regulierungen

Die Umfrage zeigt zudem deutlich auf, dass der Großteil der Befragten nicht über die aktuelle Regulierung von Glücksspielangeboten in Deutschland informiert ist. Unabhängig von der Unwissenheit ist der Wunsch jedoch verbreitet, dass die Regulierungen dafür sorgen können, dass die Spieler vor allem vor dem problematischen Spielverhalten und im schlimmsten Fall vor Kontrollverlust geschützt werden.

Für die Regierung bedeuten diese Ergebnisse in erster Linie, dass es dringend an der Zeit ist, mehr Konzentration auf die Regulierung von Glücksspielen im Internet zu legen, denn nicht umsonst wird die Einschätzung der Befragten so deutlich anzeigen, dass das Online Glücksspiel nicht ausreichend reguliert ist und die größte Gefahr für die Spieler darstellt.

Bürgerentscheid in New York pro Glücksspiel

Bürgerentscheid in New York pro Glücksspiel

Die Mehrheit beantwortete diese Frage mit einem eindeutigen Ja. Wenn dieser Plan des Staates umgesetzt werden würde, dann könnten einige Finanzlöcher des Bundesstaates gestopft werden, so der Gouverneur Andrew Cuomo. New York ist der drittbevölkerungsreichste Bundesstaat des Landes.

Glücksspiel fördert den Tourismus und natürlich fließen Gelder in die Kassen des Staates. Dies soll nun auch New York zu Gunsten kommen. Der Gouverneur macht deutlich, dass durch den Bau weiterer, eigener Casinos, weniger Abwanderung in Nachbarstaaten stattfinden wird. Bisher werden in New York neun Rennbahnen und mehrere Casinos betrieben. Der Betrieb der Glücksspieleinrichtungen fällt unter den Indian Gaming Regulatory Act. Die Hoffnung ist, nach der positiven Resonanz der Bürger, dass durch den Bau neuer Casinos im eigenen Bundesstaat, auch wieder mehrere hunderte Millionen Dollar in die Staatskassen fließen könnten.

Nach den neusten Angaben gibt es bereits einige Interessenten, die sich für entsprechende Lizenzen innerhalb New Yorks bewerben wollen. Vorgesehen wäre dann, dass die Lizenznehmer Exklusivrechte für sieben Jahre erhalten. In den USA tut sich gerade einiges in Bezug auf Glücksspiel. Auch das Online Glücksspiel wird in Amerika zum zunehmend wichtigen Thema, dann bis zum Ende des Jahres soll Beispielsweise in Texas das Online Glücksspiel legalisiert und reguliert werden. In anderen Bundesstaaten wurde dieser Schritt bereits getan.

Spielautomatenverbot in Ungarn

Spielautomatenverbot in Ungarn

Aufgrund dessen sollen nun alle Spielhallen in Ungarn geschlossen werden. Die Umsetzung dieses Vorhabens soll noch in diesem Jahr realisiert werden, denn es sei bei dieser Sache keine Zeit zu verlieren.

Die Entscheidung wurde von Seiten der rechts-konservativen Regierung getroffen. Der Staatssekretär im Ministerpräsidentenamt, Janos Lazar, gibt in einem Interview an, dass die Regierung nicht wolle, dass die Armen ihr weniges Geld für Glücksspiele ausgeben. Aus diesem Grund sollen nun alle Spielhallen mit Spielautomaten noch in diesem Jahr geschlossen werden.

Festgelegt wurde außerdem, dass Glücksspiel von da an ausschließlich in den drei Spielbanken Ungarns angeboten werden darf, auch die Automatenspiele. In den übrigen Etablissements und Gaststätten sollen alle Spielautomaten entfernt werden und zudem soll ein Aufstellungsverbot verhangen werden.

Die Umsetzung des Verbots scheint so eilig zu sein, dass eine diesbezügliche Novelle des Glücksspielgesetzes schon in der nächsten Woche vom Parlament beschlossen werden soll. Hierbei wird der Bund Junger Demokraten (FIDESZ) eine wichtige Rolle spielen, denn dieser hat dort eine Zweidrittelmehrheit. Bereits im letzten Jahr wurde die Vorarbeit geleistet, denn durch drastische Strafbesteuerung ist die Anzahl der Spielautomaten innerhalb eines Jahres bereits drastisch zurückgegangen.

Nun gibt es in Ungarn nur noch 4.500 Daddelautomaten, während es vorher rund 25.000 waren. Auch die letzten 4.5000 Automaten sollen nun das zeitliche segnen, so dass dann nur noch in den drei Spielbanken Automaten dieser Art zu finden sein werden.

Windige Casinounternehmen schaden Ruf der Börse

Die Börse hat bei der allgemeinen Bevölkerung kein gutes Image, denn so mancher betrachtet das Geschäft mit Aktien als Zockerei, die dem Glücksspiel in keinster Weise nachsteht.

Aber die andere Seite der Medaille sind die Anteile an Unternehmen, die als echte und existierende Werte angesehen werden, da spielt der Name keine große Rolle. Mehr als 90 Prozent des Aktienhandels in der Bundesrepublik basiert auf den 110 Werten des HDax.

Dieser hat die Aufgabe den Wert mit dem größten Gewinn zusammenzuhalten. Das schlechte Image des Aktienmarkts ist dem restlichen Zehntel geschuldet. Dazu gehören auch die Anteile für Vegas 77, welches in den Niederlanden ansässig ist.

Sein Aktienkurs kletterte von Ende April um 355 Prozent, sprich, 36,40 Euro. Die Firma wurde mit rund 10 Millionen beurteilt. Auf der Homepage ist lediglich zu lesen, dass sie eine Beteiligungsgesellschaft ausländischer Gesellschaften darstellt.

Doch lediglich das Vegas 77 Casino, welches komplett im Besitz der Gesellschaft ist, stellt diese Beteiligungen dar. Es sind keine Details in Bezug auf Ertrag, Gewinne oder über die Tätigkeiten des Casinos vorhanden.

Doch es findet sich eine Absichtserklärung im Hinblick auf den Erwerb von einem Online Casino in Malta. Es fallen keine Namen, sodass diese Information schwammig bleibt. Dieser Prozess ist nicht außergewöhnlich für ein neues Unternehmen, doch es hat große ähnlichkeit mit sogenannten Seifenblasen-Unternehmen, welche auch in der Glücksspielbranche zu finden sind.

Es finden sich zwar keine konkreten Tatsachen, doch die Versprechungen sind durchaus vorhanden und zwar prophezeit ein Fachmann, dass der Kurs auf rund 45 Euro klettern soll. Aber die Frage ist, ob dieser Fachmann wirklich existiert, denn die Suche nach seiner Identität verläuft im Sand.

Diese Unternehmen sind wahrscheinlich die Ursache für das schlechte Börsenimage.

Illegale Spielstätte in Mallorca entlarvt

Die mallorquinische Polizei konnte das unrechtmäßige Glücksspiel auf der Urlaubsinsel massiv schädigen.

Die Mitarbeiter der Polizei bekamen Tipps von den Inselbewohnern und haben so in der Hauptstadt Palma de Mallorca eine ungesetzmäßige Spielstätte aufs Gründlichste durchsucht.

In den Tipps der Bevölkerung ging es darum, dass im Hinterzimmer der Bar mehrere Spieler in regelmäßigen Abständen um größere Beträge beim Poker und Mahjong zocken sollen.

Als die Polizisten eintrafen, fanden sie 18 Leute in dem Raum, die Poker und Mahjong spielten, hier ging es um bares Geld. Der Großteil dieser Menschen stammt aus China. Diese sollen sich nach Informationen von Zeugen in regelmäßigen Abständen zum Pokern und Wetten getroffen haben.

Bei der Razzia entdeckte man eine Summe von etwa 6.500 Euro, die auch konfisziert wurde. Auf den Inhaber wird jetzt eine Anzeige aufgrund unrechtmäßigen Glücksspiels zukommen. Er bekam von jedem Spieler eine Provision, wenn sie gewannen, deswegen könnte das Strafmaß noch viel höher liegen.

Auch die Spieler müssen mit einer Anzeige wegen der Durchführung von ungesetzlichem Glücksspiel rechnen.