Kein Bedarf an Spielbanken-Konzessionen in Mecklenburg-Vorpommern

Kein Bedarf an Spielbanken-Konzessionen in Mecklenburg-Vorpommern

Die aktuelle Situation der Spielbanken, die in Deutschland alles andere als gut aussieht, ist jedoch auch den Betreibern nicht fremd. Die Spielbanken haben unter Besucherrückgängen, Umsatzeinbußen und einem generell sinkenden Bruttospielertrag zu leiden, daher ist es auch kaum verwunderlich, dass keine Bewerbungen für die ausgeschrieben Spielbank-Konzession in Mecklenburg-Vorpommern eingehen.

Die letzte Ausschreibung zu Jahresbeginn war wenig erfolgreich. So hatten sich bei der vergangenen Ausschreibung lediglich drei Bewerber gemeldet, von denen nur ein Bewerber sein Angebot fristgerecht einreichte. Das Angebot wurde letztendlich vor der Entscheidung von dem Bewerber wieder zurückgezogen, wodurch es letztendlich keinen Bewerber für die ausgeschriebene Konzession gab. Das Innenministerium erhofft sich durch die europaweite Ausschreibung nun mehr Bewerbungseingänge.

Schließungen statt Neuausschreibungen

Vielleicht ist es an der Zeit die Neuausschreibung noch einmal zu überdenken. Andere Spielbanken haben es erst gar nicht mit einer Neuausschreibung versucht. So wurden die Spielbanken in Stralsund, Heringsdorf und Binz nach Auslaufen der Konzession geschlossen.

Schließungen stehen wohl auch noch anderen Spielbanken in Deutschland bevor, denn die Geschäfte mit dem Glück laufen nicht gut. Es scheint an der Zeit zu sein für die Spielbanken, den Versuch mit neuen Konzepten aufzugeben und Platz zu machen, für die modernen Glücksspielangebote, wie Spielhallen und Online Casinos.