Positive Bilanz bei Novomatic in 2014

Positive Bilanz bei Novomatic in 2014

Das Jahr 2014 brachte dem Unternehmen jedoch Auftrieb und dies nicht zuletzt dank des Automatenbetriebs des Unternehmens. Das Glücksspielunternehmen betreibt aktuell mehr als 1200 Spielstätten, also Sportwettensalons, Automatenbetriebe und Vollcasinos, in der ganzen Welt.

Doch nicht nur in landbasierte Spielstätten investierte Novomatic in der Vergangenheit, auch im Online Glücksspiel und Mobile Gaming Bereich konnte das Glücksspielunternehmen bereits Erfahrung sammeln. Im vergangenen Jahr fand die übernahme von Anteilen an der Luxury Leisure Unlimited und an der S.A.L. Leisure Limited statt und diese wird heute als die größte übernahme des Unternehmens bisher bezeichnet. Mit der übernahme bekam Novomatic Anteile an rund 80 Spielhallen in England und Schottland hinzu. Auch in Spanien wurde gegen Ende des Jahres 2014 eine große Investition getätigt, denn hier fand die übernahme des Automatenherstellers Gigames statt.

Gesetzesänderungen mit Folgen für Novomatic

Der Deutsche Glücksspielmarkt zählt für Novomatic zu den wichtigsten Märkten. Hier mussten einige Standorte geschlossen werden, da durch die Gesetzgebung einige Veränderungen stattgefunden hatten. In Österreich ist die Gesetzessituation für den Konzern auch nicht einfach, denn hier herrscht in Wien seit Beginn des Jares Automatenverbot vor. Einige Etablissements mussten vor Ort geschlossen werden und die insgesamt 1500 Glücksspielgeräte von Novomatic dürfen vor Ort nicht mehr betrieben werden.

Weiterhin rückläufige Einnahmen in Macau

Weiterhin rückläufige Einnahmen in Macau

Mit dem Boom scheint es in Macau nun jedoch vorbei zu sein. Die Zahlen zeigen deutlich auf, dass die Einnahmen weiterhin zurückgehen. Dennoch konnte im März eine positive Neuigkeit festgestellt werden, denn der Rückgang der Einnahmen im März fiel geringer aus, als die Rückgänge in den vorangegangenen Monaten.

Experten hatten im Vorfeld vorhergesagt, dass der Boom in Macau bis zum Jahr 2016 anhalten würde. Diese Vorhersage trifft nun in der Realität leider nicht zu, denn bereits seit dem letzten Jahr werden in Macau erhebliche Rückgänge der Einnahmen verzeichnet.

Im Februar 2014 konnte der erfolgreichste Monat aller Zeiten in Macau verbucht werden, was die Einnahmen in Höhe von umgerechnet rund 4,42 Millionen Euro deutlich machten. Der Umbruch fand im Juni des letzten Jahres statt, denn hier begann der Rückgang der Einnahmen. Vorher waren die Einnahmen in Macau seit dem Jahr 2009 stetig angestiegen, bevor im Sommer des letzten Jahres erstmalig ein Rückgang der Einnahmen festgestellt wurde.

Kein Ende des Abwärtstrends in Sicht

In 2014 mussten dann letztendlich geringere Einnahmen als im Vorjahr bilanziert werden. Der Abwärtstrend scheint nun auch im Jahr 2015 weiterhin anzuhalten. Die Bilanz des Monats März ist nach Angaben von Experten die schlechteste Märzbilanz seit vier Jahren. Insgesamt wurde hier ein Rückgang in Höhe von 39,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr festgestellt.

Die Gründe für die schlechten Zahlen liegen auf der Hand. Vorrangig wird die Anti-Korruptions-Kampagne der Politiker für die sinkenden Einnahmen in Macau verantwortlich gemacht, denn diese sei der Grund dafür, warum die VIP-Spieler in Macau weiterhin ausbleiben.

Positive Bilanz bei der Gauselmann Gruppe

Positive Bilanz bei der Gauselmann Gruppe

Die Ergebnisse sind für die Geschäftsführer nicht zuletzt deshalb so zufriedenstellend, weil das Jahr eigentlich nicht einfach für das Glücksspielunternehmen war. Gerade die erheblichen, gesetzlichen Restriktionen für das gewerbliche "kleine Glücksspiel" im Kernmarkt Deutschland machten dem Unternehmen zu schaffen. Die Bilanz fiel trotzdem positiv aus, da die Geschäfte im Ausland die inländischen Schwierigkeiten zufriedenstellend ausglichen.

Die Restriktionen in Deutschland machen der Gauselmann Gruppe dennoch zu schaffen. Von Seiten der Geschäftsführung wurde deutlich, dass man mit den Restriktionen innerhalb des Kernmarkts nicht zufrieden sei, nicht nur wegen den eigenen Umsatzeinbußen, sondern viel mehr deshalb, weil die guten Spieler durch die Restriktionen in die Illegalität getrieben würden.

Diese illegalen Angebote seien vor allem die Online Glücksspielanbieter aus dem Ausland. Die gesetzlichen Regelungen in Deutschland haben die Sperrzeiten von Spielhallen verlängert, Einlasskontrollsysteme und Nichtrauchergesetze eingeführt. Diese neuen Regelungen führten dazu, dass nach und nach immer mehr Gäste in den Spielhallen ausblieben. Die Spieler nutzen nun vermehrt das Online Glücksspiel Angebot, denn hier wird den Gamern nicht nur Anonymität sondern vor allem auch Flexibilität geboten.

Ausgleich durch florierendes Auslandsgeschäft

Paul Gauselmann, Vorstandssprecher und Gründer der Gauselmann Gruppe, machte deutlich, dass das Glücksspielunternehmen auf den regulierten, ausländischen Märkten besser aufgestellt sei. Hier würden die verlässlichen, gesetzlichen Rahmenbedingungen es möglich machen, ein sicheres und seriöses Angebot für die Kunden zu präsentieren. Aus dem Grund konnte die Gauselmann Gruppe nach Angaben der Geschäftsführung sich im letzten Jahr an den ausländischen Standorten gut etablieren.

Eine Bilanz des Online Poker Markts

Eine Bilanz des Online Poker Markts

Rund um die großen Anbieter Amaya Gaming Group Inc, PokerStars und Full Tilt Poker kursieren derzeit einige spannende Meldungen in den Medien. Diese beziehen sich vor allem auf die Regulierungsmaßnahmen, die Änderungen in manchen Poker-Clients bewirkt haben.

In diesem Jahr ist vor allem die Online Poker-Regulierung im Vereinigten Königreich eine der wichtigsten Veränderungen. Die Amaya Gaming Group Inc hat für Full Tilt und PokerStars vor Ort eine vorübergehende Lizenz erhalten und dementsprechend haben sich die Pläne des Unternehmens für den Casino- und Sportwettenmarkt verändert. Das Angebot von PokerStars musste teilweise eingeschränkt werden, sodass

Spieler aus Belgien, Bulgarien, Dänemark, Estland und dem Vereinigten Königreich sich mit ihren Clients nicht mehr direkt für Live Events einkaufen können.

Profitable Bilanz von Amaya Gaming

Amaya veröffentlichte kürzlich die Quartalsbilanz, die bereits heftig diskutiert wurde. Die Zahlen des an der Börse notierten Unternehmens von Juli bis September sprechen eine eindeutige Sprache, denn im Vergleich zum Vorjahr konnte das Unternehmen satte Gewinne realisieren.

Die Einnahmen des Unternehmens stiegen um mehr als das Fünffache an. Der Anstieg der Zahlen kann zum Großteil vor allem dem Zugpferd PokerStars zugeschrieben werden. Der positive Einfluss auf die Unternehmenszahlen erfreut vor allem den Amaya CEO David Baazov.

Anhaltender Rückgang in Macau

Anhaltender Rückgang in Macau

Auch bei der aktuellen Bilanz zeigte sich weiterer Rückgang, auch wenn dieser geringer ausfiel als die Prognosen vorhersagten. Experten zeigen sich hoffnungsvoll, dass die Jahresbilanz besser ausfallen wird als gedacht, die tatsächlichen Ergebnisse bleiben vorerst noch abzuwarten.

Der Rückgang in Macau hält bereits seit Juni dieses Jahres an, nachdem im Vorfeld der Boom stetig anhielt. Vor allem im Vergleich zum Vorjahr ist der stetige Rückgang deutlich spürbar. Bisher scheint hier auch kein Ende in Sicht, denn die Bilanz des Monats September zeigt deutlich, dass der Rückgang weiterhin anhält. Das Jahr 2013 war das Rekordjahr der Glücksspielmetropole. Die Rückgänge belaufen sich im Monat September auf einen Prozentsatz von 11,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Erst Auf- dann Abschwung

Noch zu Beginn des Jahres 2014 war ein deutlicher Aufschwung zu verbuchen. Die Umsätze im Februar dieses Jahres übertrafen alle Erwartungen, doch danach ging es mit dem Rückgang los. Als Grund dafür wird das Vorgehen von Seiten der Regierung gegen die Junket-Betreiber gesehen.

Die VIP-Spieler machten den größten Umsatz in Macau aus, diese nutzen jedoch nun die Angebote aus Macau und anderen Ländern. Zudem wird die Konkurrenz, die in anderen Ländern geplant ist, auch in Zukunft ihren Teil dazu beitragen, dass die Umsätze in Macau weiter zurückgehen werden. Die Rückgänge sind zwar deutlich spürbar in Macau, dennoch wird mit einer positiven Jahresbilanz gerechnet.