Macao im Umbruch – Glücksspielbranche soll besser überwacht werden

Einer Meldung einer chinesischen Nachrichtenagentur zufolge will man die Glücksspielbranche in Macao in Zukunft mehr überwachen. Der Regierungschef der Sonderverwaltungszone gab vor kurzem bekannt, dass die Ziffer der neuen Casino, der Spieltische und der Automaten in Bälde kontrolliert werden soll.

Auch der Casinobetrieb soll unter eine stärkere Überwachung mithilfe von Buchprüfungen fallen. Zweck dieser Vorgehensweise ist es, das Industriewachstum der Stadt zu festigen. Die Sonderzone in China, ist die einzige Region im Land, die Glücksspiel gestattet.

Sie ist ein Eldorado für Glücksritter und hat bereits Las Vegas hinter sich gelassen. Die Wirtschaft der Stadt hängt maßgeblich von den Casinos ab, deshalb betrachtet es die Stadtverwaltung als ihr wichtigstes Ziel, die Entwicklung weiterer Industrien anzukurbeln.

Die neue Vorgabe, dass die Flächen, welche durch Landaufschüttung neu entstehen, nicht für den Bau von Casinos bereitgestellt werden, sondern für den Bau von Industriegebieten und Wohnungen gedacht sind, ist eine weitere Maßnahme um die Glücksspiel Branche an die Kandare zu nehmen.

Obwohl einige Analysefachleute vor kurzem klar machten, dass diese Vorgehensweise im Prinzip der bisherigen Politik in Bezug auf Casinos nicht zuwiderläuft und dadurch keine wirklichen Kontrollmaßnahmen notwendig seien, gingen die Aktien der Casinoanbieter zurück.

An der Börse von Hongkong sank der Kurs des Unternehmens Galaxy Entertainment Group Ltd. um 5,5 Prozent, die der SJM Holding reduzierten sich um 6,3 Prozent und die der Sands China Ltd. ging um 7 ,1 Prozent zurück.

Die Welt von Bulle und Bär

Zuerst präsentierte man die Regelung als großes Hirngespinst in Bezug auf die Aktien im Bereich Online Glücksspiel. Nun halten sich viele Analysen zurück, da kontrollierte Märkte auch höhere Kosten zur Folge haben können.

Die Meinung zu den Aktien von Bwin ist vor nicht allzu langer Zeit erkennbar gesunken. Es gab insgesamt drei Abstufungen in der Beurteilung der Wertpapiere, welcher für die Aktie die schlechteste Position seit über 12 Monaten zur Folge hatte.

Intraday konnte der Titel vor kurzem zum Teil nur schlecht als recht über der Grenze von 30 Euro stehen bleiben. Ein Analyst den Unternehmen Cheuvreux stand vor gut einem halben Jahr noch alleine da, als er die Aktien so schlecht beurteilte. Mittlerweile folgen bereits vier Unternehmen diesem Beispiel und haben sogar sieben Kaufvorschläge eingereicht.

Die Kontrolle separater Märkte steht bei vielen Analyseexperten nun auf einmal stärker in der Kritik. Einerseits, weil häufig nicht alle Bereiche in Bezug auf die Online Glücksspielbetreiber freigegeben werden und andererseits, da dies höhere Ausgaben für Marketing und Lobbying sowie Steuern nach sich zieht.

Als Folge kommt dann Druck in Bezug auf die Einschätzungen was die Unternehmensergebnisse von Bwin und PartyGaming angeht. Diese Entwicklungen schlagen zwar nicht ein wie eine Bombe, doch die Kontrolle sehen viele Analysten nicht mehr als Möglichkeit an.

Ein Mitarbeiter von Davy sagt, dass während sein Unternehmen die Kontrolle der Online Glücksspielmärkte in Europa noch als gut betrachte, gestalte sich die übergangsphase in die kontrollierten Märkte für die Betreiber schwierig, die schon in den betroffenen Ländern ansässig seien.

Herr Birkin der bei Barclays Capital beschäftigt ist, sieht die Kontrollgefahren in Bezug auf Bwin nun auch kritischer. Im letzten Jahr habe man zwar keine separaten Vorfälle gehabt, die die Bewertung der Kontrolle beeinflusst habe, doch eine Summe von nur geringfügig schlechten Ereignissen lasse sie anders dastehen.

Hier ist die Art und Weise der Marktkontrollen wichtig. Diese kann für den Anbieter wie in Italien positiv sein, auch wenn Verzögerungen auftreten oder die Gewinne können wie es in Frankreich der Fall ist, wo es kein Casinoangebot und hohe Abgaben für Sportwetten gibt, erst einmal stark belastet sein.

Das französische Beispiel dürfte zahlreiche Anhänger finden, dies ist die Angst der Analyseexperten. Das Land habe zwar eine sichtbar schlechte Auswirkung auf die Gewinne, doch jede zusätzliche Kontrolle sollte prinzipiell eine gute Folge für den Betreiber haben, doch die Tatsache, dass die Regierung die öffnung des Marktes als Erfolg anpreist, sollte nachdenklich stimmen.

Die Rahmenbedingungen in Frankreich schränke das Wachstum des Marktes ein und verhelfe zur Anhebung der Abgaben. Das Risiko, dass dem andere Länder folgen, ist nicht gering. Die Unternehmen PartyGaming und Bwin hätten zwar das richtige Prinzip ausgesucht und hätten auch rasch auf dem Markt in Frankreich Fuß gefasst.

Dies hätte für sie Vorteile gegenüber den Konkurrenten zur Folge gehabt. Aber dies heißt nicht zwangsläufig, dass sie auch im Hinblick auf die feststehenden Erträge vorn mitspielen, so der Mitarbeiter. Man hat die Angst, dass Griechenland, das mit seinem Budget zu kämpfen hat, dem französischen Beispiel folgen wird.

Dies ist dahingehend ausschlaggebend, als dass das Land im letzten Jahr der drittgrößte Markt für das fusionierte Unternehmen von bwin und Party Gaming darstellte, dazu gehörte noch ein zusammengesetzter Anteil am Gewinn, der 7 Prozent höher lag als Frankreich.

Wegen der Schrumpfung der Gewinne in Frankreich, die mit der Marktöffnung zusammenhingen bewertet man dies als schlechten Effekt, wenn Griechenland das Gleiche tut. Und hier wird von der Bundesrepublik mit 25 Prozent der zusammengesetzten Erträge vor Synergie noch gar nicht gesprochen.

Die Schwierigkeit ist hier, dass infolge des aktuellen Richterspruchs seitens des EuGH, demzufolge die deutsche Gesetzeslage nicht zum geltenden EU-Recht passt, zwar jeder das Wort Regulierung in den Mund nimmt, aber noch keiner einer Ahnung hat, wie die Zukunft dieses Bereichs gestaltet werden soll.

Vor kurzem fanden sich die Ministerpräsidenten aller Bundesländer zusammen und kamen darauf überein, zwei Entwürfe bis zum kommenden Treffen am 15.12. zu entwickeln. Das Grundprinzip ist hier, dass die Bundesrepublik Sportwetten und Poker zu Beginn des Jahres 2012 so wie sein Nachbarland Frankreich zu kontrollieren beginnt.

Genaue Ziffern gibt es so früh noch nicht. Sollte dieser Fall jedoch auftreten, könnte dabei in zwei Jahren der Hauptteil der Fusionssynergien draufgehen. Die nächsten anderthalb Jahre sind hier entscheidungswichtig.

Je mehr Märkte zu einem Kontroll- und Abgabemodell finden, desto bedeutender wird es für die Aktionäre, dass die Betreiber von Online Glücksspiel mehr Informationen in Bezug auf die geografische Aufteilung der Erträge öffentlich machen. Doch wie sieht es auf dem viel versprechenden Markt der Vereinigten Staaten aus?

Hier ist immer noch sehr wahrscheinlich, dass virtueller Poker in jedem Bundesstaat unterschiedlich kontrolliert wird, doch dieser Prozess ist lang anhaltend. Den Anlegern ist geraten, sich mit den Auswirkungen der Kontrolle in Europa zu befassen als mit einer möglichen Aufwertung durch eine Kontrolle in den US. Die Merger sind hier keinem Risiko ausgesetzt.

Neue Geschäftschance für Jadestone Networks

Jadestone Networks ließ vor kurzem verlauten, dass es eine Drei-Jahres-Spielepartnerschaft mit Bwin, einem der Unternehmen im Bereich Online Gaming, das auf der ganzen Welt führend ist und an der Börse zu finden ist, abgeschlossen hat.

Die übereinkunft ist ein Zusatz zu den existierenden geschäftlichen Beziehungen mit Jadestone, damit es das brandaktuelle Portofolio für RNG Minispiele einbinden kann. Dieses hat 14 großartige Minispiele parat. Die Personen, die die Geschicklichkeits- und Mehrspieler-Würfelspiele spielen hatten schon die Chance, vier der neuen Spiele zu testen.

Sie finden sich auf der Internetseite von Bwin und gestatten es den Spielern zum Beispiel die Rollen eines Automaten drehen zu lassen während man auf die Lösung eines Geschicklichkeitsspiels oder den Beginn eines Würfelturniers wartet.

Als nächstes will man in Bezug auf die Markteinführungen von Bwin die Palette des Portfolios für Mini-Games mittels ausgesuchter Teile ihrer Internetseite auszudehnen und noch mehr Spiele dazuzufügen. Der General Manager des Unternehmens sagte zu dem Geschäft, dass man sich über viele Jahre hinweg eine gute Partnerschaft mit dem österreichischen Konzern Bwin aufgebaut habe.

So sei nur selbstverständlich, die hauseigenen Mini-Spiele für eine größere Spielergruppe zugänglich zu machen. Die Minispiele von Jadestone werden in Zusammenarbeit mit Play n Go ausgetüftelt und wurden kreiert, um auf einer Bildschirmfläche mit nur 220×270 Pixel Platz zu finden.

Dahinter steckt der Gedanke, dass Betreiber das größte Spielvergnügen auf einer kleine Fläche bereitstellen zu können. Die heutigen Internetbenutzer verfügen nicht mehr über die Tugend der Geduld, sie sind es gewöhnt, viele Dinge parallel zu machen.

Mit den Mini-Spielen, die auf den Spiel- und Lobbyseiten zu finden sind, reduziert man die Langeweilegefahr beim Spieler und hebt die Aussicht auf zusätzliche Gewinne an.