Traumhafte Bilanzen trotz Hindernissen

Traumhafte Bilanzen trotz Hindernissen

Dies sollte durch Regelungen und Verbote in China unterbunden werden. Hier wurden einige Junket Betreiber vom Festland aus dem Verkehr gezogen, um so langfristig Geldwäsche und Kriminalität in Macau verhindern zu können.

Trotz dieser Hindernisse für Macau ist die Glücksspielinsel weiterhin besonders umsatzstark. Die Bilanz des Jahresanfangs spricht Bände, denn im Vergleich zum Vorjahr wurde bereits eine Steigerung von 14,8 Prozent bei den Umsätzen verbucht. Auch die Zukunftsprognosen sehen weitere Steigerungen und Gewinne vor. Im ersten Quartal dieses Jahres konnte Macau einen Bruttospielertrag in Höhe von 85,3 Milliarden Patacas umgerechnet etwa 8 Milliarden Euro verbuchen, eine stolze Summe die Bände spricht.

Trotzdem der stetige Boom in Macau bisher zum Bild über das Glücksspielmekka dazu gehört, hatten Analysten vorab schlechtes befürchtet. Die Panikmache um den H7N9 Virus war jedoch offensichtlich vollkommen umsonst, denn dieser machte sich nun nicht mal annähernd so bemerkbar, wie Analysten vorhergesehen hatten. Die Junket Operators sind in Macau die sogenannten Kredithaie, die für einen Großteil des erträglichen Geschäfts in der Glücksspielmetropole zuständig sind.

Auf dem Festland wurden einige dieser Reiseanbieter von Seiten der Regierung aus dem Verkehr gezogen. Die Junket Operators machen für Macau ein positives Geschäft, da sie die schwerreichen VIP-Spieler auf die Insel bringen und vielen Spielern Kredite anbieten, die dann in doppelter Form zurückgezahlt werden müssen.

Da diese Junket Operators jedoch oft mit der Mafia und mit Korruption und Geldwäsche in Verbindung gebracht erden versucht die Regierung wohl nun dagegen vorzugehen. Diese Vorgehensweise jedoch hat zumindest bisher noch keine Auswirkungen auf die Einnahmen des Glücksspielmekkas gezeigt. Es bleibt spannend, wie sich diese Hindernisse in Zukunft weiter entwickeln werden.