Vertragsabschluss zwischen Boyd Gaming und MGM Resorts

Vertragsabschluss zwischen Boyd Gaming und MGM Resorts

Sowohl das landbasierte Casino als auch durch die Online Aktivität des Borgatas ist dieses Marktführer in New Jersey. Der Abschluss der Übernahme durch MGM sorgt für Freude bei dem Unternehmen.

Vertragsdetails zwischen MGM und dem Borgata:

– Vertragsunterzeichnung erfolgte bereits am 1. Juni 2016

– MGM Resorts International hat alle Anteile von Boyd Gaming am Borgata Hotel Casino and Spa in Atlantic City übernommen

– MGM ist nun alleiniger Besitzer des Casinos

– für Dollar 900 Millionen übernimmt MGM von Boyd 50 Prozent der Anteile an Marina Development Holding Company (Mutterfirma des Borgatas)

– aufgrund von Schulden beim Casino erhält Boyd Gaming unter dem Strich Dollar 589 Millionen von MGM

– MGM Growth Properties, die Firma hinter MGM Resorts, hat das Grundstück und das Gebäude des Borgatas übernommen

Keine personellen Veränderungen

Die Übernahme des Borgatas sorgt bei MGM nicht nur dafür, dass alle Anteile der Firma im eigenen Portfolio verankert werden, sondern darüber hinaus wird das erfolgreichste Casino von New Jersey von MGM übernommen. Mit der Übernahme verändert sich vor Ort erst einmal nichts, was eine wichtige Information vor allem für die Angestellten des Borgatas darstellt. Angestellte des Borgatas behalten erst einmal ihren Job und können weiterhin vor Ort ihren bekannten Tätigkeiten nachgehen.

Krisenmanagement in Atlantic City

Krisenmanagement in Atlantic City

Um Schließungen in Zukunft zu verhindern soll ein entsprechendes Krisenmanagement eingeführt werden, welches die Casinos vor der Pleite bewahren soll. Den Anfang machte nun bereits das Borgata Casino in Atlantic City, denn hier wurde ein Plan erstellt, mit dem der Krise entgegengewirkt werden soll.

Der Rettungsplan des Borgata Casinos in Atlantic City sieht das Angebot von Skill Games vor. Hier sollen sogenannte Freiwurf-Turniere angeboten werden. Bei den Freiwurf-Turnieren können die Spieler gegen einen Einsatz von rund 20 Dollar Basketball-Freiwürfe ausführen. Der Sieger dieses Turniers erhält dann den Gewinn. ähnlich wie beim Poker ist hier neben dem Wetteinsatz das Können der Spieler gefragt. Gute Spieler haben somit die Chance mit dem eigenen Können entsprechende Gewinne einzustreichen.

Skill Games gegen die Krise

Die Behörden haben bereits die Erlaubnis für das Angebot der sogenannten Skill-Games erteilt. Das Casino erhofft sich mit diesem neuen, eingeschlagenen Weg, die Kunden in das Casino locken zu können. Auch von Seiten der Regierung kamen anerkennende Worte, denn gerade in solch schwierigen Zeiten sei es besonders wichtig, Wege zu finden, mit denen die Kunden begeistert werden können.

Das Angebot von Skill-Games sei ein neuer Weg, der vielversprechend aussehe. Das Casino erhofft sich mit weiteren Angeboten dieser Art die Krise langfristig abwenden zu können und wieder ausreichend Einnahmen zu erzielen. Es wird damit gerechnet, dass in Zukunft weitere Casinos dem Beispiel des Borgata Casinos folgen werden.

Gerichtsverhandlung Borgata gegen Ivey weiterhin spannend

Gerichtsverhandlung Borgata gegen Ivey weiterhin spannend

Zuletzt reichten Iveys Anwälte eine Klageabweisung ein, welche jedoch von Seiten des Borgata Hotels und Casinos nicht hingenommen wurde. In diesem Fall reichte die Rechtsvertretung des Borgatas einen Antrag ein, die beantragte Klageabweisung von Ivey wiederum abzuweisen.

Betrug beim Baccarat

Der Rechtsstreit wird von Marina District Development Company (Borgata) und Phil Ivey sowie Cheng Yin Sun ausgetragen. Phil Ivey sowie Cheng Yin Sun wird von Seiten des Casinos der Betrug beim Baccarat vorgeworfen. Nach Angaben des Casinos sollen die Männer durch ein geplantes, eingeübtes komplexes System betrogen haben, um so einen Vorteil bei dem Kartenspiel Baccarat im Casino zu erhalten.

Die Vorwürfe des Casinos beziehen sich auf einen Zeitraum im Jahr 2012, in dem die beiden Glücksspieler bei vier Sitzungen insgesamt 9,6 Millionen Dollar beim Baccarat für sich gewinnen konnten. Den beiden Spielern wird vorgeworfen einen Herstellungsfehler der Karten ausgenutzt zu haben, um so selbst einen Vorteil beim Spiel zu erhalten. Durch den Fehler des Kartendecks war für die Spieler nach Angaben des Casinos ersichtlich, ob es sich um hohe oder niedrige Karten handelt.

Ivey sieht Edge Sorting nicht als Betrug

Das Ausnutzen eines Herstellungsfehlers bei Kartendecks wird in der Fachsprache als Edge Sorting bezeichnet. Dieses wurde dem Pokerstar Ivey bereits von Seiten des Londoner Crockfords Casinos vorgeworfen, wo der Spieler auf dem gleichen Weg eine Summe in Höhe von 7,8 Millionen Pfund erspielt haben soll. Im Falle des Crockfords Casinos jedoch habe dieses den Gewinn direkt nicht ausgezahlt, wodurch Ivey vor Gericht eine Klage einreichte. Als der Fall publik wurde, wurde auch das Borgata Casino darauf aufmerksam, dass es sich bei dem hohen Gewinn von Ivey und Yin Sun um einen solchen Betrug gehandelt haben könnte.

Das Borgata Casino jedoch hatte die Gewinne an die Spieler bereits ausgezahlt und reichte daher im Nachhinein eine Klage ein. Welche Entscheidung in diesem Fall getroffen wird bleibt derzeit noch abzuwarten, grundsätzlich ist jedoch dazu zu sagen, dass Edge Sorting bisher allgemein nicht als Betrug gewertet wird und daher allein nicht ausreicht, um den Gewinn des Pokerstars zurückzuverlangen.