Boris Beckers hohe Einsätze

Boris Beckers hohe Einsätze

Im Casino Hohensyburg in Dortmund setzte der Ex-Tennisstar Boris Becker alles auf eine Karte und spielte am Pokertisch All In. Bei dieser hochkarätigen Pokerrunde zählte Becker zu den prominentesten Spielern vor Ort, auch wenn er nicht durch das Pokerspiel berühmt geworden ist.

Bei dem Turnier im Casino Hohensyburg geht es um das Masterfinale der Europäischen Pokertour, welche am Donnerstag den 28.02.2013 endete. Vor Ort fanden sich insgesamt 476 Teilnehmer ein, die an dem Turnier teilnehmen wollten und sich unter anderem auch mit der Tennislegente messen wollten. Um die eigene Teilnahem zu sichern, mussten die Spieler eine Teilnahmegebühr in Höhe von 1000 Euro zahlen. Im Preipool sammelte sich bei diesem Turnier, durch die Startgebühren und weitere Gelder, eine Summe in Höhe von 476.000 Euro, um die die Spieler vor Ort pokern konnten.

Der ehemalige Tennisstar machte am Anfang sogar durchaus eine gute Figur. Nach einem erfolgreichen Start konnte sich Becker sogar Chancen auf den Sieg ausrechnen. Boris Becker ist als Hobbyspieler bekannt und machte gleichzeitig selbst deutlich, dass er zwar gerne mal eine Runde Poker spiele, jedoch noch nie den Sieg nach Hause tragen konnte.

Spaß am Spiel anstelle von Gewinnen stehen bei ihm offensichtlich im Vordergrund. Becker musste sich in Dortmund am Pokertisch auch auf harte Gegner gefasst machen, denn an Turnier nahmen Pokergrößen wie Sandra Neujoks und Michael Keiner teil.

Pokernacht von "TV Total" begrüßt wieder bekannte Gesichter

Pokernacht von "TV Total" begrüßt wieder bekannte Gesichter

Geladen sind der bekannte Koch Tim Mälzer, der Akteur Wayne Carpendale, die Moderatorin Ulmen-Fernandes und ein Spieler von Online Poker. Der Tennisspieler Becker will nur noch seine niederschmetternde Niederlage gegen seine Angetraute bei dieser Veranstaltung vergessen machen, aber das populäre Pokerformat geht weiter.

Neulich siegte der Olympiasieger im Beachvolleyball im Rahmen des "Heads-Up" gegen den Moderator; nun stellt sich die Frage, wer diesmal das Rennen um die 50.000 Euro macht. Auch in dieser Sendung wird es ein breit gemischtes Publikum um den Moderator, Elton und einen Spieler im Netz geben.

Der bekannte Koch kann zeigen, ob sein Improvisationstalent am Herd auch am Pokertisch greift. Carpendale, der als Schauspieler und Moderator arbeitet und den man auch aus der RTL-Sendung "Let?s Dance" kennt, muss härter ranklotzen, wenn er gegen die Besten bestehen will.

Die Moderatorin Ulmen-Fernandes führte bereits durch einige Sendungen von Herrn Raab, wozu auch "TV-Total on Ice" und die "Wok-WM" gehörten. Doch nun ist sie selbst zu Gast bei einer Sendung des vielseitigsten Moderators in der Bundesrepublik und hat nun die Gelegenheit; zu zeigen, dass sie gegen die Herren am Spieltisch bestehen kann.

Der Turnierdirektor Lamatsch sorgt dafür, dass bei dieser Veranstaltung alles läuft wie vorgesehen.

Vom Pokern zur Freundschaft

Vom Pokern zur Freundschaft

In dem Doppelinterview des Sport-Informations-Dienstes (SID) gibt Becker an, dass Heinz ein Vorbild für ihn sei.

Auch bei privaten Zusammentreffen sprechen die beiden Berühmtheiten gerne über das Pokerspiel, denn Becker gibt an, dass er noch einiges von dem Weltmeister der World Series of Poker (WSOP) in Las Vegas lernen könne. Der schüchterne Weltmeister hat Schwierigkeiten mit den Komplimenten des Tennisstars umzugehen und gibt an, dass er auch von Becker einiges lernen könne, wenn auch nicht unbedingt im Bereich des Pokerspiels.

Der junge Pokerweltmeister sieht Parallelen bei Becker und ihm. Da auch Becker in jungen Jahren quasi über Nacht zum erfolgreichen Star wurde, könne er, Pius Heinz, noch einiges vom dem Tennisstar lernen. Nachdem der Weltmeister den Sieg und dazu 6,3 Millionen Euro mit nach Hause nehmen konnte, ist er dennoch bis jetzt sehr bodenständig geblieben. Laut eigenen Angaben habe er kaum etwas von dem Geld ausgegeben.

Trotzdem hat sich das Leben des jungen Pokerstars durch den Sieg natürlich verändert, er steht nun im Rampenlicht und gibt viele Interviews, trotzdem er eher schüchtern ist und sich im grellen Scheinwerferlicht gar nicht unbedingt so wohl fühle.

Bei der European Poker Tour (EPT) steht als nächstes die Station in Berlin an, bei der die beiden Freunde gegeneinander antreten dürfen. Heinz ist für seine aggressive Spielweise bekannt und er trägt als Markenzeichen immer einen weißen Kapuzenpullover.

Er habe sich selbst als Ziel gesetzt, wenigstens die erste Runde zu überstehen, denn man weiß nie, wie solch ein Turnier so verläuft und in welcher Verfassung man selber ist, so dass man gar keine Aussage über die Aussichten treffen könne, so Heinz.

Beide Pokerfans beschreiben das Pokerspiel ähnlich wie eine Sportart. Man brauche Ausdauer und gute Konzentration, darin scheinen sich beide Pokerstars einig zu sein. Auch geben die beiden an, dass man sich nach einem mehrtägigen Turnier komplett erschöpft fühle und im Anschluss meist erst einmal einige Tage Ruhe brauche.

Erster Deutscher Poker Weltmeister

Zum ersten Mal im Laufe der Pokergeschichte hat ein Deutscher das Finale der World Series of Poker (WSOP) gewonnen. Der glückliche Deutsche heißt Pius Heinz und ist gerade einmal 22 Jahre alt.

Sein Gewinn des Abends betrug insgesamt 8,7 Millionen Dollar und natürlich die Ehre, als erster Deutscher Pokerweltmeister in die Geschichte einzugehen. Das Finale der World Series of Poker fand im Rio Casino in Las Vegas statt und die Spannung war den Teilnehmern anzumerken, so auch dem Deutschen. Die Karo Vier ermöglichte es dem jungen Mann am Ende als glücklicher Gewinner von 8,7 Millionen das Casino zu verlassen.

Doch nicht nur der Sieg eines Deutschen war eine Besonderheit des Finaltages, sondern auch, dass das "Heads-up" das längste der Geschichte gewesen sein soll. Doch nach dem Sieg durch Pius Heinz, war vor allem für ihn alles vergessen, im ersten Moment sogar das Preisgeld, welches auf dem Pokertisch liegen blieb, während der junge Mann den Sieg mit seinen Fans feierte und sich von Konfetti und Glückwünschen überhäufen ließ. Im Anschluss gab Heinz an, dass dieser Sieg der Traum eines jeden Pokerspielers sei und er diesen nun schon in so jungen Jahren erreicht hatte, was er danach selber noch kaum fassen konnte.

Das finale Duell lieferte Heinz sich mit dem Tschechen Martin Staszko. Am Ende konnte der junge Deutsche, mit dem weißen Kapuzenpulli als Markenzeichen, dank Anna Kurnikowa den Sieg nach Deutschland bringen. Anna Kurnikowa wird beim Poker der Ass König genannt, was durch den Spruch "sieht gut aus, gewinnt aber selten" begründet wird. Boris Becker, der in der Pokerszene bekannt und geschätzt ist, wird noch in diesem Jahr auf den frisch gebackenen Weltmeister treffen und gegen ihn Spielern. Nach dem Sieg bei der WSOP sagte Becker, dass ihn der Sieg durch einen Deutschen besonders freue und stolz mache.

Heinz war schon vorher bei den Experten als ein sehr aggressiver Spieler bekannt, der gerne mal ein Risiko eingeht. Der junge Deutsche habe das Pokerspiel im Internet gelernt, wie es heute die jungen Leute meistens tun. In der jetzigen Generation gehe es laut Experten mehr um Strategie, Taktik und Rechnen, während die Pokerspieler der alten Schule sich damals und heute noch vorrangig auf ihre Intuition verließen und verlassen.

Neben dem Pokerspiel, welches Heinz erst seit wenigen Jahren verfolgt, ist er Student in Wirtschaftspsychologie. Neben dem Weltmeistertitel ist er außerdem der zweitjüngste Sieger in der Geschichte der WSOP. Er selbst gibt sich in Interviews nach dem Sieg bescheiden und sagt, dass er keine großen Pläne mit der Prämie habe.

Ein wenig finanzielle Unterstützung möchte er der Familie zukommen lassen, jedoch habe er selber keine größeren Wünsche. Sein nächster Wunsch sei ein wenig Ruhe und Erholung im Kreise seiner Familie nach diesen aufregenden Tagen, so der junge Pokerweltmeister nach dem Sieg.

Lothar Matthäus wird Werbestar

Der bekannte Fußballspieler Lothar Matthäus soll Poker 770 repräsentieren und dafür 500.000 Euro jährlich bekommen, doch dies scheint keine besonders gute Idee zu sein.

Es sind Witze über seine mangelnden Sprachkenntnisse im Umlauf, und ob man so jemanden als Aushängeschild für sein Unternehmen einstellen will, sei dahingestellt.

Doch Boris Becker warb auch für das namhafte Unternehmen PokerStars und ist auch kein Genie. Matthäus war ein erstklassiger Fußballer, der ohne Schwierigkeiten einen Pass über 60 Meter aus dem Fußgelenk schüttelte, so dass er den Angespielten problemlos vor die Füße kam.

Nur konnte er nicht sagen, wie er das gemacht hatte und er tat sich generell mit Erklärungen schwer. Als Trainer konnte er sich in der Bundesrepublik deshalb nie einen Namen machen. Er pries sich immer wieder als Kandidat an, wenn man einen neuen Bundestrainer brauchte, doch der DFB sah rasch ein, dass es nicht allzu klug war, Matthäus für diesen Posten einzustellen.

Er hatte in den letzten Jahren Verträge in Ungarn, dem Balkan und Bulgarien, was nicht ohne Grund so war. Vielleicht wäre es gut gewesen, wenn sich Poker770 einen Berater aus der Bundesrepublik verschafft hätte, um ein passendes Aushängeschild zu finden.

Besonders Boris Becker war sehr populär und ist es immer noch. Dies beweist, dass der Beliebtheitsgrad eines Sportlers reicht, um einer Marke mehr Bekanntheit zu verschaffen und er muss keine tollen Resultate abliefern.

Wie das Unternehmen ausgerechnet Matthäus ins Visier nehmen konnte, weiß man nicht, doch es ist interessant, dass der einstige Fußballspieler die stolze Summe von 500.000 Euro für seine Arbeit bekommt. Das Unternehmen ist zwar nur ein kleiner Betreiber, kann aber solche Beträge durchaus aufbringen, wenn es sein muss.

Es stellt sich die Frage, ob die Zahl der Spieler nun in ungeahnte Höhen klettern wird, wenn dies bekannt wird und ob man sich damit nicht ins Lachhafte zieht. Man könnte sogar munkeln, dass dies eine gewollte Taktik ist, denn auch Big Brother wurde sehr erfolgreich, weil der Bewohner Zlatko nicht wusste, wer Shakespeare gewesen war.

Doch Lothar Matthäus wird sich darüber keine Gedanken machen. Er hat noch nie aufgegeben und muss eine Menge Ex-Frauen monatlich mit Unterhalt versorgen. Dies dürfte mit dem Lohn für einen Nationaltrainer der Bulgaren keine einfache Angelegenheit sein.