Weltmeisterschaftsduell in Las Vegas

Weltmeisterschaftsduell in Las Vegas

Donald Trump hat es in der Vergangenheit geschafft, mit seinen Hasstiraden und Parolen Personen wie die beiden Boxer zu beleidigen. Diese haben daher entschieden, dass der Boxkampf nicht nur gegeneinander stattfinden soll, sondern letztendlich gemeinsam gegen Trump.

Die Trump-Stimmung sorgte in der Vergangenheit, nicht nur bei den Boxern, für Unbehagen. Er hatte sich negativ über Mexikaner und auch Muslims geäußert, demnach ist nachzuvollziehen, dass sich die Begeisterung über den Besuch Trumps bei dem Boxkampf in las Vegas in Grenzen hält. Die Boxer machen deutlich, dass sie nicht daran glaube, dass einen ähnlichen Kampf auch in Zukunft geben wird, sollte Trump die Präsidentschaftswahl in den USA gewinnen. Trumps Vorurteile gegenüber Minderheiten stoßen sowohl bei den Boxern als auch bei vielen amerikanischen Bürgern sauer auf.

Immobilienmogul macht Stimmung

Die Trump Kampagne in den USA machte in der Vergangenheit ordentlich Stimmung. Mit der Anti-Islam-Kampagne und seiner offensichtlich negativen Einstellung gegenüber weiteren Minderheiten polarisiert der 60-jährige Immobilienmogul. Nun wird er bei dem bevorstehenden Boxkampf erscheinen, der unter der Hand als "Anti-Trump-Event" ausgeschrieben wurde. Der Kampf wurde politisiert und auf diesem Weg erhoffen sich die Veranstalter eine Erhöhung der Einschaltquoten, was ein gelungener Nebeneffekt wäre.

Bildquelle: skysports.com

Spielschulden führten zur Festnahme

Spielschulden führten zur Festnahme

Doch nicht nur Poker scheint bei dem Star von Interesse zu sein, auch wurde der Boxer bereite einige Male an den Slots in den Casinos gesehen. Neusten Meldungen zu Folge wurde Tarver erst kürzlich verhaftet. Der Grund hierfür sollen Spielschulen in Höhe von 200.000 US-Dollar im Wynn Casino in Las Vegas sein.

Der Profiboxer ist nicht nur aus der Boxszene, sondern auch aufgrund seiner Rolle in dem Kinofilm Rocky Balboa bekannt. In seiner Rolle als Champion Mason Dixon hat sich Tarver auch in der Filmszene einen Namen gemacht. Die aktuellen Schlagzeilen liegen allerdings nicht an seinem schauspielerischen Talent, sondern beziehen sich auf Spielschulden, die der Star in einem der bekannten Casinos in Las Vegas angesammelt haben soll.

Die Verhaftung Tarvers erfolgte nach Meldungen der Presse am vergangenen Wochenende in Florida. Bisher wurden die Gründe für die Festnahme nicht bestätigt, doch Gerüchten zu Folge soll die Verhaftung aufgrund der hohen Spielschulden im Wynn Casino Las Vegas erfolgt sein. Der Spieler hatte im Wynn Casino einen Kredit erhalten im Wert von 200.000 US-Dollar, um vor Ort dem Spielvergnügen nachzugehen.

Allerdings scheint die Rückzahlung nicht erfolgt zu sein, denn der Haftbefehl für den Profiboxer lag aus Nevada vor und wurde nun in die Tat umgesetzt. Wie der Fall ausgehen wird und die Bestätigung, dass die Festnahme tatsächlich aufgrund der Spielschulden erfolgte, bleibt vorerst noch abzuwarten.