Las Vegas in Europa – Euro Vegas

Mit dem Projekt Euro Vegas soll den Online Casinos der Kampf angesagt werden. In günstiger Lage in Ungarn, in der Nähe der Städte Hegyshalom und Bratislava und nahe der österreichischen Grenze wird in 2011 das Bauprojekt für die europäische Kopie von dem Glücksspielparadies Las Vegas gestartet.

Der bekannte Unternehmer Hans Asamer kaufte das 335 Hektar große Gelände, ohne den Entschluss zu dieser Zeit schon gefasst zu haben. Erst einige Zeit später, entwickelte sich der Plan, dass man ein Spielerparadies wie Las Vegas auch in Europa errichten könnte.

Der Standort ist optimal: verkehrsgünstig mit eigener Autobahnausfahrt und mit den Baumaßnahmen soll zusätzlich ein eigener Bahnhof entstehen. Weiterhin sind neben den Casinos die errichtet werden sollen, Veranstaltungsräume, Spa-Bereich, Nachtclubs, Showbühne und Hotel geplant.

Das ganze Vorhaben ist vergleichbar mit dem Bau einer neuen Stadt. Der erste Grundstein soll schon im Frühjahr gelegt werden und am Anfang sollen ein Casino mit Hotel und Nachtclub entstehen. Dafür ist bisher ein Geldbetrag von 200 Mio. Euro eingeplant. Im Anschluss entstehen dann weitere Casinos, mit Spielautomaten Spieltischen, Pokerplätzen und Sportwettannahmestellen. 2012 bzw. spätestens 2013 sollen die ersten Attraktionen für die Besucher geöffnet werden.

Neben der günstigen Lage des Standorts und der unzähligen Highlights, die angeknüpft an das amerikanische Las Vegas entstehen sollen, werden auch Attraktionen für Familien und Kinder erschaffen, so dass das Euro Vegas zusätzlich als beliebtes Reiseziel gesehen werden kann.

Neben den Spielbegeisterten soll das europäische Las Vegas auch andere Besucher einladen, die sich im Einkaufszentrum vergnügen oder die anderen Attraktionen ausprobieren können. Es soll für jeden etwas dabei sein und wird für die Gäste einiges zu bieten haben.

Megacasino Bratislava- Sündenpfuhl oder Heilsbringer?

Der geplante Bau des Megacasinos Bratislava an der österreichisch- ungarischen Grenze stößt bei der Bevölkerung auf wenig Gegenliebe. Schon vor drei Jahren, als die amerikanische Firma Harrah?s Entertainment ein ähnliches Unterfangen wagen wollte, wurde dies von den Anwohnern strikt abgelehnt.

Um ihrem Unmut gegen das Megacasino Nachdruck zu verleihen sammelten Einwohner 60.000 Unterschriften. Der Grund für diese Ressentiments liegt darin, dass man Gefahren für die Jugendlichen und die Moral wittert und von der Kirche kommt ebenfalls Protest gegen den Bau dieser Megaspielhalle. Die Ablehnung hat ihre Ursache weniger in ökonomische Faktoren als auf den befürchteten Anstieg der Kriminalität in der Region.

Mit dem Bau des Spielhallenkomplexes soll der Misere von Kriminalität und Arbeitslosigkeit entgegengewirkt werden. Die Befürworter führen an, dass diese Gründe unüberlegt seien. Der Bau dieses Casinos ist in Zeiten der Wirtschaftskrise eine willkommene Möglichkeit Arbeitsplätze zu schaffen und Steuern einzunehmen. Mit der stolzen Summe von 1,5 Milliarden Euro sollen Luxusappartements für 3500 Personen, Unterhaltungskomplexe und Hotels errichtet werden.

Die Leiter dieses Projekts taktieren bei Kritik sehr vorsichtig. Sie führen an, dass nur ein Teil der 1,2 Millionen Quadratmeter für die eigentliche Casinolandschaft vorgesehen ist, die übrige Fläche soll mit Tourismus- und Kongresszentren besetzt werden. Es ist jedoch abzusehen, dass der Löwenanteil des erzielten Gewinnes aus den Einnahmen der Spielhallen stammen wird.