Sportverbände befürchten unzureichende Finanzierung des Breitensports

Sportverbände befürchten unzureichende Finanzierung des Breitensports

Der Grund für die Ablehnung von Seiten der Ministerpräsidenten zur Unterstützung des allgemeinen Sports in Deutschland, wird in dem Vorhaben gesehen, dass in Zukunft Lizenzen für die privaten Sportwettenanbieter ausgegeben werden sollen, die dann auch Steuern entrichten müssen.

Erst kürzlich fand ein Treffen zwischen den Präsidenten vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) statt. Bei diesem Treffen wurde den Sportverbänden ein angemessener Anteil zugesprochen.

Dieser angemessene Anteil scheint nun jedoch nicht in der gleichen Höhe zu sein, in der die Sportverbände diesen erwartet hatten. Die Höhe dieses Anteils soll von jedem Bundesland selbst festgelegt werden. Hier sollen die Ministerpräsidenten der jeweiligen Länder darüber entscheiden können, welche Beträge zur Unterstützung des Breitensports abgegeben werden.

Schon nach diesem Vorschlag, dass die einzelnen Länder über die Finanzierungshöhe des allgemeinen Sports entscheiden können, stieß bei dem DOSB-Generaldirektor Michael Vesper nicht auf Freude. Dieser kritisierte es, dass die Länder die Beträge für den Breitensport frei gestalten können, da dies nicht im Interesse der Verbände liegen würde.

Damit in dieser Hinsicht nun noch eine Einigung herbeigeführt werden kann, sollen die Landesparlamente darüber entscheiden, wie die Finanzierung des Breitensports in Deutschland in Zukunft geregelt werden wird.