Brennpunkte in den USA

Die Etablierung des UIGEA gab immer wieder Anlass zu Diskussionen in Bezug auf eine Neustrukturierung des virtuellen Glücksspiels in den Medien, die aber immer im Sande verliefen.

Die Bemühungen, dem Online Glücksspiel eine Struktur zu geben, finden nicht nur auf Staatenniveau sondern auch in allen Bundesstaaten statt. Hier will man obengenanntes Gesetz abschaffen oder ihm einen Teil seiner Macht nehmen.

Der neue Gesetzesentwurf von Herrn Campbell ist dem seines Amtskollegen Frank sehr ähnlich, dessen Vorschlag wurde bereits vom House Financial Service Committee angenommen. Bei der Neuwahl des Kongresses kam dieser Entwurf nicht zum Zuge.

Diese Vorlage leitet die Debatte in Bezug auf das Online Glücksspiel erneut in die politischen Pläne der Legislative in den USA. Der aktuell bestehende Kongress, der eine Mehrheit der Republikaner vorweist, macht es wahrscheinlich nicht möglich, dass das Online Glücksspiel jemals rechtmäßig wird.

Ungeachtet dieser Tatsache entschied sich Campbell, der zu der Republikanischen Partei gehört, diese Diskussion in Bezug auf dieses Thema beim House Financial Committee erneut aufs Tapet zu bringen. Der Entwurf, der dem UIGEA zuwiderhandelt, wird bei diesem Kongress einige Probleme haben, denn der Vorsitzende des Komitees ist ein bekennender Gegner der Rechtmäßigkeit von virtuellen Glücksspielen.

Doch bei den Bundesstaaten ist für die Bürger noch nicht Hopfen und Malz verloren, da in manchen Staaten gute Prozesse in diesem Bereich stattfanden. New Jersey hätte es fast geschafft, der erste Bundesstaat zu werden, der Glücksspiel im Internet erlaubt, doch der Gouverneur machte diesem Plan mit seinem Einspruch einen Strich durch die Rechnung.

Nevada, Hawaii und Iowa ziehen eine Abänderung der entsprechenden Gesetze in Betracht, dabei geht es im Wesentlichen um eine mögliche Erlaubnis von Online Poker.