Bürger der USA wollen legales Online Glücksspiel

Das virtuelle Bingo erfreut sich einiger Zeit auch großer Beliebtheit bei den Bürgern der Vereinigten Staaten, doch den Betreibern von Online Bingo und Online Casinos ist es nicht gestattet, von den US-Bürgern Einzahlungen zu akzeptieren.

Das entsprechende Gesetz im Land ist eigentlich zum Schutz der Bewohner gedacht, doch genau dies tut es nicht. Die US-Bewohner können sich nicht mehr frei im World Wide Web tummeln. Wenn diese ihrer Leidenschaft für Bingo, Casinos oder Poker im Netz nachgehen wollen, dann werden sie nur bei den unseriösen Seiten fündig, da die ernsthaften Webseiten dieser Untersagung Folge leisten.

Als Konsequenz sind die Bewohner der USA nun ohne Schutz, weil keine Strukturierungen des Online Glücksspiels vorhanden sind. Keine höhere Instanz setzt die Einhaltung der Rechtmäßigkeit dieser Institutionen durch.

Ein sogenannter White List Status in Großbritannien in Bezug auf die Betreiber von Online Glücksspiel erlaubt diesen, im Land Werbung zu machen. Die Briten sind dann darüber in Kenntnis gesetzt, dass diese Betreiber von der Justiz im Land erlaubt werden.

Seit vier Jahren ist es den nicht-britischen Anbietern nicht mehr gestattet in allen Medien Werbung zu machen, mit Ausnahme, sie befinden sich auf der obengenannten Liste. Hier finden sich nur Betreiber, die besondere Kriterien einhalten, welche vor allem zum Schutz der Kinder, der Verhütung von Verbrechen und dem fairen Spiel gedacht sind.

In den Vereinigten Staaten wird die Zahl der Befürworter des virtuellen Glücksspiels immer höher. Man will nicht nur virtuell Bingo, Casino und Poker nutzen, sondern dies auch in einem geschützten Rahmen machen. Besonders der Staat soll seine schützende Hand darüber halten.

Die Betreiber von Online Glücksspiel in den USA möchten ihr Kuchenstück von diesen Gewinnen erhalten, die ihnen durch die Lappen gehen. Doch es ist an der amerikanischen Regierung zu erkennen, dass auch sie einen Nutzen aus dem virtuellen Glücksspiel zieht.

Das Land kann seinen Bewohnern besseren Schutz bieten, wenn es gesetzliche Vorgaben im Bereich des Online Glücksspiels etabliert.

Brennpunkte in den USA

Die Etablierung des UIGEA gab immer wieder Anlass zu Diskussionen in Bezug auf eine Neustrukturierung des virtuellen Glücksspiels in den Medien, die aber immer im Sande verliefen.

Die Bemühungen, dem Online Glücksspiel eine Struktur zu geben, finden nicht nur auf Staatenniveau sondern auch in allen Bundesstaaten statt. Hier will man obengenanntes Gesetz abschaffen oder ihm einen Teil seiner Macht nehmen.

Der neue Gesetzesentwurf von Herrn Campbell ist dem seines Amtskollegen Frank sehr ähnlich, dessen Vorschlag wurde bereits vom House Financial Service Committee angenommen. Bei der Neuwahl des Kongresses kam dieser Entwurf nicht zum Zuge.

Diese Vorlage leitet die Debatte in Bezug auf das Online Glücksspiel erneut in die politischen Pläne der Legislative in den USA. Der aktuell bestehende Kongress, der eine Mehrheit der Republikaner vorweist, macht es wahrscheinlich nicht möglich, dass das Online Glücksspiel jemals rechtmäßig wird.

Ungeachtet dieser Tatsache entschied sich Campbell, der zu der Republikanischen Partei gehört, diese Diskussion in Bezug auf dieses Thema beim House Financial Committee erneut aufs Tapet zu bringen. Der Entwurf, der dem UIGEA zuwiderhandelt, wird bei diesem Kongress einige Probleme haben, denn der Vorsitzende des Komitees ist ein bekennender Gegner der Rechtmäßigkeit von virtuellen Glücksspielen.

Doch bei den Bundesstaaten ist für die Bürger noch nicht Hopfen und Malz verloren, da in manchen Staaten gute Prozesse in diesem Bereich stattfanden. New Jersey hätte es fast geschafft, der erste Bundesstaat zu werden, der Glücksspiel im Internet erlaubt, doch der Gouverneur machte diesem Plan mit seinem Einspruch einen Strich durch die Rechnung.

Nevada, Hawaii und Iowa ziehen eine Abänderung der entsprechenden Gesetze in Betracht, dabei geht es im Wesentlichen um eine mögliche Erlaubnis von Online Poker.