Erfolgreiche Bridge Akademie

Erfolgreiche Bridge Akademie

Christian Fröhner zum Beispiel ist mit 42 Jahren für viele ein sehr junger Bridge Spieler, der das Spiel liebt und es sich deshalb zur Aufgabe gemacht hat, auch viele andere Menschen von diesem Spiel zu begeistern. Als ehemaliger Software-Entwickler machte ihn seine Begeisterung für das Bridge Spiel zu dem was er heute ist: Leiter der Bridge Akademie in Wiesbaden, die im Jahre 2005 gegründet würde und mit der Zeit zunehmend Erfolge verbuchen konnte.

Sich mit dem Spiel Bridge zu befassen ist schwerer als man es sich vorstellen mag, so Fröhner. Das Spiel besteht seit 1925 und wird mit vier Spielern und 52 Karten gespielt. Jeweils zwei Spieler bilden ein Team. Bridge hat sich im Laufe der Zeit doch so entwickelt, dass es immerhin 29.000 eingetragene Spieler in Clubs und Vereinen gibt und heutzutage sogar kleine und große Bridge Turniere ausgetragen werden. Auch Christian Fröhner ging schon als Sieger aus regionalen Turnieren hervor. Er selber spiele Bridge bereits seit 15 Jahren, wobei er heute mehr damit beschäftigt ist, andere für das Spiel zu begeistern und dadurch selbst kaum noch zum aktiven Spielen kommt.

In der Bridge Akademie werden neben verschiedenen Kursen zum Spiel, die in Form von Unterricht stattfinden, auch andere Veranstaltungen angeboten. Beispielsweise werden Bridge Reisen organisiert, Turniere und Kurse an Volkshochschulen oder Schulen. Fröhner ist nicht nur Leiter der Akademie, sondern auch Lehrer für Bridge. Die Kursteilnehmer sind zumeist ältere Menschen, die ihre freie Zeit nutzen möchten und etwas lernen wollen, um nicht das Gefühl zu haben, den eigenen Geist nicht mehr anzustrengen.

Bridge sei dafür genau das richtige Spiel auch wenn einige Teilnehmer zugeben, dass gerade in der ersten Zeit ziemlich wenig verstanden wurde und es ein sehr anspruchsvolles Spiel ist. Auch Fröhner selbst besuchte eins einen Bridge Kurs, den er jedoch schnell abbrach, weil er dachte kein Verständnis für das Spiel zu haben. Doch seine Eigeninitiative mit Hilfe von Büchern und beim direkten Spiel machte ihn dann schlussendlich doch zu einem talentierten Bridge-Spieler. Es sei realistisch ein bis zwei Jahre einzuplanen, bevor man richtig gut Bridge spielen kann.

Fröhner absolvierte im Jahr 2007 sogar die Ausbildung zum Bridge-Lehrer und machte somit sein Hobby zum Beruf. Für ihn erzeuge das Spiel besondere Spannung, gerade zwischen den Personen eines Teams. Nicht immer seien die Spieler sich in Bezug auf die Strategie einig. Hier können die Spieler untereinander sogar gelegentlich aneinander geraten, so der Bridge-Lehrer.

Neben der Spannung in Bezug auf die Stimmung am Bridge-Tisch sei das Spiel für Fröhner die persönliche Entspannung. Das Spielen habe eine gute Wirkung auf ihn und er genieße es, anderen Menschen vielleicht damit auch das gleiche, gute Gefühl vermitteln zu können und diese für das Spiel zu begeistern.

Altes Gesetz, große Wirkung

Wenn man in den amerikanischen Bundesstaat South Carolina fährt, dann sollte man nicht an einer Pokerpartie privater Natur teilnehmen, weil diese nämlich untersagt sind.

Auch wenn man am Küchentisch Monopoly oder Bridge im Wohnzimmer spielt, kann man für unrechtmäßiges Glücksspiel bestraft werden. Dies geht auf ein Gesetz von 1802 zurück, das Würfel- und Kartenspiele zuhause sanktioniert und die Polizei wendet dies immer noch an.

Einige Hausdurchsuchungen von privaten Haushalten leitete eine Debatte über den Sinn und Zweck des 209 Jahre alten Gesetzes ein. Man will es modernisieren und Pokerspiele im privaten Umfeld ermöglichen, doch dies ist leichter gesagt als getan.

Im Justizausschuss des Senats findet momentan eine heftige Debatte statt, doch eine Legalisierung ist nicht unmöglich. Auch Texas und Wyoming denken über die Gestattung des Live-Pokers nach.

In Virginia hatte ein Entwurf zur Legalisierung im Ausschuss für Angelegenheiten in Justiz und Gericht wenig Erfolg. Der Senator Petersen wollte durchsetzen, dass Poker als Geschicklichkeitsspiel anerkannt wird, so würde Poker nicht mehr von den Glücksspielgesetzen betroffen sein.

Der Entwurf mit der Nummer 849 fand wenig Resonanz und wurde mit 14 zu einer Stimme abschlägig beschieden. Dies heißt, dass der Gesetzesentwurf des Senators mindestens 12 Monate ruhen wird.