Börsengang von Facebook zieht andere Unternehmen in Mitleidenschaft

Börsengang von Facebook zieht andere Unternehmen in Mitleidenschaft

Das Unternehmen startete vor Kurzem den Handel an der Wechselbörse des "NASDAQ" und sank wenig später um 10 Prozent auf rund 35 Dollar. Man freut sich, dass das gut laufende Unternehmen nun an die Börse geht, doch die Anleger waren hinsichtlich des Erwerbs der Aktien noch unschlüssig.

Aufgrund des mäßig verlaufenen Gangs von "Facebook" an die Börse fiel auch der Kurs von "Zynga", welches ein Produzent von virtuellen Spielen wie "Farmville" und "Zynga Poker" und weiterer Spiele auf der Seite ist, auf 7,10 Dollar.

Als es Ende des letzten Jahres an die Börse ging, waren die Wertpapiere rund 16 Dollar wert. "LinkedIn", ein professioneller Dienstleister für Netzwerke, muss hinnehmen, dass seine Aktien um ein 1 Prozent auf 98 Dollar heruntergingen. Das Unternehmen ist seit einem Jahr an der Börse notiert und seine Aktien bewegen sich stets zwischen etwa 56 und 120 Dollar.

Ein weiteres Unternehmen, "Jive Software", stellt Software bereit, so dass Unternehmen die Möglichkeit haben, soziale Netzwerke zu führen. Dessen Kurs ging um 2,1 Prozent auf 17 Dollar zurück, was dem Schritt von "Facebook" geschuldet ist. Der Kurs dieses Unternehmens, das seit letztem Jahr an der Börse zu finden ist, beläuft sich zwischen etwa 14 und 28 Dollar.

Weitere Unternehmen, die seit letztem Jahr an der Börse zu finden sind, freuten sich über einen Anstieg. Der Kurs von "Groupon" wuchs um 7,5 Prozent auf 12,44 Dollar an. Die seit November gehandelten Wertpapiere schwanken seit diesem Zeitpunkt zwischen etwa 10 und 31 Dollar.

Man wird sehen, welchen Weg die Aktien des sozialen Netzwerks und die der betroffenen Firmen in Zukunft nehmen werden.

Die Börse hat immer neue überraschungen parat und es kann sein, dass der Kurs schon in Kürze wieder stark nach oben zeigen wird.

Niederösterreichischer Automatenhersteller bleibt der Börse fern

Auch wenn man bisher Anderes hörte, möchte "Novomatic", ein Automatenhersteller mit Sitz in Niederösterreich, doch nicht den Gang an die Börse wagen.

Man will sich nun der Emission von Anleihen widmen, der Geschäftsführer sieht diese Möglichkeit als sinnvolle Alternative an. Doch gegen dieses Vorgehen gibt es eine Menge Gründe.

Der Besitzer der Mehrheit des Unternehmens, der es auch ins Leben rief, hält gar nichts davon, einen Teil seiner Macht abzugeben. Er stand dem Börsengang immer sehr ablehnend gegenüber.

Vor Kurzem sagte der Geschäftsführer, dass ein Gang an die Börse nicht zu 100 Prozent abwegig ist. Man will stets Wege erschließen, um die unternehmenseigene Finanzstruktur zu verbessern und die Schritte bezüglich des Kapitals auszuwerten.

Dies sagte er im Rahmen einer Bilanzpressekonferenz. Im Mai war in den Zeitungen zu lesen, dass dieses Vorhaben schon beendet ist.

"Novomatic" möchte einen Kredit aufnehmen, es hat laut dem Geschäftsführer vielversprechende Wachstumschancen auf dem weltweiten Glücksspielmarkt ausgemacht.

Das Unternehmen hat im Laufe von sechs Jahren drei Schuldverschreibungen veräußert, deren Gegenwert sich auf eine halbe Milliarde Euro beläuft.