Unternehmen JAXX behält seine Aktie

Das Unternehmen JAXX hat im zweiten Quartal dieses Jahres einen Bruttoertrag von rund 40 Millionen Euro erzielt und macht nicht soviel Gewinn, wie die Analyseexperten ermittelt haben.

Der Grund dafür ist eine ungünstige Entwicklung im Hinblick auf die Sportwetten, sowohl im Internet, als auch in der realen Welt. Im ersten Vierteljahr 2011 machte man hier einen Ertrag von mehr als 20 Millionen Euro und im darauffolgenden Quartal waren es nur noch 16 Millionen Euro.

Im zweiten Vierteljahr des letzten Jahres lag das Wettvolumen bei rund 15 Millionen Euro. Die Geschäfte für Sportwetten wurden weniger und auch die Lust zum Spiel war nicht mehr so stark, dies ist der Grund, warum es mit dem Gewinn in der echten Welt hapert.

Wegen dieses Umstands ist der virtuelle Anteil der Gesamtwetten im zweiten Quartal des letzten Jahres und dem ersten Quartal dieses Jahres von 39 Prozent im zweiten Vierteljahr 2011 um 10 Prozent geklettert. Im Großen und Ganzen sind die Wetteinsätze im Netz auf 15 Millionen Euro gestiegen, dies entspricht einer Erhöhung von 58 Prozent.

Die Einsätze im Schnitt je tätigem Nutzer monatlich konnten ein Plus von 107 Prozent verbuchen und liegen nun bei rund 320 Euro. Die Erträge aus den Gewinnen im Bereich der Lotterien ziehen im zweiten Vierteljahr dieses Jahres mit rund 3 Millionen Euro mit dem gleichen Quartal des Vorjahres gleich.

Die EBIDTA in Höhe von 700.000 Euro und das EBIT mit einem Minus von einer halben Million Euro haben unter den zahlreichen Favoritensiegen sehr gelitten. Die Erwartung des Unternehmens "Warburg Research" lag bei der ersten Ziffer bei einer halben Million Euro und bei der zweite Ziffer bei einem Minus von 700.000 Euro.

Das obengenannte Unternehmen ändert seine Prognose für dieses Jahr nicht und geht von einem Bruttoertrag zwischen 170 Millionen und 200 Millionen aus. Das EBIT soll zwischen einer Million und zwei Millionen Euro betragen.

Wegen der großen Unklarheiten in Bezug auf die Form des kommenden Glücksspielvertrags in der Bundesrepublik und dem starken Wettbewerb im Bereich Sportwetten und Casinos will man die Unternehmensaktie trotz eines Anstiegs von 60 Prozent zum Kursziel weiter beibehalten.

Die Veräußerung der "Pferdewetten AG", die nach den Informationen des Unternehmens noch in diesem Jahr stattfinden soll, der Beginn von Marketingaktivitäten im Netz, Entschlüsse in Bezug auf die Formulierung des kommenden Vertrags sowie ein individuelles Glücksspielgesetz beim Nordlicht Schleswig-Holstein würden die Unternehmensaktie positiv beeinflussen.

Die Analysefachleute des Unternehmens "Warburg Research" raten weiterhin dazu, die Aktie zu behalten. Das Kursziel liegt nach wie vor bei 1,60 Euro.

Französische Glücksspielbetreiber mit hohen Steuern unzufrieden

Frankreich änderte das Gesetz in Sachen Abgaben, worüber sich die Casinos keineswegs freuten.

Jetzt möchte Arjel, eine Gruppe von Unternehmen, diese änderungen revidieren und startete nun eine Kampagne dazu. In Europa brodelt es derzeit, weil sich die Rechtmäßigmachung des Glücksspiels nicht so einfach erweist wie erhofft.

Alle Staaten sind nun gezwungen, einen schnellen Entschluss zu fassen, da Resultate ungeduldig erwartet werden. Die Franzosen fungierten bereits 2010 als Vorreiter und erarbeiteten Kriterien im Bereich des rechtmäßigen Online Glücksspiels.

Doch die virtuellen Casinos und die Sportwetten im Netz mussten massive Abgaben entrichten, eine harte Konsequenz dieses Gesetzes. Der Großteil der Anbieter war damit nicht einverstanden und lehnte diese Abgaben ab.

Sie waren der Meinung, dass dadurch der Wettbewerb gelähmt wird und sie verlangten von den Verantwortlichen, die Steuersätze neu zu berechnen. Die Aktion der obengenannten Unternehmensgruppe soll dabei helfend unter die Arme greifen. Die Glücksspielbehörde machte sich für die änderungen stark und die Aktion brachte die notwendige Aufmerksamkeit.

So wurden die beendeten Diskussionen wieder neu entfacht. Unterstützer dieser Aktion befürworten diese, da die aktuellen Gesetze den Glücksspielmarkt in Frankreich erheblich beeinträchtigen. Die massiven Abgaben vertreiben die Spieler, ein Teil der Steuern geht auf ihre Kappe.

Die Betreiber sind sich darin einig, dass dieser Markt wieder reizvoller für die Spieler gestaltet werden muss. Frankreich ist dazu aufgefordert, ein neues Steuermodell zu entwickeln. Der Bruttoertrag soll dabei die tragende Rolle spielen und nicht die Ausgaben für den Arbeitsaufwand.

Der Finanzminister lässt sich bis jetzt nicht von seiner überzeugung abbringen. Das Land wird als Pionier in Sachen virtuelles Glücksspiel auf europäischem Boden angesehen und muss nun überlegen, wie es weitergeht.

Wenn man sich querstellt, dann wird dies noch mehr Aufregung nach sich ziehen.