Mississippi Casino verklagt

Mississippi Casino verklagt

Bei dem Fall ging es um Bryan Lee Glenn, der im Jahr 2009 zusammen mit seiner Familie das IO Casino Resort and Spa in Biloxi besuchte. Ob das Casino Schuld an dem tragischen Tod des Betroffenen trägt oder inwiefern das Casino Mitschuld tragen könnte, wird sicherlich in dem Fall vor Gericht verhandelt und das Ergebnis in Form eines Urteils bleibt vorerst noch abzuwarten.

Glenn besuchte im August des Jahres 2009 zusammen mit seiner Familie das beklagte Casino. Hier wollte der Mann ein wenig Ablenkung und Entspannung erfahren, da er aufgrund von Verkehrsunfällen zuvor erst eine schwierige Zeit durchgemacht hatte. Mit dem Geld, welches er als Schadensersatz aus dem vorangegangenen Fall erhielt, sollte die Familie sich einen schönen Abend im Casino machen. Da der Mann noch unter Depressionen und den körperlichen Folgen des Verkehrsunfalls litt, stand er unter einer hohen Medikamentendosis. Trotz alledem bestellte er sich Alkohol in rohen Mengen und war innerhalb kurzer Zeit ziemlich betrunken, so wie es die Familie im Anschluss berichtete.

Die Familie wollte hier einschreiten und wendete sich an das Casinopersonal, welches dafür sorgen sollte, dass der Mann keinen Alkohol mehr erhält. Das Personal reagierte jedoch laut Aussage der Familie mit Ignoranz. Die Familie schaffte es Glenn davon zu überzeugen, nicht mehr weiter zu spielen.

In Abwesenheit der Familie, die ein Familienmitglied nach Hause bringen musste, verbrachte der Spieler seine Wartezeit jedoch erneut im Casino. Ob weiterer Alkohol geflossen ist, ist unklar. Klar ist jedenfalls, dass der Amerikaner dann auf dem Hotelzimmer in der Badewanne tot aufgefunden wurde. Die Todesursache wurde von Experten in der Kombination aus den Mengen an Alkohol und den Medikamenten festgestellt.