Ladbrokes Übernahme von der Coral Group fast abgeschlossen

Ladbrokes Übernahme von der Coral Group fast abgeschlossen

Trotz des Verkaufs von bis zu 400 Wettbüros gilt das fusionierte Unternehmen Ladbrokes Coral mit weiterhin etwa 3.500 Wettshops als Nummer Eins Anbieter im Vereinten Königreich.

Details zur Übernahme der Coral Group durch Ladbrokes:

– 2,3 Milliarden Pfund Share-Exchange Deal

– neuer Name: Ladbrokes Coral

– mit der Übernahme wurde das Unternehmen zum größten Buchmacher Großbritanniens

– die Übernahme wurde nun endlich durch die britische Wettbewerbsaufsichtsbehörde offiziell genehmigt

– der neue Buchmacher muss aber 350 bis 400 seiner Wettshops abgeben.

– Ladbrokes hatte 2.150 Niederlassung in Großbritannien und 77 in Nordirland

– Coral betrieb 1.850 britische Shops

– Ladbrokes Coral betreibt somit immer noch 3.500 Wettbüros im Vereinigten Königreich

– William Hill, liegt mit 2.400 Läden nur noch auf Platz 2.

– zusammengenommen produziert der neue Wettanbieter einen Netto-Umsatz von 2,1 Milliarden Pfund

– Ladbrokes besitzt 51.75 Prozent des neuen Unternehmens

– 48.25 Prozent gehören den Private-Equity Eigentümern der Gala Coral Group

– Ladbrokes CEO Jim Mullen wird das neue Unternehmen anführen

– Gala Chief Executive Carl Leaver wird Executive Deputy Chairman

Verkauf von Wettbüros

Die Fusion führt dazu, dass das Unternehmen zum führenden Buchmacher in Großbritannien wird. Gleichzeitig jedoch sorgt die Fusion in einigen Regionen dafür, dass der Wettbewerb verdorben werden könnte. Aufgrund dessen sollen einige Schließungen beziehungsweise Verkäufe diverser Wettbüros erfolgen.

Mit dem Plan des Verkaufs einiger Etablissements erfolgte auch die Zustimmung zur Fusion von Seiten der britische Wettbewerbsaufsichtsbehörde, der Competition Markets Authority (CMA). Die Forderungen der CMA wurden von Seiten des Unternehmens akzeptiert und das Unternehmen gab die eigene Zufriedenheit darüber bekannt, dass die Fusion nun endlich gänzlich umgesetzt werden könnte.

Die Sportwette in der Kritik

Die Sportwette in der Kritik

Glücksspieletablissements und Wettstuben sind mit Vorurteilen belastet, sorgen in deutschen Städten für eine Herabwürdigung der Region und sind von vielen Menschen dieser Kultur nicht anerkannt. Dabei haben die meisten Menschen in der eigenen Historie mit Sicherheit schon einmal eine Wette gesetzt, nicht zwingend beim Sport und nicht zwingend gegen Geld, aber die Geschichte zeigt, dass das Wetten in gewisser Weise zur Natur des Menschen gehört.

Schon als Kind wird mit einem Schulfreund gewettet, wer als erster bis zur nächsten Ecke gelaufen ist, Menschen wetten mit sich selbst, ob sie ihr persönliches, nächstes Ziel erreichen und auch im Fernsehen in Deutschland gab es mit der Show "Wetten dass…" eine Sendung, bei der es darum ging, unvorstellbar zu erreichende Taten zu vollbringen und hier als Zuschauer den eigenen Hang zur Wette zu erkennen. Wetten ist Risiko und Wetten ist auch eine Chance auf einen großen Gewinn, kein Wunder also, dass in anderen Kulturen und Ländern das Wetten selber längst anerkannt ist.

Natürlich kann man der Wette selber nicht nur positives abgewinnen, denn die Wette ist ein Glücksspiel und birgt auch Gefahren. Wer gewinnt könnte dazu verleitet werden, immer weiter zu wetten, wer verliert könnte versuchen, diesen Verlust mit der nächsten Wette auszugleichen.

Doch auch in der Geschichte spielt die Wette eine Rolle, denn würde es die Wette und somit die Herausforderung für die eigene Persönlichkeit nicht geben, so wäre die Geschichte mit viel weniger spannenden Ereignissen gespickt. Das Wetten bedeutet für viele Menschen auch Freiheit, denn es geht darum selbst zu entscheiden, wann und welcher Herausforderung man sich stellen will. Soll hier wirklich einzig und allein der Staat für eine ganze Kultur entscheiden dürfen, ob diese Freiheit der Menschen zulässig ist oder verboten werden sollte?

Der Wiederspruch des Staates

Während man den Fernsehzuschauern mit der Sendung "Wetten dass" die Freiheit gibt, selbst zu wetten, ob Ereignisse eintreffen oder nicht, wird das Wettangebot von Buchmachern in Deutschland überreguliert. In Groß Britannien sind die Wetten anerkannt, auch Sportwetten sind nicht verpönt und Spieler haben die Freiheit, selbst zu entscheiden ob und worauf sie ihre Wette setzen. Auch in Deutschland sollte nach Meinung von Wettfans diese Freiheit eingeräumt werden und den Menschen sollte es freistehen zu entscheiden, wann und wo sie eine persönliche Wette platzieren wollen, ob mit oder ohne Geldeinsatz.

Wer darf Glücksspiele anbieten?

Wer darf Glücksspiele anbieten?

Die Lizensierung erfolgt in jedem Land nach anderen Regelungen und Bestimmungen, so kommt es dazu, dass die Spieler sich nicht immer sicher sein können, was im eigenen Land tatsächlich legal ist und welche Glücksspiele illegal angeboten werden. Auch in Deutschland gibt es zum Thema Glücksspiel Regelungen und Regulierungen, die für den Kunden allerdings nicht immer sonderlich transparent gestaltet sind.

Glücksspiel in Spielbanken

In jedem Fall legal ist das Glücksspielangebot von Spielbanken. Die Spielbanken in Deutschland, die aktuell noch ein umfassendes Angebot an klassischen Tischspielen und Spielautomaten präsentieren, sind legal. Die Betriebe verfügen über Lizenzen und sind verpflichtet, bestimmte Rahmenbedingungen einzuhalten. So ist das Rauchverbot ebenso zu beachten wie der Einlass ausschließlich für volljährige Personen. Auch müssen die Spielbanken bestimmtes Informationsmaterial anbieten und die Mitarbeiter müssen darauf geschult werden, krankhaftes Glücksspielverhalten bei den Kunden zu erkennen und entsprechend zu reagieren.

In Deutschland gibt es neben den Spielbanken außerdem noch zahlreiche Spielhallen. Hier unterscheiden sich die Regulierungen je nach Bundesland. Das Spielhallengesetz in Berlin gilt als das strengste, um die Flut an Spielhallen vor Ort einzudämmen. Die Betreiber der Spielhallen müssen über Lizenzen verfügen. Zudem gibt es nach dem Gesetz verschiedene Punkte zu beachten, wie zum Beispiel der Mindestabstand zwischen den Etablissements, der Mindestabstand zu Schulen, Kinder- und Jugendeinrichtungen und das Verbot der Ausgabe von kostenfreien Speisen. In Deutschland ist es den Spielhallen verboten Außenwerbung anzubringen und der Name der Spielhalle darf das Wort Casino nicht beinhalten. Auch Lotto ist in Deutschland gestattet, hier gibt es ein Lottomonopol und alle Angebote des Anbieters können von Seiten der Kunden genutzt werden.

Die Grauzone des Online Glücksspiels

In der heutigen Zeit boomt das Online Glücksspiel immer mehr. Die Kunden sind von der Flexibilität und der Anonymität des Online Glücksspiels begeistert. Hier stellt sich natürlich die Frage, welche Angebote im Internet überhaupt legal genutzt werden können. Das legale Sportwettenangebot in Deutschland unterliegt einem Monopol. Hierzu müssen die Kunden jedoch die Lottoannahmestellen aufsuchen oder zu einem legalen Buchmacher gehen. Im Internet ist die Abgabe von Sportwetten jedoch auch möglich, doch ist dies für die Kunden auch legal? Sowohl der Bereich der Online Sportwetten als auch der Bereich des Online Glücksspiels befindet sich in Deutschland in einer Art Grauzone.

Die meisten Anbieter, die in Deutschland ihr Angebot zur Verfügung stellen, sind lizensiert, allerdings nicht in Deutschland sondern in Malta, Gibraltar oder auf der Isle of Men. In Deutschland lizensierte Anbieter befinden sich lediglich in Schleswig-Holstein, denn das nordische Bundesland ist einen Sonderweg eingeschlagen und hat bereits einige Anbieter vor Ort lizensiert. Auch in den anderen Bundesländern sollten nach Glücksspieländerungsstaatsvertrag Anbieter lizensiert werden, bisher ist dies jedoch nicht eingetroffen. Aus diesem Grund sind die meisten Online Glücksspielangebote im Internet für die deutschen Kunden nicht wirklich legal, aber irgendwie auch nicht illegal.

Abwanderung der Buchmacher sorgt für Verluste bei Pferderennen

Abwanderung der Buchmacher sorgt für Verluste bei Pferderennen

In Frankfurt steht aktuell die Frage im Raum, ob die Pferderennbahn überhaupt erhalten bleiben wird. Ein Leistungszentrum des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) soll die Pferderennbahn vor Ort verdrängen, dies ist der Wille der Stadt, die Bürger haben noch die Chance darüber abzustimmen. Mit Unterschriften könnend die Bürger für den Erhalt der Pferderennbahn stimmen, aktuell wird von einer großen Beteiligung von Seiten der Bürger gesprochen.

Die Insolvenz droht vielen der Galopprennbahnen. Insgesamt 20 Rennbahnen erhalten aktuell noch ihren Betrieb in Deutschland, jedoch sehen einige von ihnen sich in der eigenen Existenz gefährdet. Der Umsatz der Galopprennbahnen wird hauptsächlich über die Pferdewetten generiert. Ein Großteil der Wetteinnahmen wird im Zuge eines Pferderennens an die Gewinner ausgeschüttet, weniger als ein Drittel geht an die Betreiber der Rennbahnen.

Der Staat verdient heute fast nichts mehr an den Pferderennen, da die meisten Buchmacher von Gibraltar oder Malta aus operieren, wo wiederum keine oder nur geringe Steuern gezahlt werden müssen. An sich haben somit nicht die Pferderennens selber an Beliebtheit verloren, denn das Interesse am Pferderennsport sei weiterhin zunehmend vorhanden, doch durch das Wettangebot im Internet sinken die Einnahmen der Betreiber.

Weniger Preisgelder führen zu weniger Pferderennen

Die Pferderennbahnen befinden sich in einer Art Teufelskreis. Da die Rennbahnen weniger Einnahmen haben, fallen auch die Preisgelder niedriger aus. Dies wiederum führt dazu, dass weniger Rennpferde bei der Sportart antreten, was wiederum zu weniger Einnahmen der Besitzer führt. Viele Betreibe sind Kleinbetriebe, die durch diese Entwicklung um ihre eigene Existenz kämpfen müssen. In Frankreich und Großbritannien floriert das Geschäft mit den Pferderennen hingegen. Mehr Einnahmen, mehr Veranstaltungen und mehr zufriedene Besitzer.

Der Grund für die Veränderung wird in dem Angebot des Internets gesehen. Wie beim Online Glücksspiel auch, sorgen Anbieter aus dem Ausland dafür, dass hierzulande weniger Gewinn eingefahren wird. Existenzängste sind mit dem Internet immer mehr geworden und der Staat trägt einen großen Teil zu dieser Entwicklung bei. Durch die strengen gesetzlichen Regelungen gibt es innerhalb des Landes kaum Möglichkeiten für die Anbieter hierzulande, wodurch das Angebot aus dem Ausland auch für Kunden attraktiver wird, da man hier keine Gefahr läuft, sich wegen illegalem Glücksspiel vor Gericht verantworten zu müssen.

(Bildquelle: annabelle.ch)

Sportwetten Buchmacher im Test

Sportwetten Buchmacher im Test

Das Spektrum der Sportwetten umfasst heutzutage nicht mehr nur Sportveranstaltungen, sondern die Spieler haben die Möglichkeit, auf fast alles zu wetten. Den Themen sind hierbei so gut wie keine Grenzen gesetzt. Heute gibt es eine Vielzahl an privaten Anbietern, bei denen Wettangebote für die Kunden zur Verfügung gestellt werden. Zu den bekanntesten Buchmachern zählt zum Beispiel der Sportwettenanbieter Tipico, der sich dadurch auszeichnet, dass die Spieler bei dem Anbieter keine Wettsteuer zu zahlen haben.

Im Internet haben die Spieler die Möglichkeit, sich vor der Abgabe von Sportwetten über die Anbieter zu informieren. Auf verschiedenen Seiten werden die Sportwettenanbieter miteinander verglichen, sodass die Kunden sich den passenden Anbieter heraussuchen können. Auch gibt es Webseiten, die Tests bei den verschiedenen Sportwettenanbietern durchgeführt haben, um so den Kunden umfangreiche Informationen über die Angebote zur Verfügung zu stellen. Vergleiche zu den Wettquoten und den angebotenen Boni sollen zudem bei den Kunden die Entscheidung für oder gegen einen Buchmacher erleichtern.

Einen besonders hohen Bekanntheits- und Beliebtheitsgrad hat der Buchmacher Tipico sich im Laufe der letzten Jahre erarbeitet. Der Firmensitz des Unternehmens befindet sich auf Malta und der Anbieter besteht seit dem Jahr 2004 am Markt. Die angebotenen Sportwetten bei Tipico beziehen sich in erster Linie auf die in Deutschland beliebten Sportarten, wie beispielsweise Fußball. In Deutschland muss eine Wettsteuer in Höhe von fünf Prozent entrichtet werden, welche die Anbieter meist auf die Kunden umlegen. Bei Tipico ist die Besonderheit, dass der Anbieter die fünfprozentige Wettsteuer für die Kunden übernimmt.