Buchtipp: Ein Kriminalfall rund um das Glück

Buchtipp: Ein Kriminalfall rund um das Glück

Glücksspiele ist das sechste Buch, der Reihe, die aus insgesamt acht Büchern bisher besteht. Die Reihe setzt sich aktuell aus folgenden Büchern zusammen:

– Bergfriedhof

– Schlussakt

– Altstadtfest

– Butenschön

– Schlossblick

– Glücksspiele

– Dreamcity

– Abschiedstour

Der Privatermittler befindet sich bei seinen Ermittlungen rund um seinen sechsten Fall nicht wie erwartet in der Glücksspielmetropole Las Vegas, sondern wird in seiner Ermittlerfunktion der Olympia-Sportlerin Katinka Glück an die Seite gestellt. Eigentlich ist der Marathonläuferin das Glück schon im Vorfeld so gut wie sicher, allerdings erhält die Sportlerin Drohungen, dass sie auf Olympia verzichten soll. Der Privatermittler Koller wird der Sportlerin als Schutz an die Seite gestellt und soll ermitteln, wer hinter den Drohungen steckt.

Während Katinka weiter trainiert und Koller mit den Ermittlungen beginnt, passiert der erste Mord nach den immer heftiger ausfallenden Drohungen. Spannung ist bei diesem Kriminalroman vorprogrammiert, der mit unvorhersehbaren Wendungen punktet ebenso wie mit den gewohnt facettenreichen Charakteren. Auch Koller wird bei seinem sechsten Fall erneut gewohnt frech dargestellt und sorgt mit seinem losen Mundwerk für zusätzliche Highlights in dem Buch.

Über den Autor

Der Autor Marcus Imbsweiler wurde 1967 in Saarbrücken geboren und ist ein deutscher Schriftsteller und Musikredakteur. Nachdem Imbsweiler Germanistik, Geschichte, Philosophie und Musikwissenschaften studierte und nach einiger Zeit an der Universität in Tübingen an der Uni in Heidelberg absolvierte, nahm er seine Tätigkeit als Schriftsteller und freier Musikredakteur auf. Nebenher konnte er einige Erfolge als Marathon- und Langstreckenläufer verbuchen.

Buchtipp: Geschichte des Glücksspiels

Buchtipp: Geschichte des Glücksspiels

Hier erfährst du als Leser mehr über das Glücksspiel zur damaligen Zeit und auch über die gesetzlichen Schwierigkeiten, die es zu dieser Zeit gab. Damals herrschte das Glücksspielverbot vor, doch am Hof wurde das Glücksspiel gleichzeitig leidenschaftlich betrieben. Ähnlichkeit ist hier mit der aktuellen Online Glücksspielregulierung in Deutschland festzustellen. Das Online Glücksspiel ist in Deutschland verboten, dennoch ist das Angebot umfassend.

Inhalte des Buchs:

– Normen und Theorien

– partikularistische Organisationsformen des Spiels

– Reservate des Glücksspiels

– institutionalisiertes öffentliches Glücksspiel

– Zusammenfassung und Schluss

– Spiele

– Anmerkungen

– Quellen und Literatur

Das Glücksspiel hat schon immer mit einem schlechten Ruf zu kämpfen, sowohl damals als auch zum Teil heute noch. Damals wurde das Glücksspiel als unproduktiv und bedrohend bezeichnet. Auch heute noch ist das Glücksspiel verpönt und die Spielsucht wird als äußerst bedrohend angesehen. Nichtsdestotrotz ist das Glücksspiel heute viel weiter verbreitet als es damals war, wo das Glücksspiel den Aristokraten vorbehalten war.

Später etablierte sich das Glücksspiel in privaten Kreisen, bis es dann durch die erste staatlich konzessionierte Spielbank der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde. In dem Buch gibt es detaillierte Informationen zu der Geschichte des Glücksspiels, den Schwierigkeiten und den Ansichten verschiedener Personengruppen.

Glücksspiel: Sucht oder Vergnügen

Glücksspiel: Sucht oder Vergnügen

Diese Spieler werden in unterschiedlichen Kategorien eingestuft, es gibt den Vergnügensspieler und den Suchtspieler, wie beide Spieler definiert werden erörtert die Autorin Carola Schmid in ihrem Buch "Glücksspiel: über Vergnügen und "Sucht" von Spielern".

Es gibt zahlreiche Faktoren die nach Fachliteratur dafür verantwortlich sind, dass bei einem Spieler aus Vergnügen Sucht wird. Die Autorin, die gleichzeitig Professorin für Soziologie an der Universität Augsburg ist, hat sich intensiv eben mit diesen Faktoren beschäftigt, die unterschiedlichen Einfluss auf die Spieler nehmen. Hierbei ging es ihr nicht nur darum, Definitionen miteinander zu vergleichen und die Sucht mit Hilfe von Fakten aus Sachbüchern darzustellen, sondern vielmehr begab die Autorin sich direkt unter die Spieler, um so möglichst viele, detaillierte Informationen über die Spieler selber, das Spielverhalten und die unterschiedliche Suchtgefahr bei verschiedenen Spielangeboten herauszufinden.

Das Buch von Carola Schmid beleuchtet verschiedene Seiten des Glücksspiels. Hierzu hat die Autorin sich direkt in das Thema hineingestürzt. Neben interessanten Fakten werden hier vor allem auch Schicksale, Antriebe und Emotionen aufgezeigt. Auch das Thema Spielsucht findet natürlich Beachtung, denn diese ist die größte Gefahr für alle Spieler. Vielleicht findest Du in diesem Buch einmal andere Blickwinkel, als die, die in den Definitionen zu finden sind, die man bereits mehrfach gelesen hat.