Nordrhein-Westfalen schlie?t Hartz-IV-Empfänger von Sportwetten aus

Im Bundesland Nordrhein-Westfalen trat ein neues Gesetz in Kraft. Dieses untersagt es Menschen, die von Hartz IV leben, Sportwetten zu tätigen.

Die zuständige Institution für Glücksspiel im Bundesland, Westlotto, machte diese Information öffentlich. Erst vor kurzem war dies vom Landgericht der Stadt Köln verkündet worden.

Damit sollen die Angestellten von Westlotto an der Wettannahme in Bezug auf Menschen gehindert werden, welche von Sozialhilfe leben. Diese Untersagung wurde per Gericht mit einem Gesetz untermauert.

Menschen ohne Arbeit haben keine Möglichkeit, Sportwetten zu setzen. Dieser Rechtsspruch mag ungerecht erscheinen, doch das Landgericht ist davon überzeugt, die Interessen aller beteiligten Parteien zu vertreten.

Damit wolle man diejenigen von den Wetten fernhalten, die mehr dafür ausgeben würden, als sie eigentlich haben. Das Gericht hat wohl vor, diese Personen vor einem hohen Schuldenberg zu schützen.

Doch Westlotto ist hier anderer Ansicht. Ein Unternehmenssprecher beurteilte den Entschluss des Gerichts als weltfremd. Er glaubt, dass man kaum sehen könne, wer denn nun Sozialleistungen bekomme und wer eben nicht.

Zudem wird dies als wenig gleichberechtigt angesehen.