Kieler Glücksspielunternehmen freut sich über erste Zulassung

Kieler Glücksspielunternehmen freut sich über erste Zulassung

Ein neuer Schwerpunkt des Kieler Unternehmens ist der Bereich der Sportwetten. So war es in einer "Jaxx"-Pressemitteilung zu lesen.

Gemeinsam mit dem Unternehmen "Digidis S.A." welches in der spanischen Hauptstadt ansässig ist, besteht nun die Chance, virtuelles Glücksspiel im Ausland anzubieten. Die Realisierung dieses Vorhabens will man rasch über die Bühne bringen.

Im Juni 2012 möchte man seine Dienstleistungen virtuell bereitstellen. Hierzu gehören unter anderem auch Poker und Bingo. "Jaxx" beurteilt den Markt in Spanien als Markt des Wachstums, der zahlreiche Optionen bereithält.

Der Markt für Glücksspiele in der Bundesrepublik unterlag besonders in den vergangenen Jahren zahlreichen Neuerungen und viel strikteren Eingrenzungen.

Glücksspiel in der Bundesrepublik und anderswo

Glücksspiel in der Bundesrepublik und anderswo

Der Betreiber der Seite von "Spielbanken Deutschland" äußerte in einem Gespräch seine Meinung zum Glücksspielvertrag in der Bundesrepublik. Die Neuerungen des Glücksspielvertrags müssten längst erfolgt sein, wenn es nach der EU geht, doch man fragt sich, womit die EU denn nicht einverstanden ist.

Der Betreiber erklärte, dass die EU eine Liberalisierung des Marktes in der Bundesrepublik ins Auge gefasst hat, dies ist bereits in Großbritannien, österreich, Italien und auch Spanien geschehen. Hierbei ist das Dienstleistungsrecht in Europa wichtig. Betreiber von Glücksspiel anderer Länder in Europa haben gemäß den Gesetzen der Bundesrepublik nicht das Recht, Dienste in der Bundesrepublik bereitzustellen.

Diese Inkohärenz möchte die Kommission der EU gerne zum Orkus schicken. Der Wettbewerb innerhalb Europas steht hier im Mittelpunkt. Das virtuelle Glücksspiel ist eine Sache, die nicht nur in der Bundesrepublik ein Thema ist.

Da fragt man sich, wie die anderen Länder in Europa die Fragestellung handhaben, wieweit diese Glücksspielform einer Regulierung unterzogen werden soll. Der Betreiber, Herr Fichtner, ist der Meinung, dass jeder Staat in Europa einen individuellen Prozess durchmacht, was das virtuelle Glücksspiel und seine Kontrolle angeht. Alle Staaten tun dies so, wie es ihnen beliebt.

Die Briten und die österreicher nutzen schon von Anfang an eine Liberalisierung, die stark am Markt ausgerichtet ist, dies findet er gut. Doch die Erträge aus diesem Bereich fallen für die Briten und die österreicher geringer aus, als es vor dem Prozess der Fall war. Die Franzosen haben sich für eine andere Form entschieden. Ihre Gesetze, die strikt und für Betreiber nicht gerade kostengünstig sind, legen den Schwerpunkt auf den Kampf gegen die Spielsucht.

Doch man will auch weiterhin verdienen, was an den stattlichen Zulassungskosten ersichtlich ist. Lediglich eine Handvoll Spielstätten möchte eine dieser Zulassungen haben. Der Markt für nichtkontrollierte Spielstätten kommt im Land wieder auf die Beine. Er selbst kennt drei Betreiber; bei ihnen haben die Franzosen die Möglichkeit, in einem nicht regulierten Casino Spiele zu nutzen. Seiner Meinung nach haben die Deutschen die Vorgänge genau im Auge und ihnen ist klar, dass eine Regulierung nicht mehr soviel Geld abwirft.

Der einfache Schluss besteht darin, sich zu fragen, warum überhaupt etwas anders gemacht werden soll. Aber wie gehen die Deutschen dieses Thema an? Man findet keine offizielle Variante der Bundesrepublik. Im Norden des Landes findet man ein recht freies Gesetz. Die anderen Bundesländer möchten Lotto, Sportwetten und Co. gestatten, doch Automaten und Poker sind weiterhin nicht geregelt, denn jeder hat die Möglichkeiten, bei Betreibern ohne Regulierung zu spielen.

Der Aufstieg der Piratenpartei sorgte dafür, dass die Netzsperren nicht mehr zur Debatte stehen. Die Bundesrepublik geht also ein reguliertes Abenteuer ein, was manches Glücksspiel angeht. Das Monopol für Lotterien will man weiterführen, dies ist der ursprüngliche Zweck. Grund: Dies stellt den größten Markt dar. Doch es stellt sich die Frage, ob die virtuellen Casinos nicht auch ein Risiko hinsichtlich der Spielsucht darstellen und ob in diesen Spielstätten eine Form der Kontrolle stattfindet, wie viel und wie lange ein Nutzer spielen darf und ob dies überhaupt bewerkstelligt werden kann.

Herr Fichtner sagt, dass die Kontrolle dem Spieler obliegt. Jeder Nutzer hat die Möglichkeit, sich bei einem virtuellen Casino sperren zu lassen. Es gibt ethische Voraussetzung, diese besagen, dass diese Casinos nach vollzogenen Sperren keine Einsätze mehr auf Wetten akzeptieren können. Bei Märkten, die einer Regulierung unterzogen wurden, sind viel striktere Gesetze gültig, welche die Summe der Zahlungen pro Monat in jedem Casino mit Zulassung einschränkt, wie beispielweise in Belgien.

Ein derartiges Gesetz müsste auch für die Suchtkranken im Bereich Lotto greifen. Doch dies ist kein Gesprächsthema, da es um Milliarden geht. Der Glücksspielvertrag ist immer noch großen Zweifeln ausgesetzt und hat schon einige nicht erfolgreiche Debatten überstanden, doch welche Fraktionen sind darin involviert? Herr Fichtner sagt, dass das Monopol im Bereich der Lotterien so lange wie es nur geht, beibehalten werden soll. Hier ist der Begriff "Fraktionen" nicht passend, da SPD und CDU in diesen Punkten Einigkeit haben. Man ist wohl darin übereingekommen, auf Zeit zu setzen.

Dabei geht es nicht um Poker, sondern um Skat und Bier. Der Nutzer in dem Online Casino verfügt über keinerlei Kontrolle dahingehend, ob im Hintergrund alles gut abläuft. Doch es stellt sich die Frage, ob es Wege gibt, sicher zu sein, dass man bei dieser Form des Glücksspiels keinem Betrüger auf den Leim gegangen ist. Herr Fichtner erklärt, dass dies recht einfach ist, doch für die Bundesrepublik ist dieser Weg nicht sehr zufriedenstellend.

Der Weg besteht darin, dass man dem Spiel nur in einem Casino nachgehen soll, das auch eine Zulassung im europäischen Raum hat. Verfügt ein Casino offiziell über eine Registrierung auf Zypern oder Malta, dann gibt es nicht viele Fettnäpfchen. Doch hier findet sich gegenüber regulierten Märkten lediglich ein grundlegender Schutz und der rechtliche Weg ist sehr kostspielig.

Auf seiner Seite präsentiert er Casinos, die in jedem der 16 Bundesländer heimisch sind. Doch besucht er jedes Casino selbst oder stützt er sich auf die Informationen, die von Dritten kommen? Er sagt, dass er viel in der Bundesrepublik reist und sich stets darauf freut, den Casinos einen Besuch abzustatten, doch in ein paar der Casinos war er noch nicht zu Gast. Was ihm aber wichtig ist, ist eine Reise nach Süddeutschland, da er sich hier noch auf die Angaben Dritter stützt.

Eine Spielbank in Berlin sagt ihm am Meisten zu, er findet das internationale Flair und die gute Aussicht super.

Ist das deutsche Lotto dem Untergang geweiht?

Ist das deutsche Lotto dem Untergang geweiht?

In den ersten vier Monaten des Jahres 2012 sank der Gewinn der bekannten Lottoformen im Gegensatz zu dieser Zeit im letzten Jahr um rund 7 Prozent, was einem Verlust von 200 Millionen Euro für die Lotterien entspricht und dies bereits seit dem aktuellen Jahr.

Ungeachtet der Etablierung des neuartigen "Eurojackpots" einer Superjackpot-Lotterie, ging die Negativserie weiter. Die Lotteriegesellschaften erwarteten, dass mit dieser neuen Lotterie die Verlustsummen der letzten vier Jahre, seitdem der zweifelhafte Glücksspielvertrag in Kraft tat, wieder eingeholt werden. Der "DLTB" ("Deutscher Lotto- und Totoblock") ging von Extraeinnahmen von 24 Millionen pro Woche durch den neuen Jackpot aus.

Es steht aber fest, dass seit der Jackpot da ist, alle beteiligten Staaten lediglich 11 bis 13 Millionen Euro in Europa im Schnitt eingenommen haben. Die Lotterie zieht keine neuen Spieler an, sondern sorgt bei den eingesessenen Tippern von normalem Lotto für Verwirrung. Als Konsequenz tritt eine Verschiebung der Spieleinsätze ein, die vom normalen Lotto in Deutschland wegführt und zum neuen Jackpot oder anderen Formen des Glücksspiels hingeht.

Diese Misere ist dem Glücksspielvertrag geschuldet, welcher seit vier Jahren die Reklame und die Bereitstellung der Lotterien, speziell mithilfe von Vermittlern aus dem privaten Bereich, massiv begrenzt. Dies begründet man mit der Vorbeugung der Spielsucht. Eine Verbesserung der Lage ist nicht zu erkennen, da auch der neuentworfene Vertrag, den die 15 Bundesländer ungeachtet des massiven Tadels der Kommission der EU abgesegnet haben und der im Juli dieses Jahres gültig wird, die Bereitstellung von Lotto in der Bundesrepublik genauso stark einschränkt.

Dies wird auch bei den ersten Skizzen zu den Regelungen im Netz deutlich, mit ihnen werden wichtige Möglichkeiten, das Glücksspiel zu Lotterien zu bringen, welche keine Suchtgefahr haben, vergeben. Vermittler von Lotterien auf gewerblicher Basis waren gezwungen, ihre Arbeit mittlerweile drastisch zu begrenzen oder ganz auf Eis zu legen. Bis zur Etablierung des Vertrags mithilfe der Reklame und neuartigen Offerten haben sie maximal ein Fünftel der Gewinne in den Lotteriegesellschaften mit staatlichen Zulassungen eingebracht.

Nun befürchten sie, dass das Lotto in der Bundesrepublik einen großen Teil seiner Akzeptanz einbüßen muss. Der Vorsitzende des "Deutschen Lottoverbandes" erklärte, dass die Bundesländer keine neuen Kenntnisse erwerben wollen. Ohne Reklame und das World Wide Web wird das Lotto immer weniger zur Kenntnis genommen und auf das Abstellgleis geschoben.

Dies wird auf traurige Art durch die Tatsache bewiesen, dass seit fünf Jahren die Gewinne in den Lotterien um mehr als ein Viertel gesunken sind, was rund 15 Milliarden Euro entspricht. Dies geht zu Lasten der Empfänger aus den Bereichen Sport, Wohlfahrt und Kultur und auch der Kioske im Bereich Lotto, welche die Erträge dringend brauchen.

Ihnen wurde gesagt, dass der neue Jackpot als Retter aus der misslichen Lage gelten wird. Das Lotto wird aber nicht gerettet, sondern geht weiterhin den Bach hinunter.

Gewerkschaft verd.i strikt gegen Liberalisierung des Glücksspielmarkts

Gewerkschaft verd.i strikt gegen Liberalisierung des Glücksspielmarkts

Dies ist dann der Fall, wenn eine Absegnung des Glücksspielvertrags von mindestens 13 Ländern nicht stattfindet und dieser dann auch nicht im Sommer gültig werden kann, dies sagte Herr Stracke von der Bundeskoordinierung der Spielbanken von der Gewerkschaft.

Sollten nach seiner Meinung in dem Vorschaltgesetz im obengenannten Bundesland Regelungen vorhanden sein, die über den Glücksspielvertrag der 15 hinausgehen, dann stellt man sich die Frage, wie ernst dieses übereinkommen hinsichtlich des Glücksspielvertrags im Bundesland angesehen werden kann.

Ein Land will einen Vorteil beim Wettbewerb sicherstellen, da es nicht davon überzeugt ist, dass im Bundesland Sachsen-Anhalt 13 Dokumente eingehen, welche die Ratifizierung festhalten und dass der Vertrag im Sommer dieses Jahres gültig wird. Der Bundesarbeitskreis für Spielbanken ist strikt gegen die Idee, virtuelles Pokerspiel zu erlauben.

Die Erlaubnis dieses Spiels im Netz ist sehr heikel, da Poker ein sattes Suchtpotential in sich birgt; niemand kann sicherstellen, dass man nicht gegen eine Software anstelle von Menschen pokert.

Der obengenannte Herr sagt, dass die Gewerkschaft die Lockerung des Glücksspielmarktes nicht gutheißt und sich weiter für den Erhalt des Monopols auf Glücksspiele in der Bundesrepublik ausspricht.

Die Gewerkschaft ist der Ansicht, dass dieses Gesetz nun am 1. Juli dieses Jahres gültig werden soll.

Wettmöglichkeiten werden immer vielfältiger

Wettmöglichkeiten werden immer vielfältiger

Mithilfe von Wettanbietern ist es möglich, Wetten auf Sportereignisse zu setzen und den Einsatz individuell festzulegen. Es ist im Prinzip nicht schwer, das System von Wetten zu begreifen. Je kleiner die Wettquote ausfällt, umso kleiner ist die Gefahr, dass man einen Verlust macht.

Aus diesem Grund bekommt man auch einen geringeren Betrag, wenn der Tipp korrekt ist. Wenn man risikofreudiger ist, dann kann es auch mehr Gewinne geben. Betreiber stellen mittlerweile Wetten zu allen möglichen Ereignissen bereit; das kann Fußball, Basketball oder auch ein musikalisches Ereignis sein.

Fußball ist immer noch die Sportart Nummer Eins in der Bundesrepublik und ist auch in den Medien sehr präsent. Darum verfolgen die Fußballfans und Freunde des Sports die Spiele im Fernsehen oder im Netz mit. Wetten auf die Spiele zu setzen, erfreut sich daher großer Beliebtheit, denn es zeugt von Spannung, wenn es bei dem Wettenden persönlich um Sieg oder Niederlage geht.

Gerade für die Bundesliga werden besonders viele Wetten gesetzt. Die schwierigste Wette ist die der Meisterschaft. Wenn man seine Wette früh platziert und Recht behält, dann kann dies satte Gewinne einbringen. Wenn man nun das Wetten einmal testen möchte, dann ist es sinnvoll, einen passenden Betreiber auszuwählen und das System kennenzulernen.

Für die Leute, die die Spiele der ersten Liga nicht intensiv mitverfolgen, aber gerne bei WMs und EMs wetten, sind letztere besonders interessant. Hier besteht die Möglichkeit, zu wetten, wer wann auf welche Weise spielt und auch wer den Titel bekommt. Infolge der Wettquoten ist es möglich, zu beurteilen, wer gute Karten hat und wer wieder gehen muss.

Diese Quoten werden von erfahrenen Buchmachern prognostiziert, diese stecken eine Menge Zeit und Know-How in diese Auswertungen. Momentan hat Spanien die Nummer Eins bei den Buchmachern, hier gibt es eine Quote von 3.55. Knapp dahinter liegt die Bundesrepublik mit 4.00. Richtig interessant wird es dann, wenn die Spiele beginnen und man mittendrin ist.

Die Leute, die mit Sport gar nichts am Hut haben, aber doch gerne wetten würden, haben die Gelegenheit, auf musikalische Ereignisse zu setzen. Dazu gehören der "Eurovision Song Contest" in diesem Jahr und auch "DSDS". Besonders das erste Ereignis ist jährlich ein großer Event und erfreut sich, seit die Bundesrepublik vor zwei Jahren gewann, großer Resonanz.

In den Metropolen kommt das sogenannte "Public Viewing" immer häufiger vor und so beginnen zahlreiche euphorische Fans, Wetten auf ihren Liebling zu setzen. Auch hier sind die Buchmacher dominierend und prognostizieren, dass Schweden gewinnt. Die Quote beläuft sich auf 3.25 und dahinter liegt Russland mit einer Siegerquote von 7.00.

Es muss aber gesagt werden, dass die Buchmacher bereits ein paar Mal daneben lagen und auch Fehler machen. Genau das verleiht den Wetten den Nervenkitzel.